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[Festen] Die Feste Halcazês Ganîm
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Reply · Quote Shia (Administrator) #1
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Subject: [Festen] Die Feste Halcazês Ganîm
Halcazês Ganîm, einst die mächtigste Festung ganz Tokluns, genutzt um die Ebene von Mondêron zu überblicken und den Orkenstürmen aus Ognan zu trotzen, heute ein unheimlicher Ort voller namenloser Schrecken, der von ausnahmslos allen, außer den unheimlichsten Geschöpfen gemieden wird.

Wann Halcazês Ganîm erbaut wurde vermag heute niemand mehr zu sagen. Dennoch geht die Legende um, daß die Feste schon seit ewigen Zeiten steht und bereits in den alten Zeiten erbaut wurde. Diese Behauptung sützt sich vor allem auf das Material aus dem die Festung erbaut ist und welches nicht einmal die gelehrtesten der Weisen zuordnen konnten. Glatt und kühl soll es sein, wie schwarzes Glas und doch konnte den gewaltigen Mauern ihm im lauf der Jahrhunderte keine noch so mächtige Waffe auch nur den kleinsten Schaden zufügen.

Als in den Jahren bevor Toklun geeint wurde, die Orkenstürme immer stärker wurden und ihre Angriffe an Heftigkeit immer mehr zunahmen, bezog Male Lasgân, trotz der damals schon bestehenden großen Ehrfurcht die vor der Festung bestand, mit seinem Heer auf Halcazês Stellung um die Orken schon an der Grenze des Landes abzufangen und abzuwehren, noch bevor sie nach Toklun eindrangen.

Nach vielen unerbitterlichen Schlachten um die Festung mußten die Orken aber schließlich einsehen, daß Lesgân in der Feste unbesiegbar für sie war. So verebbten langsam die Angriffe aus Ognan und es kehrten friedlicher Zeiten ein. Da sich schon während der ständigen Angriffe viele Menschen, ob der durch sie verheissenen Sicherheit, nahe der Festung angesiedelt hatten, wurde nun endgültig im Schatten der Festung eine Stadt aufgebaut. Diese erblühte und viele einmalige Bauwerke, inspiriert durch das Anlitz der Feste, enstanden.

Jahrhunderte Später, zur Zeit der schwarzen Kriege, viel jedoch Nerresha über die friedliche Stadt her. Nicht einmal das stolze Halcazês konnte seinem Angriff der untoten Horden und der schwarzen Magie wiederstehen, vielmehr schien es sich sogar mit ihm zu verbünden und viel den Menschen in den Rücken. Unzählige male glitten Kämpfer auf den schwarzglänzenden Zinnen aus und stürzten in den Tod, unzählige male starben tapfere Krieger durch Pfeile vor denen sie sich hinter den Zinnen der Mauern verborgen hatten und als Nerresha schließlich auf das Tor zuschritt gab dieses den Weg scheinbar freiwillig frei. Manche sagen der Schwarzmagier hab es geschafft den Bann der die Festung unter Menschenhand hielt zu brechen und diese aus ihrem Schlaf zu wecken.

Von diesen Tagen an hieß es, auf Halcazês Ganîm liege ein schrecklicher Fluch und die Festung selbst Würde alle Menschen töten die ihr zu nahe kamen. Es heist sogar Nerresha haben in den unendlich tiefen, der unter der Feste liegenden Gewölben, die sich wie Wurzelgeflecht in der Erde verzweigen und zu denen sich die Menschen nichteinmal in den friedlichsten Zeiten hinabzusteigen gewagt hatten, einen Pfad in den Ro'shim gefunden. Doch selbst Nerresha wagte nicht diesen Pfad zu beschreiten noch wagte er weiter hinabzusteigen und nach einiger Zeit verließ auch er aus Furcht vor den Mächten die er entfesstel hatte die ewige Festung.

Seit der dunkle Magier die Feste wieder verließ, steht diese nun von allen und allem verlassen, in mitten der Ruinen der einst prunkvollen Stadt. Denn niemand wagte seither sich auch nur in deren Nähe zu wagen und kam unbeschadet zurück. Die wenigen die es dennoch geschafft haben einen Fuß in das Land zu setzten und lebend zurückzukehren berichten von einem gespenstischem Anblick, verkümmertes Land ohne jegliches Leben soweit das Auge reicht. Und die Augen derer, die es tatsächlich schaffen einen Blick eines der dort lebenden Wesen zu erhaschen, weiten sich vor Angst wenn sie nur den Namen des Landes hören: das verfluchte Halcazês Ganîm.

Meinungen? Vorschläge?
"Wahret den Glauben. Die alten Götter werden wiederkehren."
This post was edited on 2005-11-27, 03:42 by Unknown user.
Reply · Quote Buntschatten #2
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Hört sich ganz schön gruselig an - da geh ich mit Sicherheit nicht hin 8-(  

Du hast geschrieben, Male Lasgân habe die Festung besetzt, um die Horden schon an der Grenze von Toklun abzuhalten.

Die Festung Halacazês Ganim liegt aber in Grenzland und gehört Grenzland nicht auch schon zu Toklun?

Sonst ist die Geschichte von Halacazês Ganim recht gut :)
Ich will mir gar nicht vorstellen, was für grausige Kreaturen durch die Ruinen streifen ...
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Reply · Quote Shia (Administrator) #3
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Ja das Grenzland gehört heute offiziell zu Toklun. Lesgân aber lebte lange vor der Einung Tokluns als das Schwarzland und das Grenzland in ihrere heutigen Form noch nicht existierten. Damals lagen die Grenzlande noch fest in der Hand der Toklun und Gefahr drohte quasi nur aus Sutlan und Ognan. Da Ognan aber großteils von einem schier unüberwindlichen Gebirge vom Rest der Insel getrennt ist, gibt es eigentlich nur eine Stelle, an der man Ognan ohne die Berge überwiden zu müssen betreten oder verlassen kann. Diese Stelle befindet sich nahe der Küste im Süden Ognans. Und wie es der Zufall will, steht hier die Feste Halcazês Ganîm.
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Reply · Quote Buntschatten #4
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Ah   :-D
Was für ein Zufall, dass genau an dem Punkt, wo man die Orks am
Besten bekämpfen kann, die Feste Halacazês Ganim steht.

Scheint fast so, als hätte es in der Vergangenheit schon einmal eine
Bedrohung aus Ognan gegeben bzw. aus dem heutigen Toklun, oder?

Denn theoretisch könnten ja auch die Orks (oder ein anderes frühes Volk) die Feste besetzen (besetzt haben) und somit die Tokluner davon abhalten (abgehalten haben), nah genug an das Gebirge ranzukommen.

Das ist ganz schön mysteriös ;)
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Reply · Quote Shia (Administrator) #5
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An sowas hab ich ehrlichgesagt nie gedacht, die Idee an sich hat aber natürlich schon was für sich. Wobei die Feste natürlich sehr viel älter ist, als alle bekannten Völker und vielleicht sogar älter als die Götter selbst.
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Reply · Quote Hektor #6
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Wie soll das denn gehen? Das fehlt mir wohl etwas Wissen über die Entstehungsgeschichte von Toreia...
(LLL) Leben und Leben Lassen!
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Reply · Quote Shia (Administrator) #7
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Ich gehe von der Enstehungsgeschichte des Ediazyklus aus. Diese beschreibt, daß Dâse von den 'alten Göttern' geschaffen wurde. Diese Alten Götter wurden allerdings verbannt oder getötet und sind damit heute quasi nichtmehr über/auf/in/unter Dâse anzutreffen. Die Feste würde also noch aus der 'alten Zeit' Stammen, in der die alten Götter noch über Dâse herrschten.

Das alles kann natürlich auch nur ein Ammenmärchen sein und Halcazês Ganîm wurde einfach vor einiger Zeit von einem Mächtigen Magier erschaffen oder Ähnliches. Genaueres weiß man eben nicht.

Mehr infos zu der Entstehungsgeschichte sind in der Enzyklopädie zu finden.
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Reply · Quote Hektor #8
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kann man also mit Magie ganze Festunge aufbauen, oder ist die Festung durch die Maige so mysterös geworden??
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Reply · Quote Buntschatten #9
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Magie ist eine Kraft, die so gut wie fast alles "erschaffen" kann. Warum nicht auch eine "mysteriöse" Festung? ;)

Selbst wenn diese Festung von menschlicher (bzw. andersvölkerischer) Hand gebaut wurde, liegt dies wahrscheinlich so weit in der Vergangenheit zurück, dass sich niemand mehr daran erinnern kann.

Und jeder weis, dass Sachen, die man nicht erklären kann, gerne zum Mythos werden und mit Legenden nur so verschmückt werden. Ich denke, so ist diese mystische Festung so "mysteriös" geworden.

Indem man sich an die Wahrheit einfach nicht mehr erinnern kann. :)
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Reply · Quote Shia (Administrator) #10
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Schön gesagt Buntschatten. Mir bleibt nichts mehr hinzuzufügen.
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