Subject: Und Feuer mit mir
Kadiez bewunderte die Armschienen. Ein Vermögen hatte er den Dwarfen bezahlt, aber dieses Werk war jedes Goldstück und jeden Edelstein wert. Alleine das meisterhaft geschmiedete Mithril war ein Kunstwerk für sich. Aber noch viel beeindruckender waren die haarfeinen Linien, welche sich über die gesamte Oberfläche zogen. Reinstes Kupfer aus den tiefsten Mienen der Dwarfen. Hauchdünn schimmerte in ihrem Bett aus reinstem Mithril. Flüchtig betrachtet, schienen sie keinem besonderen Muster zu folgen, aber Kadiez wußte, daß sie arkane Symbole und Zeichen formten. Mächtige Zeichen. Auch sie hatten ihn ein vermögen gekostet, aber keines, daß sich in Gold und Edelsteinen aufwiegen lies.
"Ich sehe es gefällt Euch Magier." sagte der Schmied.
"Ihr habt ein Auge für dwarfische Schmiedekunst. Die wenigsten Eurer Gattung teilen diese Gabe."
"Nur ein blinder Mann könnte nicht erkennen, um welch einen Schatz es sich bei diesen Armschienen handelt. Und selbst er würde es erkennen, sobald er seine Hand auf die Armschienen legt."
Zufrieden beobachtete der Kadiez wie die Brust Grimars von Stolz erfüllt anschwoll. Der Magier hatte nie verstanden, wieso man sagte Dwarfen wären schwerer zu Zähmen als ein tollwütiges Wildschwein. Man mußte ihnen nur sagen was sie hören wollten und durfte ihnen nicht wiedersprechen. Wenn man sie dazu nicht betrog, konnte man alles von ihnen erstehen. Zumindest falls man es sich leisten konnte.
"Legt Sie ruhig an. Ihr sollt sehen, daß Euch diese Schienen besser passen als Eure eigene Haut."
Mit einem Lächeln hob der Magier eine der Armschienen aus der schweren Holzkiste. Egal wie oft er schon Mithril in den Händen gehalten hatte, fand er es immer wieder erstaunlich wie leicht dieses Metall war. Kadiez wog die Armschiene leicht in der Hand. Sie wog nur einen Bruchteil von dem, was man bei ihrer Masse erwarten würde. Wieder nickte er dem Dwarfen anerkennend zu. Dieser stand noch immer mit verschränkten Armen vor einem seiner Ambosse. Langsam - geradezu vorsichtig - schob Kadiez seinen rechten Unterarm durch die Schiene. Er ballte seine Hand zur Faust und drehte die Hand versuchsweise in alle Richtungen. Hätte er nicht das matt schimmernde Metall an seinem Arm gesehen, hätte er es garnicht bemerkt. Der Schmied hatte Recht. In diesen Armschienen fühlte er sich mindestens genauso wohl, wie in seiner eigenen Haut.
Diesmal lächelte Kadiez nur für sich.
Die feinen Linien schimmerten und schienen gierig zu flackern. Als wenn man ein Inferno in ein winziges Gefängnis gesperrt hätte. Kadiez lächelte bei dem Gedanken. Hatte er nicht genau dieses getan? Er hatte diese Armschienen in das Herzblut des Drachen Smorges - des letzten Drachen ganz Toreias - getaucht. Und nichteinmal das Blut des Drachens hatte der Macht der magischen Symbole wiederstanden. Die Essenz des Drachen selbst war aus dem Blut langsam in das feine Kupfer gesickert. Nun war das Kupfer wahrlich das Blut des Feuers - wie es bei den Dwarfen hieß. Dem Mithril - gegen jegliche Magie immun - war nur noch die Farbe des Drachenblutes geblieben. Diese war in das Metall gezogen und hatte das edle Mithril selbst verfärbt. Nun schimmerten sie in einem matten Blutrot, durchzogen von feinen Feuerlinien.
Kadiez konzentrierte sich. Er suchte die feinen Bahnen der Magie zu beeinflussen, die ihn und alles durchflossen. Er suchte sie zu formen und ihnen eine neue Gestalt zu geben. Die Feuerlinien in den Armschienen loderten auf, als hätten sie verstanden. In tiefster Konzentration verkrümmten sich die Hände des Magiers vor seinem Körper zu Krallen. Kadiez riß die Augen auf, als sein Geist die letzte Silbe des Zaubers geformt hatte. Aus den Feuerlinien brachen gewaltige Flammen hervor, welche augenblicklich die Hände des Magiers umschlossen. Mit einer ausladenden Geste führte er die Flammen zwischen seinen Handflächen zusammen, wo sich ein wild wirbelnder Feuerball bildete. Langsam brachte er die Handflächen näher zusammen und verdichtete das Feuer. Mit Augen die ebenso lodernden, wie die Flammen selbst, starrte Kadiez in den bläulichen Feuerkern.
Dies war die Macht die er gesucht hatte. Kein Magier auf ganz Toreia hatte es jemals gewagt das Drachenfeuer selbst zu bändigen. Doch er selbst, Kadiez der Rote hatte es getan. Nun hatte er die Macht der Drachen in seinen Händen. Niemand zuvor hatte jemals so viel macht über das Feuer besessen. Nicht einmal Mâzpathuz selbst wäre ihm ebenbürtig gewesen. Nur die Macht der Götter stand nun über ihm.
"Ich werde nach gen Norden reisen und für Prinz Tenon die Hakhênländer zurückschlagen. Die Elenden werden nicht damit rechnen, daß der Prinz die Drachen auf seiner Seite hat. Auf daß Toklun geeint werde!"
Und Kadiez schleuderte den Feuerball. Er flog durch die gewaltige Halle, bis auf die Wand der anderen Seite traf. Dort verwandelte er sich in eine gewaltige Explosion, die, die gesamte Halle in ihren Grundfesten erschütterte. Der Magier durchquerte ebenfalls die Halle, bis er vor dem Punkt, wo der Feuerball eingeschlagen war. Sein Gesicht zeigte ein breites Lächeln. Dort wo zuvor grauer Stein gewesen war, schob sich nun ein gewaltiger rotglühender Klumpen aus der Wand gen Boden.
"Ja ich werde nach Norden gehen. Und Feuer mit mir."
"Ich sehe es gefällt Euch Magier." sagte der Schmied.
"Ihr habt ein Auge für dwarfische Schmiedekunst. Die wenigsten Eurer Gattung teilen diese Gabe."
"Nur ein blinder Mann könnte nicht erkennen, um welch einen Schatz es sich bei diesen Armschienen handelt. Und selbst er würde es erkennen, sobald er seine Hand auf die Armschienen legt."
Zufrieden beobachtete der Kadiez wie die Brust Grimars von Stolz erfüllt anschwoll. Der Magier hatte nie verstanden, wieso man sagte Dwarfen wären schwerer zu Zähmen als ein tollwütiges Wildschwein. Man mußte ihnen nur sagen was sie hören wollten und durfte ihnen nicht wiedersprechen. Wenn man sie dazu nicht betrog, konnte man alles von ihnen erstehen. Zumindest falls man es sich leisten konnte.
"Legt Sie ruhig an. Ihr sollt sehen, daß Euch diese Schienen besser passen als Eure eigene Haut."
Mit einem Lächeln hob der Magier eine der Armschienen aus der schweren Holzkiste. Egal wie oft er schon Mithril in den Händen gehalten hatte, fand er es immer wieder erstaunlich wie leicht dieses Metall war. Kadiez wog die Armschiene leicht in der Hand. Sie wog nur einen Bruchteil von dem, was man bei ihrer Masse erwarten würde. Wieder nickte er dem Dwarfen anerkennend zu. Dieser stand noch immer mit verschränkten Armen vor einem seiner Ambosse. Langsam - geradezu vorsichtig - schob Kadiez seinen rechten Unterarm durch die Schiene. Er ballte seine Hand zur Faust und drehte die Hand versuchsweise in alle Richtungen. Hätte er nicht das matt schimmernde Metall an seinem Arm gesehen, hätte er es garnicht bemerkt. Der Schmied hatte Recht. In diesen Armschienen fühlte er sich mindestens genauso wohl, wie in seiner eigenen Haut.
Diesmal lächelte Kadiez nur für sich.
Die feinen Linien schimmerten und schienen gierig zu flackern. Als wenn man ein Inferno in ein winziges Gefängnis gesperrt hätte. Kadiez lächelte bei dem Gedanken. Hatte er nicht genau dieses getan? Er hatte diese Armschienen in das Herzblut des Drachen Smorges - des letzten Drachen ganz Toreias - getaucht. Und nichteinmal das Blut des Drachens hatte der Macht der magischen Symbole wiederstanden. Die Essenz des Drachen selbst war aus dem Blut langsam in das feine Kupfer gesickert. Nun war das Kupfer wahrlich das Blut des Feuers - wie es bei den Dwarfen hieß. Dem Mithril - gegen jegliche Magie immun - war nur noch die Farbe des Drachenblutes geblieben. Diese war in das Metall gezogen und hatte das edle Mithril selbst verfärbt. Nun schimmerten sie in einem matten Blutrot, durchzogen von feinen Feuerlinien.
Kadiez konzentrierte sich. Er suchte die feinen Bahnen der Magie zu beeinflussen, die ihn und alles durchflossen. Er suchte sie zu formen und ihnen eine neue Gestalt zu geben. Die Feuerlinien in den Armschienen loderten auf, als hätten sie verstanden. In tiefster Konzentration verkrümmten sich die Hände des Magiers vor seinem Körper zu Krallen. Kadiez riß die Augen auf, als sein Geist die letzte Silbe des Zaubers geformt hatte. Aus den Feuerlinien brachen gewaltige Flammen hervor, welche augenblicklich die Hände des Magiers umschlossen. Mit einer ausladenden Geste führte er die Flammen zwischen seinen Handflächen zusammen, wo sich ein wild wirbelnder Feuerball bildete. Langsam brachte er die Handflächen näher zusammen und verdichtete das Feuer. Mit Augen die ebenso lodernden, wie die Flammen selbst, starrte Kadiez in den bläulichen Feuerkern.
Dies war die Macht die er gesucht hatte. Kein Magier auf ganz Toreia hatte es jemals gewagt das Drachenfeuer selbst zu bändigen. Doch er selbst, Kadiez der Rote hatte es getan. Nun hatte er die Macht der Drachen in seinen Händen. Niemand zuvor hatte jemals so viel macht über das Feuer besessen. Nicht einmal Mâzpathuz selbst wäre ihm ebenbürtig gewesen. Nur die Macht der Götter stand nun über ihm.
"Ich werde nach gen Norden reisen und für Prinz Tenon die Hakhênländer zurückschlagen. Die Elenden werden nicht damit rechnen, daß der Prinz die Drachen auf seiner Seite hat. Auf daß Toklun geeint werde!"
Und Kadiez schleuderte den Feuerball. Er flog durch die gewaltige Halle, bis auf die Wand der anderen Seite traf. Dort verwandelte er sich in eine gewaltige Explosion, die, die gesamte Halle in ihren Grundfesten erschütterte. Der Magier durchquerte ebenfalls die Halle, bis er vor dem Punkt, wo der Feuerball eingeschlagen war. Sein Gesicht zeigte ein breites Lächeln. Dort wo zuvor grauer Stein gewesen war, schob sich nun ein gewaltiger rotglühender Klumpen aus der Wand gen Boden.
"Ja ich werde nach Norden gehen. Und Feuer mit mir."
"Wahret den Glauben. Die alten Götter werden wiederkehren."
Shia
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das gefällt mir und ich habe eigentlich nichts zu kritisieren...
sonst alles i.O.