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[Städte] Sêlkham
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Reply · Quote Shia (Administrator) #1
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Subject: [Städte] Sêlkham
Sêlkham, am Alesgal gelegen, genannt die Stadt der Türme. Auf einer leichten Anhöhe gelgen und von weitem sichtbar, sagt man der Anblick der weißen Türme sei für jeden Wanderer, der diese erblickt, ein Zeichen der Hoffnung und würde jedem neuen Mut schöpfen lassen.

Der eigentliche Ursprung der Türme ist weit weniger wunderbar als deren heutiger Anblick. Als Toklun noch uneins war und der kriegerische König Alesh Sêlken hier die Hauptstadt seines Reiches gründete, wollte er diese Stadt nicht nur uneinnehmbar sondern sogar unangreifbar machen. Er ließ die Stadtmauern mit unzähligen Türmen versehen und diese mit hunderten von Männern besetzen, die Tag und Nacht Ausschau hielten, so, daß ja niemand sich unerkannt der Stadt nähern konnte. Auch ließ er seine Turmwachen zu meisterhaften Bogenschützen ausbilden, so, daß sie selbst von den hohen Türmen aus den sicheren Tod für jeden Angreifer bedeuteten.

Als Alesh Sêlk jedoch gefallen war, zerfiel auch seine Turmwache und als schließlich Toklun geeint wurde, gab es auch keinen triftigen Grund mehr, besondere Abwehrmaßnahmen zu treffen. Zwar verschwand die alte Stadtmauer und wurde durch eine leichtere und vorallem weitere ersetzt, aber die nun mitten in der Stadt stehenden Türme begannen zu zerfallen und die Menschen fingen an Angst zu haben, sie könnten auf die Stadt fallen. Da es ein sehr großer Aufwand gewesen wäre die Türme abzutragen, beschloß man diese wieder in Stand zu setzten und fing an sie zu renovieren und zu Ziertürem umzuarbeiten. Dies gefiel einigen reichen Einwohnern so gut, daß sie selbst Türme errichten ließen was schließlich zu einem Brauch und auch zu einem Statussymbol wurde.

Da die Zahl der reichen Adeligen und Kaufleute in der Stadt stetig wuchs und so irgendwann der Platz in der Stadt erschöpft war, führte man Gesetzte zum Turmbau ein. So darf heute jede Familie nur einen Turm errichten und dieses auch nur zu sehr hohen Anläßen. So werden die Türme von Jahr zu Jahr prachtvoller, da sich die einzelnen Familien mit ihren Türmen zu übertrumpfen suchen. Dennoch schreibt auch hier das Gesetz vor, daß alle Türme weiß und ohne farbigen Schmuck sein müssen.
Ein weiterer alter Brauch der noch auf König Sêlks Zeiten zurückgeht, ist das alljährilche Turmschießen. Hierbei wird mit Bögen von den Türmen aus auf Ziele am Boden geschossen. Dieses Ereignis wuchs mit den Jahren und ist heute eines der größten Bogenturniere von ganz Toklun. Jedes Jahr reisen hunderte von Bogenschützen aus allen Landen nach Sêlkham um sich dort auf diesem Turnier zu messen.

Meinungen? Vorschläge?
"Wahret den Glauben. Die alten Götter werden wiederkehren."
This post was edited 3 times, last on 2005-11-27, 03:44 by Unknown user.
Reply · Quote maracuja (Guest) #2
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Es gibt einen Turm, so schmucklos, dass man ihn nicht auf den ersten Blick bemerkt. Er ist noch aus der Zeit, da jeder so viele Türme bauen durfte wie er wollte. In seiner Umgebung leben keine Reichen, nur die, denen das Leben das Glück versagt hat. Es heißt, sie seien Nachkommen des einst angesehenen Werek Worês. Über  Werek Worês, von dem niemand genau weiß, wann oder ob er gelebt hat, erzählt man sich folgende Sage:
Er gehörte nicht zu den Reichsten, doch er war der unbestrittene Meister der Bogenschützen. Als sein Sohn Marêkes erwachsen wurde, erbaute er diesen Turm. Doch er sollte sich nicht lange daran erfreuen.
Bei dem nächsten Bogenschützenturnier nahm das Schicksal seinen Lauf. Sein Sohn nahm zum ersten Mal an dem Turnier teil, traf jedoch einen der Schiedsrichter tödlich. Es gab einen großen Prozess, dessen Ende war, dass Marêkes verbannt wurde, auf eine einsame Insel, die von Wisêrems, furchtbaren Ungeheuern, bewacht wurde.
Voller Wut verließ auch Werek Worês die Stadt und ward nie mehr gesehen. Es heißt, er habe sich den Suhedi angeschlossen, andere wollen ihn in dunklen Nächten auf einem Drachen über die Stadt fliegen sehen. Sicher ist jedoch, dass er seine drei Frauen mit ihren Kindern alleine ließ, die als Geächtete ein elendes Leben führten.
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Reply · Quote Shia (Administrator) #3
User title: Wanderer
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Gefällt mir wirklich gut die Idee.

Allerdings hab ich auch ein bißchen Kritik dabei - für die Du aber unter Umständen nichts kannst. Und zwar liegt Sêlkham nicht in den Landen des Südens sondern quasi im Herzen von Toklun (ich entschuldige mich für Meine Faulheit bezüglich der Kartenfunktion auf der Hauptseite...). Toklun wiederum liegt auf Toreia und auf Toreia gibt es keine Suhedi der Südlichen Lande. Hierbei wäre anzumerken, daß wir uns mal Gedanken über die einzelnen Gebietsnamen machen sollten.

Dadurch klingen die drei Frauen auch etwas... naja ungewöhnlich. :)

Allderings gefällt mir die Idee an sich wirklich gut. Würde mich freund wenn da mal wer ne ganze Geschichte draus machen würde.
"Wahret den Glauben. Die alten Götter werden wiederkehren."
Reply · Quote maracuja (Guest) #4
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Stimmt, die Suhedi gibts da nicht.
Aber wieso sind die drei Frauen ungewöhnlich?
Er kann auch meinetwegen nur eine Frau haben. ;-)
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