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[Kurzgeschichte] Creon du Luc
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Subject: Creon du Luc
So hier ist eine Kurzgeschichte, der ich noch einige weitere im Rahmen von Merkutien hinzufügen werde. Sollte so eine grobes Umreißen von dem Land und Leuten sein, ist sogar schon etwas Beschreibung von der Geschichte drin. Da ich jedoch noch ein altes Dokument zu Nalingtur(dem Waldvolk) gefunden habe, werde ich mich in nächster Zeit damit beschäftigen. So nun hoffe ich einige lesen die Geschichte, hoffe sind nicht zuviele sprachliche Mängel drin ;).


Creon de Luc beugte sich nach unten, während seine Augen den spröden, verdörrten Wüstenboden absuchten.
„Ein Wunder das man diese Wüste überhaupt urbar machen konnte“, dachte er.

Seine Hand glitt sanft hinab und er ergriff eine Handvoll Sand. Der raue Sand fühlte sich vertraut an und man konnte das Gefühl haben, dass sich jedes Körnchen, durch den Wind angeregt, in seinen Händen wand. Jedes Mal, wenn er den Sand dieser Wüste berührte, fühlte er dieses eigenartige Gefühl. Creon glaubte, dass es etwas mit seiner Gabe zu tun haben musste, die es ihm ermöglichte den Sand als Medium zu nutzen.

Er musste unverhofft schmunzeln, als er an die alte Geschichte von einer Mutter aus seiner Kindheit zurückdenken musste. Nach dieser Sage sollte dieser Landstrich zu den fruchtbarsten Landschaften von ganz Dases gehört haben. Seine Vorfahren sollten ein einfaches und angenehmes Leben unter der Priesterschaft des Sekurglaubens geführt haben. Damals in den goldenen Zeiten war das Leben einfach und unbeschwert gewesen. Der Mensch war damals noch jung gewesen, kannte den Neid und die Intrige noch nicht, die heutzutage an der Tagesordnung waren. Es hatte mehrere größere Städte gegeben, deren Bewohner ein angenehmes Leben führten.

Doch dieses unbeschwerte Leben ließ den die Menschen träge und schludrig in ihrem Glauben an den Gott werden. Es hieß der Gott habe sich so geärgert, dass er Galle ausgespukt hätte, die sich mit Sand vermengt hätte. Aus dieser Verbindung sollte neues Leben entstanden sein, dass nun die Menschen dieses Landstriches strafen sollte. So fuhr dieses Wesen mit dem sandigen Leib aus dem Himmel hinab und riesige Mengen an Sand bahnten sich ihren Weg über den damals noch so fruchtbaren Boden. Es endete erst, als man nichts Grünes mehr erkennen konnte, und alles von Sand verschlungen hatte. Nun legte es sich zur Ruhe und bettete sich in den Schlaf, der angeblich noch bis zum heutigen Tage andauern sollte.

Durch diese Katastrophe war eine neue Wüste entstanden, die ab da an Sekurwüste genannt wurde, aus Ehrfurcht vor dem zornigen Gott. Die überlebenden Menschen hatten alles verloren, die meisten Städte waren unter Meter von rauem Sand begraben, nur wenige Behausungen hatten dem Sand trotzen können. Es war eine ganze Kultur in wenigen Stunden ausgelöscht worden, jedoch folgte aus ihr eine neue. Mit Der Zeit fanden sie sich mit ihrer Situation ab und ließen sich auf die neuen Umweltbedingungen ein. Doch Creon wusste noch genau, wie seine Mutter die Geschichte enden ließ. Sekur misstraute den Menschen in diesem Lande und daher befahl er dem Wesen auf ewig über dieses Land zu wachen. So endete die Legende und angeblich sollte das Wesen noch immer in dieser Wüste verweilen

„Aberglaube, nichts als Aberglaube“, dachte Creon. „Wenn ein solches Wesen existieren sollte, warum zeigte es sich nicht, wenn man etwas Verbotenes machte?“

Seine Mutter hatte wie jede andere Mutter auch ihm erzählt, wenn er etwas Unrechtes machte, würde das Wesen kommen und ihn holen und strafen. Als Kind hatte er sich immer vor diesem Wesen gefürchtet, jedoch mit dem Heranwachsen war auch die Furcht geschwunden. Creon tat diese Geschichte immer als reiner Aberglauben ab, der den Sekurglaube in der Wüste begünstigte.
Langsam öffnete er die Hand und überließ den Sand wieder der Endlichkeit. Der Wind erfasste die in die Freiheit gelassenen Körner sofort und so wurden sie nach Osten geweht. Creon schaute den Sand hinterher und genoss die Brise, während er eine weitere Hand voll Sand nahm. Diesmal lies er in aber nicht aus den Händen entgleiten, sondern fing an eine einfache Beschwörungsformel zu summen.

„Crescenz hakor Sekur“, rauschte durch den Wind. Die rechte Handfläche von Creon war flach und nach oben gestreckt, der Sand lag in einem geometrisch perfekten Würfel darauf. Völlig unbeeindruckt vom Wind wandelte sich der Würfel, erst wurde fast ein halber Schritt langer Stab daraus, dann formte sich eine Kugel dauraus.

Creon mochte es mit dem Sand zu spielen. Fasziniert von dem einfachen Zauberspruch, beschaute sich der Zauberer das Schauspiel, das ihm der nun mit Magie versetzte Sand vorspielte. Dann versuchte er den sich willkürlich durch die einzelnen Formen bewegende Sand zu kontrollieren. Hierzu benötigte er keinen weiteren Spruch und auch keine weitere magische Kraft. Es kam dabei nur auf die Gedankenkraft an. So konzentrierte er sich und schloss die Augen. In Gedanken formte er das Bild eines Sandgolems. Es dauerte eine Weile bis er das Bild geformt, jedes Detail des Golems sorgsam bedacht hatte. Und dann spürte er es. Ein Eingebung wie er den Sand verändern konnte, um den Sand zu einem Sandgolem zu verformen. Ein weiteres Mal setzte Creon zu einer Zauberformel an.
„Ergus secre hakor Sekur.“

Er übertrug mit diesen Worten die magische Energie in den Sand, der nun keine Form mehr war, sondern die Gestalt eines handgroßem Golems angenommen hatte.

Zufrieden öffnete Creon die Augen und bestaunte sein Werk. Er wusste, dass es Verschwendung gewesen war, dem Golem ein solch perfektes Aussehen zu verschaffen. Bei dem Gesicht hatte er sich besonders Mühe gegeben. In den verhältnismäßig großen Augenhöhlen konnte man fast lebensechte Augen erkennen. Überflüssig waren sie, dass wusste er, denn Golems brauchten keine Augen um sich zu orientieren. Sie waren magische Wesen, die ihre Umgebung ohne ein solches Sinnesorgan erspüren konnten, nicht wie es Menschen brauchten.

Die große Knollnase machte den kleinen Golem menschenähnlich. Mit etwas Vorstellungskraft konnte man sogar Gesichtszüge erkennen, die diesen Golem von den meisten anderen unterschied. Normalerweise beschworen die Magier von Merkutien Golems, die an ihre Aufgabe angepasst wurden. Hierbei geriet der künstlerische Aspekt der Magie, den Creon so sehr mochte, in den Hintergrund. Solange die Merkuter denken konnten, waren sie von den Magiern beherrscht worden und hatte in der Magie immer ein Beherrschungsmittel gesehen. In Merkutien zählte das Recht der Magie. Wer, die Magie beherrschte war zugleich Herrscher, der sein Volk meist unterdrückte. So hatten sich unzählige Kleinstaaten gebildet, die alle von einen oder manchmal von mehreren Magiern regiert wurden. Sie sicherten ihren Thron meist mit Magie, denn die Merkuter waren ein abergläubisches und ein leicht zu unterdrückbares  Volk, da sie keine andere Regierungsform kannte. Fast alle Aufstände waren mit Klinge und Magie niedergeschlagen worden, und deren Aufrührer ware kaum zu einem zweiten Versuch fähig.

Der bis gerade starre Golem begann sich nun vorsichtig zu bewegen. Es kam Leben in das kleine Kunstwerk, wie Creon seine Arbeit meist nannte. Zuerst öffnete sich der Mund des kleinen Geschöpfes und die spitzen Schneidezähne kamen zum Vorschein, die zwischen runden Backenzähnen angeordnet waren. Und es begann sogar Luft einzusaugen, bemerkte Creon freudig. Dieses Sandwesen hatte wie fast jeder von Creons bisher erschaffte Kunstwerken eine eigene Lunge erhalten. Und sie schien einwandfrei zu funktionieren, als sich der muskulöse Brustkorb des Golems hebte und senkte. Und das alles spielte sich auf seiner rechten Handfläche ab. Das waren die Aspekte der Magie, die Creon so liebte. Etwas zu erschaffen und nicht zu zerstören, wie es die meisten anderen Magier von Merkutien normalerweise taten.

Der Golem begann sich zu erheben und blickte Creon erwartungsvoll an. Dabei konnte man einen Makel einer solchen Kreatur feststellen. Der modellierte Körper blieb starr bei den Bewegungen des Golems. Wo ein Mensch Muskeln, Gelenke und Sehnen hatte, war bei dem Golem nur Sand.

„Reiner Sand und nichts anderes“, dachte Creon, sich dessen wohlbewußt, wobei er die ersten Augenblicke das fast verleugnet hätte. So perfekt, so menschenähnlich hatte er den Golem modelliert.
„Mein Name ist Creon de Luc, ich habe dich erschaffen, Kreatur. Du wirst mir von nun an zu Diensten sein, bis ich dich entlasse",  sagte Creon ernst.

Dies waren die Worte der Bindung, die jeder neu beschworende Golem zu hören bekam. Da er dem Golem keine Zunge und keine Stimmorgan gegeben hatte, nickte die Kreatur kurz als Zeichen der Unterwerfung.

„So sei es also, bedenke wohl das dich dies an mich bindet und du von nun an mir untertan sein wirst“, liess Creon das Ritual beenden. Er beugte sich vorsichtig nach unten, sorgsam darauf bedacht, dass der Golem in seiner rechten Handfläche blieb und nicht herunterpurzelte. Er setzte den Golem vorsichtig ab und nahm ein bisschen Sand auf. Er lies den Sand durch seine Finger rieseln, so dass nur noch auf den Fingerkuppeln Sand geblieben war. Dieses reichte er dem Golem.

"Dein Name wird Knoxor sein. Also Knoxor fühlst du dich müde?",  fragte er den Golem freundlich.
Knoxor schaute seinen Meister emotionslos an, und schien nicht zu verstehen, was er von ihm wollte.
Ohne eine weitere Reaktion des Golems abzuwarten fuhr Creon fort.
„Wenn du nicht müde bist, kannst du aber gewiss etwas trinken?“, wurde Knoxor erneut gefragt. Diesmal schien er die Frage zu verstehen, denn er fing er an den Kopf zu schütteln. Creon freute sich bereits, dass der Golem zumindest wusste, um was es sich beim Trinken handelte.
„Wenn du nicht müde bist und nichts trinken kannst, dann wirst du doch sicher etwas essen können, oder?“, fragte der Magier das kleine Geschöpf verführerisch.

Bei dieser Frage hatte er dem Golem den Zeigefinger, auf dem sich noch ein kleines Häufchen Sand befand, hingestreckt. Nach einem kurzen Nicken, nahm Knoxor mit seinen kleinen Händen den Sand von seinem Erschaffer entgegen. Etwas unsicher steckte er den Sand in seinen kleinen Mund und begann zu kauen. Zuerst kaute er etwas verunsichert, jedoch nach kurzer Zeit folgte eine weitere Hand Sand. Er machte eine leichte Verbeugung, um dem Magier seine Dankbarkeit zu zeigen.
Creon war zufrieden, auch die Speiseröhre und der Magen funktionierte. Ob die Verdauung und Ausscheidung auch richtig von ihm erstellt worden waren, würde sich später zeigen.
 
Nun streckte er dem kleinen Männchen seine ausgestreckte rechte Hand entgegen, es war Zeit in das Dorf zurückzukehren. Mit der anderen Hand machte er eine Bewegung, die dem Golem dazu brachte auf die Hand zu springen. So wurde Knoxor nach oben gehoben und von der anderen Hand auf die rechte Schulter gesetzt.

Creon de Luc nahm seinen Zauberstab auf, den er vor der Beschwörung in den Sand gelegt hatte. Sicheren Schrittes machte er sich mit den Gedanken über weitere Veränderungen an Knoxor auf den Weg. Als erstes würde er die Verständigung verbessern. Und so dachte er darüber nach, welche Vorteile eine telepathische vor einer sprachlichen Verständigung hätte. In Gedanken versunken, nahm er nur unterbewusst wahr, dass der Wind wieder auffrischte und sich ein Sturm ankündigte.

Minuten später hatte sich die Wüste gewandelt, sie war ein einziges Meer aus herumfliegendem Sand geworden, der in jede noch so kleinste Ritze einzudringen vermochte. Creon zog seine Kapuze noch weiter ins Gesicht, lies nur einen schmalen Spalt offen, um den Weg in diesem Chaos zu erahnen.

Knoxor, der immer noch auf der Schulter des Magiers saß, störte das Chaos nicht, was um ihn tobte.  „Warum sollte Sand auch einen Sandgolem etwas ausmachen“, schalt sich Creon selbst. Das gefiel ihm alles nichts. Nur selten kamen diese Stürme so ohne Vorzeichen auf, sollte dieser Sturm vielleicht magischer Natur sein. Mit einer bösen Vorahnung beschleunigte Creon seine Schritte, um schneller zum Dorf zu gelangen.

Würde mich über Beiträge freuen, jeglicher Art :D
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This post was edited 10 times, last on 2006-07-13, 19:37 by Skyfox.
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Reply · Quote Shia (Administrator) #2
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Oho welch Einstand. Also ich muß sagen mir gefällt dein Schreibstil. Besser als mein eigner auf alle Fälle. Sehr flüssig und anschaulich. Schön sozusagen.

Die Geschichte ist auch nett. Viel Hintergrundinfo, ohne dasses wirklich aufgesetzt wirken würde. Nur am Anfang sind vielleicht ein zwei Kanten drin, wenn die Mutter und die Sage etwas gar zu stark in den Vordergrund rutscht. Da hätte man vielleicht nochmal irgendwas 'jetzt' mässiges einfügen können. Ein zwei Sätze würden wahrscheinlich schon reichen.

Was den Inhalt an sich angeht, kommt das ganze ja schon fast verspielt. Wie der Golem all diese Tollen Organe kriegt und so. Ist jetz nicht direkt so mein Ding, aber ich mein das is Geschmackssache. Insgesammt aber auch alles sehr schön beschrieben und jetzt nich so, daß man direkt an ne trockene Beschreibung denken würde. Stimmig könnte man sagen.

Bin nur über das Wort 'Schwerkraft' gestolpert. Da bin ich mir nicht sicher, ob ich das für den Hintergrund passend finde. Sonst bin ich zwar ein, zweimal irgendwo annem Satz etwas hängen geblieben, aber so schlimm wärs jetz nich, daß ich extra nochmal drüber lesen müßte. (Heil dir oh Faulheit.)

Also ich freu mich mehr zu hörn.
"Wahret den Glauben. Die alten Götter werden wiederkehren."
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Reply · Quote raVen #3
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Den Inhalt find ich gut und insbesondere den Sand als elementare Kraft zu deuten, ist mir auch noch nie in den Sinn gekommen... Allerdings würde ich die "Sandmagie" als Spezialschule der Erd- bzw. Naturmagie auffassen... aber ist ja nicht so wichtig...
ich hab ein paar wenige Dinge gefunden, die vielleicht zu berücksichtigen wären und ein paar "störende" Rechtschreibefehler gefunden... aber  nicht wirklich Tragisches ;)

Quote by Skyfox:
Es war eine ganze Kultur in wenigen Stunden ausgelöscht wurden

das sollte doch "worden" heissen!? Das Plusquamperfekt ist zeitlich richtig gewählt, aber die Konstruktion mit "wurden" gibt es meines Wissens nicht....

Quote by Skyfox:
Völlig unbeeindruckt vom Wind wandelte sich der Würfel, erst wurde fast ein halber Schritt langer, dünnen Stab daraus, später dann fast eine Kugel.

du hast hier zweimal im selben Satz das Wort "fast" benutzt, das ich selber in der Regel zu vermeiden versuche; insbesondere bei Fantasy-Geschichten, die eher in einer etwas altertümlichen Sprache geschrieben sind... Zudem ist die Beschreibung "langer, dünner Stab" etwas redundant, d.h. "lang" würd ich lassen, aber "dünn" ist im Wort "Stab" eigentlich enthalten... Mein Vorschlag zur Formulierung:
"Völlig unbeeindruckt vom Wind verwandelte sich der Würfel. Erst wurde er zu einem Stab von etwa einem halben Schritt Länge, und gleich darauf kugelförmig."
Natürlich musst du den Vorschlag nicht annehmen, ich bin - ehrlich gesagt - selber nicht ganz glücklich mit meiner Formulierung, aber vielleicht fällt dir damit selber noch eine Möglichkeit ein.

Quote by Skyfox:
Sie waren magische Wesen, die ihre Umgebung hne ein solches Sinnesorgan erspüren konnte, nicht wie es Menschen brauchten.
Erstens fehlt hier ein "o" bei "ohne". Zweitens sprichst du von den Augen des Golems, folglich ist es nicht "ein solches Sinnesorgan", sondern "solche Sinnesorgane" bzw. "diese Sinnesorgane". Drittens sprichst du von Golems in der Mehrzahl, folglich heisst es nicht "erspüren konnte", sondern "erspüren konnten"

Quote by Skyfox:
Fast alle Aufstände waren mit Klinge und Magie niedergeschlagen wurden, wobei nur wenige eine solche Dummheit aus Sicht der Magier noch ein zweites Mal durchführen konnten.
hier heisst es - denk ich - wieder "worden" und nicht "wurden". Dann hat das "wenige" hier keinen wirklichen Bezug zum vorigen Teilsatz. Ich sehe zwar, dass du damit Aufständische bzw. Aufrührer (oder was Ähnliches) meinst, aber ich würde ein solches Wort einsetzen...
Formulierungsvorschlag: "Fast alle Aufstände waren mit Klinge und Magie niedergeschlagen worden, und deren Aufrührer ware kaum zu einem zweiten Versuch fähig."

Quote by Skyfox:
„Mein Name ist Creon de Luc, ich habe dich erschaffen, Kreatur, wirst du mir die Treue schwören, “ sagte Creon ernst.
Hier ist grammatikalisch nur etwas mit den Satzzeichen: so wie ich das sehe, stellt Creon am Schluss der direkten Rede eine Frage. Deshalb solltest du "[...]die Treue schwören?", fragte/sagte Creon ernst." schreiben. Ich bin mir allerdings im Unklaren, ob es jetzt "sagen" oder "fragen" ist, da es sowohl Aussage, als auch Frage ist.
Moment... Idee: warum nicht: "Mein Name ist Creon de Luc, ich habe dich erschaffen, Kreatur", sagte Creon ernst, "Wirst du mir die Treue schwören?". So in etwa kannst du es vermeiden.

Allerdings habe ich jetzt noch eine Fantasy-technische Frage. Ist ein Golem nicht per Definition seinem Meister bereits treu ergeben? Insbesondere da dieser Golem rein aus Magie und Rohmaterial erschaffen wurde und nicht einmal ein Individuum war. Oder sind Golems nach deiner Auffassung Geschöpfe, die Intelligenz besitzen, oder genauer um ihre Existenz wissen, oder dies zumindest erlernen können? Oder aber benutzt Creon diese Frage lediglich wie eine Floskel, d.h. der Golem hätte eh keine Wahl? Hätte der Golem eine Wahl, dann würde ich nicht Golem als Bezeichnung benutzen, sondern eher etwas wie "personifizierte Naturgeister" oder so ähnlich

Quote by Skyfox:
„Dein Name wird Knoxor sein. Also Knoxor fühlst du dich müde, “ fragte er den Golem freundlich.
Wenn du eine Frage stellst, solltest du wiederum die Satzzeichen anders setzen: "[...] fühlst du dich müde?", fragte er..."
Und vielleicht könntest du den Lesefluss etwas verbessern indem du den Zusatz "fragte er ..." wiederum Zwischen Aussage und Frage setzen. Also: "Dein Name wird Knoxor sein", sagte er bestimmt, aber freundlich, "Also Knoxor, fühlst du dich müde?" oder so ähnlich...

Quote by Skyfox:
In Gedanken versunken, nahm er nur unterbewusst wahr, dass der Wind wieder auffrischte und sich ein Sturm ankündigte.
so, und noch der letzte Punkt: "unterbewusst" als deutsches Wort existiert zwar, aber hast du nicht eher "unbewusst" gemeint.

So, fertig mit Kritisieren. Ich hoffe, ich habe dir nicht den Schreibmut genommen, da ich beim Textdurchgehen zu Pingeligkeit tendiere und - wie es mir scheint - wie mein Deutschlehrer argumentiere... Also nicht böse sein ;) ... Wie gesagt, ich finde deine Ideen toll und die "Fehler" (wenn man die überhaupt so nennen kann/darf), die ich gefunden habe, sind für den Gesamtzusammenhang nicht weiter tragisch. Sie sind lediglich Kosmetik. *thumbsup* mach nur weiter so!
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Reply · Quote Telocé #4
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Es ist eine sehr schöne Geschichte, wie ich finde. Die Story ist stimmig und der Stil "erzählerisch malerisch", wie ich sagen würde und besonders: So wie ich es mag.  :-D
Es war schön "fesselnd", also man wollte weiterlesen auch dadurch (wie ich finde9, weil es eben so verspielt ist.

Leider kann nicht alles nur Lob sein. Aber zumindest so gut wie  :-D
Auf die Ausdrucksfehler bin ich selbst (vielleicht auch dadurch, dass ich eine Ausdrucksmäige 0 bin) nicht gekommen, somit habe ich nur manchmal kurz gestoppt, überlegt, Kontext erkannt und weitergelesen. Das einzige wa mir gegen den Strich ging, war am Amfang:

Der raue Sand fühlte sich vertraut an und man konnte das Gefühl haben, dass er sich in seinen Händen wand. Jedes Körnchen schien durch den Wind angeregt, sich in seinen Händen zu winden.

Mir ist die Doppelung von "winden" irgendwie zuwider, was den Lesefluss (der sonst eigentlich flüssig ist  :-D) stört.

Vielleicht gibt es dafür eine schönere Umschreibung, die dann nicht den Inhalt verfälscht.

Ich bin trotzdem sehr begeistert von der Geschichte und freue mich schon auf eine Fortsetzung.
You are in a dank dungeon. Armed with only a Stic-..er.. club. Suddenly you are a attack-
ed! It's a dire rat, what will you do!? Kill it and tie it to a stick of course. "It's a Rat-Flail!"?
Uh-oh. You catch the plague and DIE. Better luck next time.
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Reply · Quote Shia (Administrator) #5
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Eieiei... da nehmens die Herrn aber gar genau. :P
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Reply · Quote raVen #6
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Quote by skh:
Eieiei... da nehmens die Herrn aber gar genau. :P

nun, wenn du zu faul bist  :rolleyes:  ich schreib nur so ausführliche Kritiken, weil ich damit anregen will, dass ich so was ähnliches ebenfalls erhalte ;)
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Reply · Quote Shia (Administrator) #7
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Okay in zukunft laß ich Rechtschreibprüfung drüberlaufen. :P
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Reply · Quote raVen #8
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:D ne, du weisst, was ich meine... ich hab ja auch Formulierungsvorschläge gebracht...
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Reply · Quote Skyfox #9
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Hehe, hatte sowas erwartet, die Ursprüngliche Geschichte ist schon etwas alt, und ich habe in den letzten 2 Jahren nicht mehr soviel geschrieben.
Ausserdem dank icq und anderen chatsystemen hat sich meine Sprache immer weiter verschlechtern. Werde die Rechtschreibfehler mal verbessern ;). Hehe, das gute alte Plusquamperfekt, kann ich nichts zu sagen *wird gerade rot* :D.
Das mit den Aussagen und fragen konnte ich noch nie, aber ich hoffe mal das habe ich jetzt verstanden. Also vielen Dank habe mal alles blau markiert, was geändert wurde.
Werde versuchen in Zukunft mehr darauf zu achten, danke für die konstruktive Kritik :D. Finde es aber auch schön, dass sie euch inhaltlich gefällt :)


Allerdings habe ich jetzt noch eine Fantasy-technische Frage. Ist ein Golem nicht per Definition seinem Meister bereits treu ergeben? Insbesondere da dieser Golem rein aus Magie und Rohmaterial erschaffen wurde und nicht einmal ein Individuum war. Oder sind Golems nach deiner Auffassung Geschöpfe, die Intelligenz besitzen, oder genauer um ihre Existenz wissen, oder dies zumindest erlernen können? Oder aber benutzt Creon diese Frage lediglich wie eine Floskel, d.h. der Golem hätte eh keine Wahl? Hätte der Golem eine Wahl, dann würde ich nicht Golem als Bezeichnung benutzen, sondern eher etwas wie "personifizierte Naturgeister" oder so ähnlich

hmmmmm eine sehr interessante Frage.
Im Grunde genommen muss ich dir Recht geben, wobei bei einem misslungenen Zauber auch die Möglichkeit bestehen könnte, dass der Golem frei ist bzw. "amok" läuft.
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This post was edited 3 times, last on 2006-05-31, 21:36 by Skyfox.
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Reply · Quote raVen #10
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Quote by Skyfox:
hmmmmm eine sehr interessante Frage.
Im Grunde genommen muss ich dir Recht geben, wobei bei einem misslungenen Zauber auch die Möglichkeit bestehen könnte, dass der Golem frei ist bzw. "amok" läuft.

Das empfinde ich als rein logisch. Ein erschaffener Golem, ist dem Willen seines Erschaffers untertan, bis zur eigenen Vernichtung, bis zum Tod des Erschaffers oder bis zur Übernahme durch einen stärkeren Magier. Er hat deshalb keinen eigenen Willen und hat so gut wie keine praktische, taktische etc. Intelligenz, da er schlichtweg keine Gedankenvorgänge durchführen kann.

Bei Creons Erschaffung ist das ganz anders:
  • Ich könnte mir vorstellen, dass mit der Erschaffung ein kleiner Teil von Creons Bewusstsein auf Knoxor übergegangen ist und dieser deshalb loyal ergeben ist. Ich könnte mir ausserdem vorstellen, dass dann Creon seinen "Golem" irgendwohin schicken könnte, um dann über ihn - als Sprachrohr sozusagen - mit der gewünschten Person kommunizieren könnte um nicht selbst zugegen sein zu müssen.
Erschafft man weiter nur kleine solche Kreaturen, oder immer nur eine, bis diese wieder vernichtet ist, dann denke ich, ist solche Magie kein Problem. Aber sobald diese Erschaffungen z.B. übermannshoch werden, würden sie einen beträchtlichen Teil vom Bewusstsein des Erschaffers erhalten, so dass der Erschaffer Gefahr läuft komplett in die Kreatur einbezogen zu werden.

  • Die andere Möglichkeit wäre, wie ich schon in der ersten Antwort gesagt habe, wenn die Kreatur vielleicht Hülle für Natur- oder Elementargeister wird. Also Beispielsweise würde dieser Sand-"golem" zum Behältnis eines Erd-Elementars. Ein so kleiner wird auch bei geringer Macht des Magiers gehorchen, da demzufolge auch der innewohnende Elementar klein sein würde, wobei bei zunehmender Grösse, die Kreaturen immer schwieriger zu binden werden. Schliesslich haben mächtige Elementare auch andere Dinge zu tun, als für einen dahergelaufenen Magier den Bimbo zu spielen.

  • Die dritte Möglichkeit wäre dann die, dass die Kreatur wirklich ein Golem ist, wobei eine solch spezifische Differenzierung der Organe - wie sie du beschreibst - eher nicht zu einem klassischen Golem passt.

Mein Rat wäre jetzt, sofern du nicht den Golem stehen lassen willst und den Text drumherum anzupassen, dass du einen Namen für diese Art der magischen... ähm... Beschwörung (?) erfindest, und dich so von der gängigen Golem-Definition abzugrenzen.
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Reply · Quote Skyfox #11
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In reply to post #9
hmmm ich lass mir das mal durch den Kopf gehen, denke aber du hast Recht. Werde wahrscheinlich Knoxor als klassichen Golem sehen, der eben modifiziert wurde. Denke das Ritual dann eher als Floskel einzuführen.
Knoxor soll ein besonderer Golem sein, der entsprechende Veränderungen bekommen hat, die sehr untypisch sind. Das ist ja gerade das besondere an Creon, werde morgen dann entsprechende Veränderungen vornehmen. Die meisten anderen Magier in Merkutien nutzen die Golems als Gebrauchsgegenstände, jedoch Creon sieht darin eher eine Kunst. Er ist also ein sehr untypischer Magier für diese Lande.
Danke für den Hinweis :D, da habe ich überhaupt nicht dran gedacht :P
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This post was edited on 2006-05-31, 22:56 by Skyfox.
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Reply · Quote raVen #12
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gern geschehen, ich helfe so oder so gerne ;) insbesondere wenns ums Schreiben geht...

die Idee des Magiers, der die Magie nicht als... ähm Naturwissenschaft ansieht, sondern als Kunst, gefällt mir besonders. Also die Magie nicht beherrschen wollen, sondern sich ihrer erfreuen und von ihr leiten lassen. Ich kenne eine gute Buchserie, die sich mit etwas Ähnlichem befasst...
deine schliessliche Idee mit der Golemabwandlung ist eine weitere Möglichkeit, die mir nicht so explizit in den Sinn gekommen ist und sogar den Charakter von Creon, soweit ich ihn schon erfassen konnte, zusätzlich bekräftigt.

dann wart ich mal gespannt auf die Änderungen...
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This post was edited on 2006-05-31, 23:11 by raVen.
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Reply · Quote Skyfox #13
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So habe die Geschichte abgeändert, habe versucht die Fragen etwas beherrschender zu formulieren. Ausserdem habe das Ritual offen gelassen, die Frage soll rethorisch gemeint sein, und in dem Beschwörungsritual verankert sein. Wollte das nicht in der Geschichte schreiben, passte finde ich nicht richtig. Hoffe das jetzt die Besonderheit zwischen Creon und Knoxor besser hervorkommt.
Könnt ja nochmal nen Blick drüber werfen, habe hoffentlich keine neuen Fehler eingestreut, war vielleicht zu spät zum Bearbeiten :D

Achja die Sage am Anfang habe ich extra etwas ausgeschmückt, denn dieses Wesen soll eine entscheidende Rolle in der Magie von Merkutien spielen. Aber dazu bald mehr...
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This post was edited on 2006-06-02, 01:07 by Skyfox.
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Reply · Quote Shia (Administrator) #14
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Alles wunderbar soweit, nur eine Bitte: Leerzeilen zwischen Absätzen. Erhöht die Lesbarkeit ungemein. Das richtet sich eigentlich nicht nur an dich, sondern eigentlich an alle. Danke.
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Reply · Quote Skyfox #15
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ok ich werde mich darum bemühen

Also bis später

:D

hehe
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