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Forum: Dâse Foren Zivilisation - Völker und Kulturen RSS
[Völker] Drachen
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Reply · Quote Telocé #1
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Subject: [Völker] Drachen
So skh, da ich neu bin wollt ich mich mit diesem Einfall mal vorstellen, denn meiner Meinung, darf in einer Fantasy-Welt eines auf jeden Fall nicht fehlen, und das sind Drachen! Hier sind meine ersten Gedanken, die natürlich noch unausgereift sind (es fehlen Orte, Aussehen, Unterteilungen, u.v.m., was mir z.Z. nicht einfällt). Ich würde natürlich gerne eure Meinungen dazu hören, d.h. sich erst einmal 'ne Woche frei nehmen, um diesen Text zu lesen. :D

+++

Es gibt in Dâse viele verschiedene Drachen, wodurch eine Unterteilung unvermeidbar ist. Es fängt bei den Hauptarten an, den Yaralóce (die Ahnendrachen), den Urulóce (den Feuerdrachen) und den Raicalóce (den "Falschen Drachen"). Die beiden ersten Gruppen bekämpfen sich unerbittlich, denn die Yaralóce stehen für das Leben, Licht und die Ordnung während die Urulóce nur den Tod und die Zerstörung im Sinn haben. In diesen Konflikt sind die Raicalóce kaum beteiligt, denn dies sind die gezähmten Drachen, welche von keinem der beiden anderen Gruppen besonders geachtet werden. Man hörte früher oft, dass die Zuchtstätten der ?Drachenritter? von frei lebenden Drachen angegriffen werden, doch während die Yaralóce immer versuchten, die Eier und die anderen Drachen zu befreien, haben die Urulóce alles getötet und zerstört, was ihnen in den Weg kam.

Alle Arten habe zwar ihre Eigenheiten, jedoch auch eine große Gemeinsamkeit: Die Magie.
Auch wenn nur die Yaralóce diese effektiv nutzen können (Magie des Lichtes, der Ordnung und Elementarmagie), leben alle Drachen von ihr. Sie brauchen sie, wie die Luft zum atmen und werden immer von einer Aura purer Magie umgeben. Diese bleibt selbst, wenn die Drachen sterben, weswegen ein Drachenfriedhof immer ein sehr lukrativer Ort für Magier sind, die diese Energien nutzen.

+

Yaralóce
Einst versuchten die Yaralóce eine Freundschaft mit den anderen Völkern aufzubauen, doch gelang ihnen das aus der Machtgier, die ihnen entgegenkam, nur bei den Elben. Die anderen Völker versuchten die Yaralóce zu beherrschen und ihre Mächte und Energien für sich zu nutzen, woraus die Raicalóce entstanden. Viele Gelehrte machten sich auf die Suche nach den Ahnendrachen, um von ihnen zu lernen, doch waren die Yaralóce nicht mehr gewillt Kontakt mit den leicht verführbaren Völkern aufzunehemen. So zogen sie sich zurück und brachen nach und nach sogar den Kontakt zu den Eleben ab. Heutzutage kursieren nur noch Legenden, über eine vermutliche Existenz, doch glaubt niemand mehr daran. Und so mancher Gelehrter musste feststellen, dass seine so tiefe Freude über einen Fund eines Yaralóce sich in pures Schrecken verwandelte als er erkennen musste, dass es doch ein Urulóce war...

+

Urulóce
Die Feuerdrachen stammen direkt von den Ahnendrachen ab, haben jedoch andere Entwicklungen durchgemacht. Dadurch wurden sie wild und ihr Handeln war von da an nur noch von abgrundtiefer Bosheit bestimmt. Sie verachten das Leben und wünschen sich eine Welt, in der nur noch ihre Artgenossen Leben. Da sie den Kontakt mit den meisten Wesen meiden (ab und zu kommt es vor, dass sie sich mit den Dämonen oder einem schwarzen Magier zusammentun, um einfach bessere Aussicht auf Vernichtung haben) haben sie im laufe der Zeit die Gabe des Sprechens, welche den Yaralóce innewohnt, verloren. Sie kommunizieren nur noch mit Lauten und Gestik, was für diese Einzelgänger absolut ausreicht. Früher war der Himmel oftmals mit riesigen Armeen von Drachen gefüllt, doch seit die Zahl der Yaralóce zurückgegangen ist ist auch die Zahl der Urulóce zurückgegangen. Sie wurden träge und kamen mit ihrem neuen Feind nicht klar. Sie traten den Völkern mit Überheblichkeit entgegen und mussten so den Boden frei geben. Trotzdem sind sie bis heute noch unangefochtene Herrscher der Luft, denn außer den ?Drachenrittern? würde sich niemand auf einen Luftkampf mit den Feuerdrachen einlassen.

+

Raicalóce/?Drachenritter?
Niemand weis, wie die ersten ?Drachenritter? die Yaralóce zähmen konnten (einige Mythen besagen, dass viele Männer ausgeschickt wurden, um Horte zu plündern), doch gelang es sicherlich nur unter enormen Aufwand. Fest steht, dass die Gefangenschaft die Ahnendrachen verändert hat: Sie wurden von Krankheit befallen und starben jung, wodurch ein großes Zuchtprogramm gestartet werden musste. Des weiteren verloren sie die Gabe des Sprechens und der Magie. Ihre Kräfte sind denen der anderen Drachenarten unterlegen, können jedoch durch ihre Ausbildung enorme Stärke beweisen. Ab und zu kommt es vor, dass ein Raicalóce sich von seinem Herrn losreist und flieht, doch sterben diese dann oft, wenn sie auf einen Urulóce treffen, denn die Marter und ihr Leiden machen sie für diese unverkennbar.
Die ?Drachenritter? werden von allen Völkern hoch geachtet, denn ihre Nützlichkeit zur Verteidigung des Luftraumes vor den Urulóce ist unbestritten. Ihr Umgang mit den Drachen (Folter um Zähmung zu erreichen; kann ein Drache nicht gezähmt werden, wird er an den meistbietende Zauberer [meist tot] verkauft, der sie zu Studien nutzt) wird im allgemeinen Tolleriert, da nur die Zerstörung bringenden Urulóce gegenwärtig sind und die Freundschaft zwischen Yaralóce und den Völkern, wie die Ahnendrachen selbst, den Leuten kaum im Gedächtnis geblieben ist.

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So, meine ersten Gedanken zu Ort wären: Yaralóce -> Höhlen; Urulóce -> Gipfelhorst; Raicalóce -> Horste der ?Drachenritter? (man sollte sich überlegen, ob man die Ritter nur auf ein Volk beschränkt, oder ob jedes Volk [außer Elben {Anmerkung: Ich gehe auch mehr mit Tolkien's Vorstellung mit} eine eigene Drachenritter-Garde hat])

Drachenfriedhof: Ein Ort zu dem alle Drachen kommen, wenn sie merken, dass ihre "Zeit abläuft". Dadurch horten sich natürlich unzählige Drachengerippe und Energie an.
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Reply · Quote Maedhros #2
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Ich frage mich, ob die Drachenritter überhaupt so gnädig sind, den Raicaloce Horste zu errichten. So unerbittlich wie aus Deinen Beschreibungen die Behandlung dieser Geschöpfe auf mich wirkt, würde es mich nicht wundern, wenn die Raicaloce einfach in Stallungen gehalten werden, wie Pferde, und nur ein paar Mal am Tag zum Ausfliegen geführt werden, damit ihre Schwingen nicht verkümmern.

Hat man die Raicaloce im Rahmen des Zuchtprogramms aus äußerlich zurechtgezüchtet? Gibt es da verschiedene Rassen (zu unterscheiden in Farbe, Schnelligkeit, Ausdauer...) ähnlich wie bei Pferden?
Und ob die Elben überhaupt Drachenritter haben, das wage ich zu bezweifeln. Immerhin respektieren sie das Leben so sehr...
Alternative: Die Elben könnten einige wenige der alten Yaraloce vielleicht doch auf ihre Seite gebracht haben, ohne diese wirklich zu zähmen. Das wäre ein sehr seltener Fall, vielleicht ist es gar nur ein Elbenstamm, der einen Drachen hat. Aber in dem Falle wäre das ein einziges Miteinander. Der Drache trägt die Elben, die Elben helfen ihm, sich verborgen zu halten.
Wie dieser Drache zu den Elben kam, das ist dann aber auch wieder eine andere Geschichte... vielleicht wäre sie es wert, sich einmal zu überlegen.
Jahrhunderte? Ein Wimpernschlag...
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Reply · Quote Telocé #3
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Subject: Die Drachen
Deine Einstellung zu den Drachenrittern (Unbarmherzigkeit) und die Haltung der Drachen sind mit meinen Übereinstimmend. Das die Elben keine Drachen so behandeln ist klar,  deswegen habe ich sie eigentlich in dem Einfall "Ein Volk - Eine Drachengarde" auch bewusst ausgeschlossen. Ich bin aber sowieso nicht so sicher ob ein einziges Drachenritter-Volk nicht vollkommen ausreicht - immerhin war die Zähmung ein monumentaler einzigartiger Akt und ich bin mir sicher die Drachenritter werden ihre Geheimnisse wohl behüten, um den größt-möglichen Vorteil herrauszuschlagen.

Ich denke schon, dass es unterschiedliche Unterarten gibt (wie du schon sagtest, wie Pferderassen), doch ist dies ja erst ein Entwurf, und diese Feinheiten sollten ja auch hier geklärt werden. Mir sind viele Drachentypen bekannt (es gibt Menschen, die diese Wesen als Realität betrachten, und diese machen sehr interessante Theorien [wie z.B. solche Kolosse fliegen überhaupt könnten]) und am besten ist es, die Abweichungen abhängig vom Lebensraum zu machen.
es könnte z.B. Walddrachen geben, die aufgrund des Dichten Baumwuchses sehr klein und geschmeidig sind.
Jedoch sollten die gezüchteten Drachen - außer in Stärke, Ausdauer, Größe u.Ä. - sich kaum unterscheiden, denn ich will betonen, dass solche majestätischen wohl kaum leicht zu bändigen sind und die Zähmung eines Yaralóce-Paares ein wirklich einmaliger Fall in der geschichte bleibt.
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Reply · Quote Shia (Administrator) #4
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zum Thema Drachen im allgemeinen:

Ich persönlich bin auch der Meinung, daß man Drachen rar machen sollte. Ein Drache sollte eine Urgewalt darstellen die ganze Armeen mit leichtigkeit ins Verderben stürzt, Städte niederbrennt, im Verbund sogar ganze Burgen dem Erdboden gleich macht und über Mächte und Reichtümer verfolgen die man sich nur schwer vorstellen kann.

Daher gefällt mir deine Erklärung zum Thema im allgemeinen sehr gut. Verschiedene Gruppen der Drachen haben sich bekämpft wobei eine der beiden Gruppen die der "bösen Drachen" war, die zum Spaß Tod und Verderben über die anderen Völker gebracht haben. Daher verschwand bald der Glaube an die "guten Drachen" und in den Augen der Allgemeinheit war jeder Drache so schlimm wie der Nächste. Also wuchs ein unbändiger Haß gegen sämmtliche Drachen. Und so fing man an Drachen systematisch auszurotten.

In diesem Zuge könnten dann auch die Drachenritter entstanden sein - da man auf dem Rücken eines Drachens doch schon wesentlich sicherer ist als per Pferd oder gar zu Fuß.
Da aber die Aufzucht eines Drachen durch Menschen sich lange nicht mit der durch die eigene Art vergleichen kann (allgemein andere Haltungsbedingungen, andere Nahrung, das Fehlen der magischen Aura der Mutter etc. etc.), fielen die Drachen in der Zucht im vergleich zu ihren freien Artgenossen arg mickrig (nur etwa die halbe Körpergröße eines durchschnittlichen "wilden" Drachen, überwiegend kein Feuerodem, allgemein weit weniger klug und damit auch nicht in der Lage Magie zu wirken oder auch nur zu sprechen) aus.

Nun ist selbst ein mickriger Drache immernoch in der Lage alleine ein Dorf in Schutt und Asche zu legen, und eine ganze Kompanie von Drachenrittern ist auch in der Lage es mit einem "echten" Drachen aufzunehmen.

Durch die ständige Verfolgung schwand der Bestand der Drachen also immer mehr und irgendwann haben die Drachen eingesehn, daß es klüger ist sich von nun an eher im Verborgenen zu halten um nicht vollständig ausgerottet zu werden. So haben sich die einzelnen Unterarten der Drachen in ihre bevorzugte Umgebung zurückgezogen. Manche eben in die höchsten und unzugänglichsten Gebirige andere in verborgene Höhlen oder in die tiefsten Wälder und eben alle Orte wo sich Drachen wohlfühlen.

Nachdem für die Drachenritter keine Drachen mehr zu finden waren gegen die vorgegeangen werden konnte wurden hald aus den eigentlichen Drachenjägern eine gefürchtete Streitmacht und der ganze Stolz des jeweiligen Volkes. Da Drachen aber wie schon gesagt niemals wirklich komplett gezähmt werden können kommt es immer wieder vor, daß einzelne Drachen aus ihren "Stallungen" ausbrechen und in der Wildnis leben. Diese haben sich (für Drachen) ungewöhnlich schnell vermehrt und verbreitet. So ist es heute nichts ungewöhnliches mehr (also eigentlich schon - ich meine nur prinzipiell) in der Wildnis auf Drachen zu stoßen die von eben diesen Zuchtdrachen der Drachenritter abstammen. Diese haben sich im Lauf der Zeit auch wieder an ihre jeweilige Umgebung angepaßt, so, daß es jetzt wieder eine gesunde Population von "kleinen" bis "sehr kleinen" Drachen gibt.

Das wär mein Vorschlag zur Geschichte der Drachen.

Was die Eigenschaften von Drachen angeht steht für mich persönlich fest, daß jeder Drache zumindest einen Funken von Goldgier in sich hat. Wie stark sich dieses zeigt und auswirkt hängt von der Unterart und jedem Drachen einzeln ab.
Ich finde auch es sollte verschiedene Arten geben die in verschiedenen Regionen zu Hause sind (wie oben schon erwähnt). Dabei vielleicht sogar einige Arten die nicht die typischen Feuerspucker (ich würde persönlich auch sagen die meisten Arten können Feuer spucken - gehört irgendwie auch dazu) sind sondern Vielleicht Eisdrachen die Eisatem besitzen oder vielleicht kleinere Sumpfdrachen die einen Giftodem besitzen.
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Reply · Quote Telocé #5
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Du hast das Ganze schon schön ausgefeilt, doch würde ich nicht meinen, dass die "entlaufenen" Drachen sich in der "Außenwelt" halten können. Entweder, sie kommen nicht mit dem Nahrungsangebot klar (wissen nicht wie man Jagd und können Nahrung nicht sehr gut unterscheiden) oder sie werden von Urulóce (zum Spaß) oder Bauern (zur Verteidigung und/oder um zu Ehren zu kommen) getötet. Natürlich ist es möglich, doch sollten solche Fälle eher selten sein - vielmehr, sollten die bösartigen Urulóce von größerer Zahl sein, wodurch man dem Volk vergaukeln könnte, die Drachenritter seien noch "notwendig" und müssen (vom Volk) finanziert werden (den Kampf aus purer Ehre würde ich ihnen absprechen - höchstens aus Rache, die sich jedoch auch zu Habgier und Machtlust wandelte).

Außerdem würde ich die Yaralóce, weise und gutmütige Wesen, von dieser Goldgier-Geschichte trennen (denn sie sollten das Gute im reinen Zustand verkörpern) und zum "Sündenbock" der Drachenritter-Gründung machen. Man sollte sehen, dass auch die "hellsten" Geschöpfe große Fehler machen können und vielleicht auch ein wenig naiv sind. Doch haben sie diese Naivität abgelegt und haben sich verzogen, woraus eine schöne Geschichte über die Versöhnung entstehen könnte.
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Reply · Quote Shia (Administrator) #6
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Quote by "Eternal_Dragon":
Entweder, sie kommen nicht mit dem Nahrungsangebot klar (wissen nicht wie man Jagd und können Nahrung nicht sehr gut unterscheiden) [...]
Irgendwie wiederstrebt es mir zu glauben, daß ein Drache - egal wie kümmerlich - Probleme damit haben sollte sich zu ernähren. Wo sollte der denn hinfliegen um keine Nahrung zu finden? Tiere, Menschen, Monster aller Art gibts doch so gut wie überall.
[...] oder sie werden von Urulóce (zum Spaß) oder Bauern (zur Verteidigung und/oder um zu Ehren zu kommen) getötet.
Aber was mir ganz und garnich gefällt ist dieses: Ein Drache. Von einem Bauern erschlagen.
Ich wiederhole: Drache (das sind diese großen, großen, kräftigen Echsen mit den spitzen Zähnen und so) von Bauern (das sind diese meist ausgehungerten, armen Menschlein mit den Heugabeln).

Natürlich ist es möglich, doch sollten solche Fälle eher selten sein - vielmehr, sollten die bösartigen Urulóce von größerer Zahl sein, [...]
Naja schon, aber woher nehmen? Sagen wir die Drachenritter erschlagen grade einmal 3 Drachen pro Jahr. Das würde heißten, daß sie in 10 Jahre 30 Drachen erschlagen. Aber nicht die kleinen schwächlichen, sondern die echten großen die mit den krassen Kräften und dem Feuerodem und der Magie und alles das. Wie lange dauert es ungefähr bis ein Drache einigermaßen ausgewachsen ist und wirklich ein solcher "großer böser" Drache ist? Wie oft legen Drachen Eier? Noch dazu wenn sie so einsame Einzelgänger sind, daß sie sogar verlernen zu sprechen wie Du beschreibst? Weiß ich persönlich nicht.
Aber die wirklich interessante Frage ist: Wenn in 10 Jahren 30 Drachen einzeln erschlagen werden, wieso warten die Drachen - die locker mehrere hunder Jahre alt werden und noch dazu extrem schlau sind - nicht einfach 10 Jahre und kommen dann mit einer kleinen Armee an und machen einfach alles Platt was noch von den Drachenrittern über ist?

wodurch man dem Volk vergaukeln könnte, die Drachenritter seien noch "notwendig" und müssen (vom Volk) finanziert werden [...]
Ich werde etwas weiter ausholen um meinen Standpunkt klar zu machen:
Wie du bereits erwähnt hast, sind die Drachenritter eher grausame Burschen die im Westenlichen nicht viel für ihre Reittiere über haben und sie dementsprechend schlecht behandeln. Das heißt also das ganze Drachenrittertum ist nicht unbedingt eine humanitäre (bzw. draconitäre heh) Einrichtung. Da die Drachenritter aber trotzdem weiter existieren kann der jeweilige Herrscher nicht wirklich was dagegen haben. Also schließe ich, daß auch der nicht unbedingt ein Heiliger ist. Jetzt sagen wir der gute Mann (oder die gute Frau) auch noch König/Königin oder ähnliches ist. Damit wäre es eher unwahrscheinlich, daß der Herrscher besonders viel darauf gibt was sein Volk zu den Drachenrittern sagt. Die bezahlen Steuern und er ist dafür zuständig sie wieder auszugeben. Warum also nicht das ganze in Form einer äußerst schlagkräftigen Kompanie von fliegenden Rittern?

(den Kampf aus purer Ehre würde ich ihnen absprechen - höchstens aus Rache, die sich jedoch auch zu Habgier und Machtlust wandelte).
Niemand hat gesagt, daß die Drachenritter nur wegen der Ehre kämpfen. Die wenigstens kämpfen wegen Ehre. Meistens gehts um was sehr viel materielleres.

Außerdem würde ich die Yaralóce, weise und gutmütige Wesen, von dieser Goldgier-Geschichte trennen (denn sie sollten das Gute im reinen Zustand verkörpern) [...]
Wie schon mehrmals erwähnt bin ich kein Freund von endgültigen Wahrheiten. In meinen Augen ist quasi nichts nur schwarz oder weiß. Und, daß es Drachen gibt die wirklich gutmütig sind will ich auch niemand absprechen. Daß diese Drachen aber vollkommen sind und über keinerlei Makel verfügen ist mir sehr zu wieder. Wie ich schon sagte, würde ich sagen es hängt von Art und Wesen eines jeden einzelnen Drachen ab in wie fern sich diese Goldgier äußert. (Und auch wenn es eher pedantisch ist: für mich wiederspricht sich Weise und Naiv.)

und zum "Sündenbock" der Drachenritter-Gründung machen. Man sollte sehen, dass auch die "hellsten" Geschöpfe große Fehler machen können und vielleicht auch ein wenig naiv sind. Doch haben sie diese Naivität abgelegt und haben sich verzogen, woraus eine schöne Geschichte über die Versöhnung entstehen könnte.
Verstehe ich jetz nich ganz. Wieso sind die "guten" Drachen der Sündenbock? Wegen ihnen wurden ja nicht die Drachenritter ins Leben gerufen.
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Reply · Quote Dawnwolf #7
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So, da ich auch eine gewisse Schwäche für Drachen habe, möchte ich mich auch einfach mal dazu äußern :)

Zunähst mal meine Definition eines Drachen:

Ein Wesen der Magie. Sehr anschauliches Beispiel war der Dungeons und Dragons Film der vor ein paar Jahren mal lief. Da war das magische Potenzial einer Welt direkt von den Drachen abhängig. Wenn ein Drache starb, so sank auch die Magie in der Welt. Auf jeden Fall ist ein Drache ein absolut mystisches und eben vor allem magisches Wesen (da sie Magie schon allein dafür brauchen um fliegen zu können, denn im Verhältnis Masse/Gewicht und  Flügelleistung könnten sie sich eigentlich keinen Meter erheben, geschweige denn akrobatische Kunststücke in der Luft.

Drachen sind selten, eine absolute Rarität, und das sollten sie auch bleiben. Klar, verschiedene Gattungen von Drachen find ich gut und kann man auch interessante Geschichten drum weben, aber allgemein sollte es auf der Welt vielleicht ein Dutzend höchstens geben. Wenn wir "junge" Drachen mit einbeziehn, dann reden wir ja auch von Brut und Aufzucht, also eher der tierischen Variante des Drachen. Darüber sollten wir uns im Klaren sein. Wollen wir Drachen eher als Tiere komplett mit Mama- Drache Papa-Drache, Aufzucht etc. haben (was natürlich die Gesamtzahl an Drachen auf der deutlich erhöhen würde), oder eher die (von mir favorisierte) mystische Variante, bei der es eben allerhöchstens ein Dutzend mächtige Drachen gibt.

Was verstehe ich unter der mystischen Variante? Ein gewaltiges Wesen nicht nur in den Körperausmaßen, sondern auch Intelligenz und Magie-Potenzial betreffend. Im Grunde ein Wesen mit der Macht eines Halbgottes. Manche könnten auch durchaus von bestimmten Kulturen als Gott verehrt werden. Vielleicht eine ertragreiche Koexistenz, in der ein Volk einen der uralten Drachen als Gott verehrt und ihm Geschenke darbietet, und der Drache im Gegenzug dieses Volk beschützt.
Aufgrund der Intelligenz und sicherlich auch Weisheit eines solchen Wesens, erscheint es mir unmöglich das so ein Wesen A von Menschen bezwungen und in Knechtschaft getrieben werden kann, noch B von einer Gruppe kleiner als eine ausgewachsene Armee mit Unterstützung mehrere Erzmagier getötet werden kann.

Ich persönlich würde es lieber sehen, daß Drachen in der Welt eine absolute Rarität bleiben.
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Reply · Quote Telocé #8
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Mit dem Aufstellen einer Drachenritter-Garde war ich mir anfangs auch nicht sicher und da das mitlerweile für Meinungsunterschiede gesorgt hat wäre ich geneigt diese aus meinem Gedächtnis zu streichen.
Doch kenne ich einige mythischen Wesen, wie die Wyvern, die zwar Drachen-ähnlich, jedoch eher von kleiner Statur und Kraft sind. Ihr Aussehen ist das einer Schlange mit Flügeln (deswegen sind's keine Drachen sondern fliegende Schlagen).
Man könnte meinen, dass solche Flugschlangen als Reittiere genutzt werden, die ja dann anathomisch und magisch gesehen keine Drachen darstellen, aber denoch Wendigkeit und Flugkraft aufweisen.

+++

Außerdem muss ich sagen, das Dungeon's & Dragon's zwar ein miserabeler Film war, jedoch Gedanken über Drachen einbrachte, die wirklich genial waren. Deswegen sehe ich immer über die schlechten Locations, Dialoge und Schauspieler hinweg, wenn die Drachen anfangen sich zu bekämpfen, oder derren Wesen erklärt wird. (es ist der erste Film in den mehr als 2 Drachen vorkommen) [Das war eine kleine Filmkritik]

+++

Dieses Halbgott-artige kenne ich aus Warcraft. Es gibt ein schönes Buch (es handelt über... was wohl? - Drachen! P.S.: Bin auch 'nen kleiner Drachen-Narr) "Die Rückkehr des Drachen", darin werden "die Kräfte" beschrieben. Es handelt sich dabei um 5 "Ur-Drachen", die jeweils eine Kraft representieren. Alexstrasza - Leben; Malygos - Magie; Ysera - Traum; Nozdormu - Zeit; Deathwing (der elfenname steht im Buch, doch kenne ich ihn nicht auswendig) - Tod/Chaos. (Daher resultieren die 5 Drachenarten im Spiel)
Ich finde diese Ansätze auch sehr interessant.

Der Ansatz "ein Dutzend" ist mir zu gering - wie soll man da Unterscheidungen treffen?

Eure Meinung?

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Reply · Quote Shia (Administrator) #9
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Das warn gute Vorschläge würde ich sagen. Würde mir auch gut gefalln.

Folgender Vorschlag:
Es gibt die Urdrachen - pro Element (jetz kommts natürlich wieder drauf an wie viele/welche Elemente man nimmt - ich würde natürlich 8 sagen :D ) einen. Dieses sind die von Wolf bereits erwähnten halbgottähnlichen, übermächtigen Wächter der Magie. Diese könnten sich an bekannten aber unzugänglichen Orten befinden (auf dem Gipfel des höchsten Berges - unter einam Vulkan - auf dem Grund des Meeres etc. etc.) und dort ihre Zeit hauptsächlich mit Schlafen verbringen.
Hierzu könnte man bei Gelgenheit noch eine schöne Sage erdenken die besagt wann bzw. wieso diese Drachen eingeschlafen sind und wieder aufwachen werden (vielleicht wieder etwas in Richtung Wächter der Magie).

Diese Urdrachen sind die Vorfahren aller anderen Drachen. Die Nachfahren der Urdrachen besitzen aber nur einen Bruchteil der Körpergröße, der magischen Kräfte und allgemein der Macht ihrer Eltern. Hierbei könnte man dann wieder sagen, daß die direkten Nachfahren wiederum um ein gutes Stück beeindruckender sind als deren Nachfahren usw. Jetzt wächst ein Drache aber auch nicht unbedingt schnell und legt auch nicht übermäßig viele (geschweige denn oft) Eier - sagen wir nur alle paar hunder Jahre.

Damit wären wieder alle bereiche abgedeckt:
Es gibt die extrem mächtigen Wächter der Magie. Darunter folgen die immernoch überaus mächtigen direkten Nachfahren (von denen ja vielleicht sogar schon der eine oder andere in einem gewaltigen Kampf erschlagen wurde - wer weiß - guter Stoff für mehr Geschichten) und wiederum deren Nachfahren. Jede Generation ein kleines Stückchen kleiner, schwächer und insgesammt ein kleines, kleines bißchen weniger beeindruckend.

Soll aber noch lange nicht heißen, daß wir hunderte von Generationen haben. Ich würde mal sagen wir lassen das so ziemlich offen, gehn aber mal von etwa 4-5 Generationen aus. Wie schon gesagt würde ich mich nicht auf eine genaue Zahl festlegen, aber das wären genug damit man genaue Unterscheidungen treffen kann und trotzdem noch genug Platz ist um den einen oder anderen Drachen in einer Geschichte erschlagen lassen zu können.

Das mit den Wyvern finde ich so auch keine schlechte Idee.
Dazu würde mir noch einfalln: Wie siehts mit Lindwürmern aus? Zählen die zu den Drachen oder sind die wieder was anderes?
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Reply · Quote Telocé #10
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Wenn man es Duden-haft betrachtet, sind Lindwürmer nicht anderes als Drachen - Es ist nur ein veralteter deutscher Begriff dafür.

Wenn ma jetzt jedoch von der Warhammer-Variante ausgeht (ich schätze mal, dass du das tust) wäre es eine Abart. Sie besitzen meiner Kenntnis einen Giftstachel am Schwanzende, jedoch keine Flügel (muss man ja nicht übernehmen). Man könnte das Uruk-Hai-Prinzip anwenden (Rhetorische Umfrage: Wer hat den "Herrn der Ringe" nicht gelsesen?). (Es handelt sich dabei - wie ich denke, dass ihr's alle wisst - um eine Kreuzung von Mensch und Ork, man könnte annehmen, dass Lindwürmer auch aus einem solchen Genpool-Mix [2 Wesen gegensätzlicher Art = 1 Komplett anderes] kommen.) Oder wir nehmen das Tolkien-Ork-Prinzip (Orks entstanden aus Elben, die von Melkor* missgebildet wurden)

*wer ihn nicht kennt (ist nich' im HdR): Er ist ein Gottgleiches Wesen, mit sehr boshaften Neigungen, mit ihm ging das Böse (Hass, Hunger, ...) in die Welt ein - Sein 1. Diener hieß Sauron.


Hoffe ihr seht bei diesem Post durch.

P.S.: Ich würde jedem HdR-Fan das "Silmarillion" ans Herz legen, Tolkien erklärt darin die von ihm Geschaffene Mytholigie und Hintergrundgeschichte zum HdR. Es ist wirklich sehr umfangreich, was man daran sehen kann, dass der Ringkrieg nur 33 von 381 Seiten einnimmt (zusammen mit Anhängen & Register sind es mehr als 500 Seiten).
Daran, dass ich dieses Buch schon mehr als einmal gelesen habe (und es ist sehr klein gedruckt, d.h. es passen viele Wörter auf eine Seite), könnt ihr erkennen, dass ich in HdR-Fragen ein freudiger ansprechpartner bin.

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Reply · Quote Shia (Administrator) #11
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Quote by "Eternal_Dragon":
Wenn man es Duden-haft betrachtet, sind Lindwürmer nicht anderes als Drachen - Es ist nur ein veralteter deutscher Begriff dafür.
Hat mich interessiert dieswegen hat eine kurze Google Recherche u.A. folgende Beschreibungen eingebracht:

Lind|wurm: der; drachenähnliches Fabeltier ohne Flügel

Lindwurm (der/das): lindworm, wingless dragon, dragon

Das Lindwurm (althochdeutsch lint "Schlange") ist die Bezeichnung für einen Drachen, der zwei Beine und keine Flügel hat, besonders in alten germanischen Sagen. Teilweise wird dieser als menschenfressend beschrieben. Gewöhnlich hat ein Lindwurm einen sehr langen Schwanz und kurze Beine. Der Drache Fafnir im Nibelungenlied ist ein Lindwurm.

Lindwurm:
Ein Lindwurm hat drei Köpfe und keine Beine. Da seine Flügel verkümmert sind, kann er nicht fliegen. Das Schuppenkleid eines Lindwurms hat eine gelbgrüne Färbung. Ein Lindwurm wird bis zu zwanzig Meter lang und besitzt einen Körperdurchmesser von zweieinhalb Metern. Lindwürmer sind sehr intelligent, sie sprechen fast alle Sprachen und besitzen ausgeprägte Kenntnisse der Magie. Oftmals werden Lindwürmer mehrere Tausend Jahre alt.

Lindworm
Virtually the same as the 'Wyvern' a Saxon 'serpent' being very similar to a dragon, but having no wings.

Es zeigt sich also, daß es keine allgemeingültige (heh) Definition gibt und viele Leute viele verschiedene Meinungen dazu haben. Warum also nicht wir auch unsere?

[...] man könnte annehmen, dass Lindwürmer auch aus einem [...]Genpool-Mix [2 Wesen gegensätzlicher Art = 1 Komplett anderes] kommen.)
Kreuzung könnte ich mir auch in irgend einer Art vorstellen. Inwiefern wäre noch zu klären.

Oder wir nehmen das Tolkien-Ork-Prinzip (Orks entstanden aus Elben, die von Melkor* missgebildet wurden)
Die Folterungsgeschichte würde in meinen Augen keinen großen Sinn machen. Wer sollte einen Drachen mißgestalten bzw. wer hätte überhaupt die Macht dazu ein derart magisches Wesen zu verändern? Darüber hinaus würde daraus nicht ganz klar warum sich diese Veränderungen vererben sollten.
(Zur Behauptung Tolkien hätte geschrieben Orks wären aus Elben entstanden bitte ich folgendes zu lesen: http://www.wer-weiss-was.de/theme104/article1124496.html - insbesondere den Post von Feanor vom 29.4.2002 um 12:28 Uhr und den darauf folgenden.)

Eine andere Idee meinerseits wäre wiederum, daß Lindwürmer eine Art 'künstlicher' Drachen sein könnten. Irgendwann könnte ein (böser?) Magier gesagt haben "Wenn ich schon keinen Drachen fangen kann, kann ich mir wenigstens selber einen basteln.". Da Kopien quasi nie so gut sind wie das Original sind dabei hald einige Dinge nicht ganz so perfekt wie bei den echten Drachen geworden: Unter Anderem keine Magiebegabung fehlende Gliedmaßen (Hier könnte man sagen, daß es verschiedene Arten gibt bei denen entweder vordere Gliedmaßen, hintere Gliedmaßen, Flügel, alles odere eine Kombination daraus fehlt.) kein Feuerodem und so weiter und sofort.

Als dann dieser nachgemachte Drache entkommen ist/seinen Erschaffer getötet hat/aus irgend einem anderen Grund frei gekommen ist, hat er sich hald vermehrt. Mit wem oder was sei jetz einfach mal dahingestellt. Jedenfalls könnte man durch diese Paarungen wieder erklären warum es verschiedene Lindwurmarten mit jeweils unterschiedlichen Gliedmaßenanzahlen gibt.
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Reply · Quote Telocé #12
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Quote by "skh":
Eine andere Idee meinerseits wäre wiederum, daß Lindwürmer eine Art 'künstlicher' Drachen sein könnten. Irgendwann könnte ein (böser?) Magier gesagt haben "Wenn ich schon keinen Drachen fangen kann, kann ich mir wenigstens selber einen basteln."

Würdet ihr es mir übel nehmen, wenn ich hierbei die Drachenritter-Geschichte wieder aufgreife? Wäre ja möglich, dass dieser Magier der Gründer ist.

P.S.: danke für die Nachhilfe in Sachen Tolkien-Mythologie, du beschäftigst dich wohl damit?

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Reply · Quote Shia (Administrator) #13
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Ich persönlich hab absolut nix gegen die Drachenritter - mir gefiel die Idee von Anfang an gut. Falls wir das mit dem Magier nehmen hätt ich bis jetz keine genaue Idee was genau da passiert sein könnte. Insofern bin ich umso gespannter was Ihr dazu sagt.

Was Tolkien angeht:
Ich mag seine Ideen und habe großen Respekt vor seinem Werk (das ich auch sehr schätze). Für mich waren und sind seine Ideen immer Anhaltspunkte gewesen dafür wie es 'sein sollte'. Wirklich großartig beschäftigen tu ich mich nich damit. Ich bin generell niemand der sich wirklich tiefgreifend mit Themen beschäftigt. Normalerweise lese ich Themen nur an um einen groben Überblick zu haben und beschäftige mich bei Bedarf genauer damit.
In diesem speziellen Fall war mir nur zufällig so als hätte ich da mal zwei wiedersprüchliche Behauptungen gelesen. Hat mich interessiert und so hab ichs in Google geschmissen und da kam der Link bei raus.
"Wahret den Glauben. Die alten Götter werden wiederkehren."
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Reply · Quote Telocé #14
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Ich plane in nächster Zeit eine kleine Zusammenfassung über unsere bisherigen Gedankengut, in Form einer kleiner Geschichte (in Fachkreisen auch "Intro" genannt; also etwas, was man "veröffentlichen" kann). Dafür ist es wichtig, dass wir uns über gewisse Namen einigen. Des ersten die Drachen: Da ja die Magie zweigeteilt ist müssten natürlich auch die Drachenarten zweigeteilt sein. Die letzten/ersten meiner Vorschläge (Yaralóce, Urulóce, Raicalóce) habe ich mir dank eines elbisch-Wörterbuches zusammengepuzzelt (es sind genau genommen zusammengesetze Wörter). Ich bin mir sicher, dass man dadurch ein gewisses "Flair" erzeugt. (in meinen Tagen als Spiele-Editor-Benutzer [also jetzt] habe ich dass sehr oft getan, da meistens wenige über die ware Bedeutung der Wörter bescheid wissen, d.h. sie hören sich Fantasy-like an und haben doch eine gewisse "Echtheit")
Ich persöhnlich wäre immernoch von diesen überzeugt:

Lóce [sprich: loke] - Ist das elbische Wort für "Drache", in der Mehrzahl "lóci" [sprich: loki]
Yaralóce [sprich: Jaraloke] - als "Kräfte" der Zirkelmagie
Raicalóci [sprich: Reikaloke] - die nachgemachten "falschen" Drachen

Leider konnte ich den Begriff "Element" nicht im Buch finden, also gebt mir bitte eure Vorschläge (ich kann mal gucken ob ich diese übersetzt kriege). Außerdem würde ich gerne wissen, ob wir diese Sprache überhaupt nutzen sollten, immerhin wurde sie eigentlich von J.R.R. Tolkien entwickelt.

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Reply · Quote Shia (Administrator) #15
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Ehrlichgesagt bin ich kein großer Freund von elbischen/zwergischen/dunkelelbischen/mittelerdischen/starwarsigen/undwasauchimmerigen Namen. Das hat immer diesen Beigeschmack von "nachgemacht".
Wie wärs mit kompletten Neukreationen?
Wie die Drachen genannt werden ist sowieso von der jewiligen Ortschaft abhängig. Was wir festlegen wären ja quasi nur Namen die oft verwendet werden. Könnte mir gut irgendwas mit Ks Rs und Shs vorstellen.
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