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Forum: Dâse Foren Zivilisation - Völker und Kulturen RSS
[Völker] Nalingturianer
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Reply · Quote Julia #16
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In reply to post ID 2065
Klasse Beschreibung... finde alles sehr stimmig und liebevoll ausgearbeitet :)
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Reply · Quote Skyfox #17
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Besten Dank für das tolle Feedback an Lexus, Julia, Shia und Caraz. Ist inzwischen was zusammen gekommen, bin derzeit am Grübeln mit den Riesenfliegen und dem Riesenkäfern. Aber heute werde ich mit der Politik und dem Militär Nalingturs ausseinandersetzen.


Bildungssystem:
Ab dem fünftem bis zum zehnten Lebensjahr muss jedes Kind zur Schule gehen, dort lernt es die wichtigsten Grundlagen für das weitere Leben. Es erlernt dort u.a. Mathematik, Lesen, Schreiben, Zeichnen, die wichtigste Fremdsprache, Sport und theorethische Magie. Dies bedeutet nicht das alle Kinder magiebegabt sind, jedoch alle sollen erfahren, was die Heishii und Hathii in diesem Rahmen für Zaubersprüche wirken können. Ausserdem werden somit neue Schüler mit der Gabe der Magie für die Akademie in Ulow gefunden, die nach dem dreizehnten Lebensjahr dann dort in den magischen und religiösen Künsten ausgeblidet wird, während die anderen mit vierzehn Jaren dann zur Armee gehen müssen.


Militär:
Nach der schulischen Bildung folgt bei den Nalingturianern ab dem vierzehnten Lebensjahr die militärische Ausbildung. Hier wird keine Unterscheidung zwischen Mann und Frau gemacht und ist leider nötig, da jeder Nalingturianer/-in in den heutigen Zeiten Naligna verteidigen können muss. Die einzige Ausnahme dieser Wehrpflicht sind die Heishii oder Hathii Anwärter, die in Ulow zu den Gelehrten, Geistigen und Magier des Landes in einer Person geformt werden.
Drei Jahre dauert diese Ausbildung und man erlernt dort den Umgang mit den traditionellen Waffen wie dem Bogen, dem Speer, aber auch dem Stab oder auch dem Schwert. Jedoch wird hier sehr viel wert auf die typische nalingturianische Waffe gelegt, dem Bogen, den jeder Nalingturianer mit Stolz nach seiner "Wehrpflicht" trägt. Natürlich legen die Ausbilder hier auch viel Wert auf die Kriegskunst, wobei hier neben den nalingturianischen Taktiken und Strategien auch die Taktiken der anderen Völker behandelt werden, die bekannt sind.
Nach drei Jahren werden die Nalingturianer wieder entlassen und können ihren weiteren Lebensweg selbst bestimmen. So können sie eine Lehre machen und einen Beruf ergreifen oder auch bei der Armee bleiben und das stehende Herr Nalingturs unterstützen.
Hier wird dem neuen Rekruten eine Zweitwaffe zugewiesen, mit der am besten umgehen kann, neben dem Bogen. Nach dieser Waffe werden sie in Einheiten unterteilt, und somit entstehen Kampfstab und Speer- auch Schwertkämpfereinheiten, die das Rückrat des Heeres bildet. Fast alle Einheiten tragen den für die Armee Nalignas typische Hartholzpanzer, die ein Kompromiß zwischen Panzerung und Beweglichkeit bietet. Einige Truppenteile verwenden neben einem Hartholzhelm auch noch Armschienen aus selbigen Material.
Neben diesem Rückrat gibt es noch einige spezialisierte Einheiten oder auch Eliteregimenter. Einige Nalingturianer werden so zu den Geschützmeistern, die in den verschiedensten Siedlungen stationiert werden, um die wenigen Ballisten des Landes zu bedienen. Ausserdem gibt es auch noch sogenannte Pioniere, die im Verteidigungsfall, die Abwehranlagen in den Städten überprüfen und reparieren sollen oder auch neue Verteidigungsanlagen erstellen können. Reiterei besitzt die Nalingturianische Armee nicht, sie verfügen nur über einige Botenreiter, die neben den Botenvögeln zur Nachrichtenübergabe eingesetzt werden.
Die besten 50 Bogenschützen des Landes bilden das Eliteregiment der Zwergenwehr, die ihrem Namen auf die zwergischen Armbrüste zurückführen, die während der kurzen Handelsperiode mit den Zwergen dank des Graustahls (Erklärung zu einem späteren Zeitpunkt) ins Land geholt wurden. Sie werden im speziellen gegen stark gepanzerte Truppen eingesetzt und die Kombination von rüstungsbrechenden Waffen mit der Zielstrebigkeit der nalingturianischen Schützen hat sich schon in den angrenzenden Reichen herumgesprochen.
Ausschließlich Männer, die sich mit dem reinen Aspekt von Hathor verbunden fühlen und von den Hathii für würdig empfunden werden, können sich den Hathorjüngern anschliessen, die die persöhnliche Garde der Hathii darstellt. Seit dem großen Bruderkrieg (Erklärung später) sind die Hathii den Heishii gegenüber sehr misstrauisch geworden und haben diese Leibwächter ins Leben gerufen. Sie tragen ausschließlich Nahkampfwaffen, wobei dies überwiegend Schwerter, Parierdolche oder Dolche sind. Sie kämpfen mit zwei Waffen, jede in einer Hand, und zählen zu den besten Nahkämpfern Nalingturs und werden gerade deswegen sehr von den Kriegsherren geschätzt. Ihr Erkennungsmerkmal sind die Haare, die durch die Färbung und das Hochstellen durch einem bestimmten Baumwachs, einer brennenden Flamme ähneln. Ansonsten variieren sie Uniformen, Waffen und Aussehen, so dass oft zwischen einigen Hathorjüngern nur die Haare das Verbindungsmerkmal zu sein scheint.
Eine weitere in anderen Reichen eher unbekannte Einheit ist mit grossen Zweihandäxten bewaffnet und nennen sich selber Baumwächter. Sie sind die einzigen schwerer gepanzerten Einheiten der Nalingturianer und können sich gegen fast alle Gegner behaupten. Die Hartholzrüstungen jener Soldaten scheint einen metallischen Ton aufzuweisen und soll angeblich mit diesem versetzt worden sein. Ausserdem sind diese Rüstungen an einigen Stellen mit Moos, Gras oder anderen Pflanzen verwachsen sein, was der Grund für ihren Namen ist. Gerüchtezufolge sollen in der Herstellung dieser Rüstungen die Hathii und Heishii zusammenarbeiten, und somit beide Aspekte der beiden Geschwister verbinden. Im Volksmund wird diese Einheit daher auch Mittler genannt werden. Diese Einheit stellt auch die Leibgarde des Königs, der von zehn Baumwächtern fast zu jedem Zeitpunkt begleitet wird.
Und nun noch zu den bekanntesten und vielleicht in anderen Reichen gefürchtesten nalingturianischen Einheit, den Waldläufern. Ausgestattet mit einem unglaublichen Orientierungssinn, können sie in Wälder fast mit der Umgebung verschmelzen, so dass nur ein sehr geschultes Auge sie noch erkennen kann. Hierzu dienen Tarnumhänge, die mit dem Wald dirket bewachsen zu sein scheinen.
Jedoch haben sie einige Fähigkeiten, wodurch man sie von den normalen Spähern eindeutig abgrenzen kann. Ihr Umgang mit dem Bogen wird nur noch von der Zwergenwehr übertroffen und ihre Fähigkeit unschöne Überraschung in Form von Gruben oder heranrasenden Baumstämmen für Feinde in den Wäldern zurückzulassen, macht sie schon fast zu einem Mythos bei den Nalingturianern. In der Nalingturianischen Armee sind sie zudem die flexibelste Einheit, so wird der Umgang neben Bogen und Schwert auch mit Wurfdolchen aber auch mit der Bola gepflegt, einer Schlinge mit zwei Gewichten, die sich rasch um die Beine oder den Körper von Gegnern wickeln kann und ihn somit zu Boden zwingen kann. Ihre Kampfdoktrin ist sehr unkonventionell, jedoch auf den Erfolg ausgelegt. Zu ihr gehören der Einsatz von verschiedenen Pulvern, die in Beuteln auf den Boden geworfen, Rauch erzeugen oder einen Menschen angeblich bewußtlos machen können.
Sie bilden das aktiviste Element des Heeres, da sie zum einen die Grenzen des Waldes ständig überwachen und bewachen und somit auch die Eindringlinge als erste stellen und zum anderen durch ihre Kampferfahrung meist die ersten Einheiten sind, die zu Verbündeten geschickt werden.

Dieser Teil beschäftigt sich mit zwei wichtigen Waldläufern Nalingtur. Wer also jetzt schon von der Länge des Beitrages eingenommen ist, sollte ihn also überspringen oder später lesen, wobei die Hintergundsgeschichte von dem Rollenspielcharakter etwas beleuchtet wird :D.
Der bekannteste Waldläufer war Therim Zurgas, der alleine mit Hilfe seiner Fähigkeiten mehrere Dutzend Gegner (später mehr zum Gegnertyp dazu) mehrere Stunden aufhielt und über zwei Dutzend erledigte, bevor er schon aus mehreren Wunden blutend, von einem Pfeil in der Brust seinen Lebenssaft aushauchte. Seit diesen Zeiten ist er der Schutzheilige des Waldes und wurde von den Hathii heilig gesprochen und wird auch vor allem von den Hathoranhänger als solcher verehrt, obwohl Therim selber nicht viel für den Gott übrig hatte.

Der derzeit bekannteste noch lebende Waldläufer ist der gefallene Ferinor Eschengrund und um ihn ranken sich schon zu seinen Lebzeiten Legenden. Er war der Bruder des heute sehr bekannten hoch angesehenden Heishii Herus Eschengrund, der die Geschichte von ganz Nalingturs in späteren Jahren einschneidend verändern sollte.
Ferinor sollte eines Tages seine große Liebe Malina Breitenbach und ihren Mann, den hohen Offizier der Baumwächter Gerion Middenwald, in ihrem Haus tätlich angegriffen und schwer verwundet haben sollte, so dass erst die Wächter ihn mittels Gewalt zur Vernunft bringen konnten. Der Prozess war kurz und einschneidend in die Geschichte Nalingturs. So wurde Ferinor Eschengrund zum ersten Gefallenen des reiches, was die höchste Strafe im nalingturianischen Recht ist. Er verlor sämtliche Privilegien und wurde aus dem Reich verbannt, durfte nur seine Ausrüstung behalten. Man munkelte damals, dass der Vater von Malina, Erwon Breitenbach, ein hoher Politiker des Reiches, seine Finger im Spiel hatte, da er Ferinor das Recht der Ehe mit seiner Tochter schon in jungen Jahren verwehrt hatte, da Ferinor aus einfachen Verhältnissen stammte.
Wie dem auch sei, Ferinor wurde des Landes verwiesen und es kamen viele Geschichten über eine unglückliche Liebe auf, aber auch dem rachsüchtigen Liebhaber. In späteren Jahren hiess es sogar es sollte eine Dreiecksbeziehung gegeben haben, zwischen Ferinor und Malina wie auch Sarin, einer Waldläuferin, die mit Ferinor Dienst getan hatte, und ihn mehrfach im Gefängnis besucht hatte. Fakt ist auf jedem Fall das dem ersten Gefallenen später mehrere folgen würden.


Ausbildung in der Akademie Ulows:
Wenn ein Kind oder Jugendlicher von den lehrenden Heishii und Hathii in der Schule als würdig empfunden wurde, den Weg des Göttins oder ihres Bruders zu beschreiten, werden diese vorgemerkt. So bekommen diese Ausgewählten nach der Schule ein neues Zuhause in der Akademie von Ulow, dem neben dem Königspalastes vielleicht beeindruckensten Gebäude Nalingturs. Hierdurch ist ihr Weg vorbestimmt, noch nie hat ein solcher Anwärter je den Pfad des Gottes oder der Göttin verlassen. In den Hallen der Akademie beginnt ihr lernreiches Leben, da die Heishii und Hathii, auch wenn sie sehr verschieden erscheinen, die einzigen Gelehrten des Landes sind. So vereinigen diese beiden Gruppen die Religion, die Magie, wie auch das Wissen.
Ihre Akademiezeit ist sehr unterschiedlich, da sie erst in den Rang eines Götterdieners kommen, wenn sie von den Heishii oder Hathii ernannt werden. Gerüchtezufolge soll der derzeitige höchste Heishii Herus Eschengrund diese Ausbildung innerhalb von zwei Jahren gemeistert haben, wohingegen die in dieser Zeit in Kathil predigende höchste Hathii Jeria Feuerweide angeblich über acht Jahre hier verbringen musste.
Jedoch mit der Weihe endet nicht das Lernen, da jeder Heishira oder Hathor Auserwählte ein Quell des Wissen für das nalingturianische Volk sein muss. So gibt es in allen Tempel des Landes immer größer werdene Bibliotheken, die vor allem von den Heishii genutzt werden. Auch wenn sich die Hathii nur auf bestimmte Bereiche konzentrieren, wie z.B. die Kriegskunst, sind sie trotzdem genauso wißbegierig wie ihre Brüder und Schwestern der Göttin.

Ist leider wieder super lang geworden, hoffe es ist nicht zu trocken zum Lesen, morgen folgt dann die Politik.
Cuando los angeles lloran
entonces los diablos se ríen
This post was edited 4 times, last on 2006-08-02, 11:45 by Skyfox.
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Reply · Quote Skyfox #18
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So habe noch einmal über die Lage überlegt, es sollte ein großes Wald zwischen zwei Reichen sein, wobei noch ein drittes Reich an den Wald grenzt (vielleicht ebenfalls zwischen den beiden Reichen). Dieses Reich soll eine Bedrohung für Nalingtur darstellen, bin noch am Überlegen. Vielleicht Goblin oder Orks, die das Holz Nalingturs für Feuer und Schmieden brauchen, aber dabei immer so brutal vorgehen, dass eine tiefe Feindschaft zwischen den beiden Völkern entstanden ist. Oder vielleicht eigndet sich ein anderes Volk noch besser, vielleicht die Nachok oder naja, könnt ja mal eure Ideen hier schreiben, auch zur Lage, bevorzuge immer noch die Mitte der Halbinsel...
ach noch ein kleiner Zusatz:

Währungssystem:

Die eigene Währung des Reiches besteht aus Holz, das aus dem holz von einem der durch Heishira gesegneten Bäume erstellt wird. Es scheint im geringen Masse magisch versetzt zu sein und erzeugt dadurch einen leichten grünlichen Schein. Die Form ist immer rund und die Lochung bestimmt den Wert der Münze. Der Name und der Wert der Währung heißt Naligna und wird auch in selbigen bemessen. Neben dieser Währung sind auch noch Währungen umliegender Reiche im Umlauf.
Cuando los angeles lloran
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This post was edited on 2006-08-01, 14:24 by Skyfox.
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Reply · Quote Shia (Administrator) #19
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Soo grad ne neuere Version der Karte von Gerelia in die Galerie gestellt (diesmal mit Maßstab [1 Meile ~ 1 Kilometer]):
http://galerie.weltenportal.org/v/karten/skizzen/gerelia-0…

Damit sollte sich einigermaßen die Größe abschätzen lassen.
Was die Lage angeht, hab ich kein Problem mit der nordischen Halbinsel. Wir reden doch von dem nördlichsten Kreuz auf deiner Karte oder?
Persönlich auch ganz gut vorstellen könnte, daß der von dir beschriebene Wald im Norden an die westlichen Königreiche angrenzt. Dann könnte man drüber noch die Achong von Lexus ansiedeln und schon hättest du mindestens zwei Völker, die dir nicht feindlich gesinnt sind, aber auch nicht unbedingt die dicken Freunde sind. Noch dazu hättest du die wilden Ebenen im Osten direkt an deinem Reich und da haben wir schonmal von geredet, daß da durchaus auch Orks oder ähnliches leben könnte. Nur mal so als Gedankenspiel. Falls dich das irgendwie ansprechen sollte, müßte man sich natürlich nochmal mit Lexus kurzschließen.

Ich laß mal großzügig alles aus, wozu ich keine direkten Vorschläge oder Anmerkungen habe. (Komm eh kaum noch nach alles zu lesen und zu antworten.)

Was die 'Borkenkäfer' angeht, kannst du irgendwas völlig neues machen. Vielleicht ist das einfach nur irgend ne extrem große Käferart, die hald nur in diesem Wald vorkommt. Müssen sich ja nicht unbedingt von Bäumen ernähren (wär bestimmt nich einfach für nen 2 Meter Käfer nen Baumraufzulaufen), sondern vielleicht leben die hald einfach nur am Boden. Vielleicht sind die relativ selten (jetz mal mit anderen Insekten verglichen) und ernähren sich hald so einfach von irgendwelchen Büschen oder Wurzeln oder sonstwas. Genaue Vorstellung hab ich im Moment nicht. Mir fallen nur immer wieder Höhlen ein und, daß sich die Käfer vergraben. Aber keine Ahnung wieso sie das tun sollten. Vielleicht macht ja wer anders was draus.

Die Diskussion mit Toreia hab ich übrigens nich ganz verstanden. Was haben Dunkelfeen oder Svargen mit Toreia zu tun?

Und was die Geschichten zu den Helden angeht würd ich da durchaus vielleicht nen eigenen Thread draus machen. Vielleicht willste ja nochma mehr zu sagen?
"Wahret den Glauben. Die alten Götter werden wiederkehren."
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Reply · Quote Skyfox #20
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Die Lage auf der Karte mit dem angrenzen an die westlichen Königreiche wäre ok, würde nur persöhnlich eher ein Reich zwischen den Achongs lassen, da sich die beiden Völker in ihren Grundzügen in gewisser Weise ähneln. Müsstest mir dann nur das Siedlungsgebiet einfach zeigen ;).

Das mit den Riesenkäfern verschiebe ich nach hinten, das werde ich mir noch einmal durch den Kopf gehen lassen, sobald ich die Beschreibungen von Nalingtur abgeschlossen habe.
Ich weiß, dass ich ziemlich viel in sehr kurzer Zeit geschrieben habe, und wahrscheinlich nur die wenigsten überhaupt zum Lesen kommen, kenne ich ja auch selbst. Daher werde ich nun erstma eine kurze Pause von 2-3 Tagen einlegen.

Kann es hier ein weiteres Mal posten: Die Dunkelfeen sollen nicht nur im Feenstein vertreten sein, sondern eine normalerweise unter der Erde lebende Feenart sein, die sich nun mal von einer gewissen Metallart angezogen werden. Daher wäre meine Idee dazu vielleicht auch in den tieferen Bereichen Dâses anzusiedeln. Eine Art von Wesen, die nun mal von sehr tiefen Zonen bis zu den tieferen Bergwerken von den oberirdischen Bewohnern reicht. Sie soll nicht an eine Region somit gebunden sein, und eben in manchen Bergwerken vorkommen, wo das besagte Metall gefunden werden kann. Ich denke werde dazu morgen oder die kommenden Tagen mal einen Post erstellen.

Die Idee mit den Helden zumindest von dem Heiligen werde ich irgendwo noch einmal ausformulieren, aber ich denke das Ferinor wichtig für die weitere Entwicklung in Nalingtur werden wird, da er der erste Gefallene des Reiches ist... aber vielleicht folgt dort auch noch ein Thread.

Weitere Themen zu Nalingtur wie Politik Geschichte aber auch Berufe werde ich erst einmal etwas zurückstufen, da denke ich dank der Masse meiner Texte nur die wenigstens auf dem neuesten Stand bleiben. Daher werde ich wohl erst am Wochenende wieder dazu etwas posten, muss jetzt sowieso ein paar Dinge regeln und wieder für Klausuren lernen. In diesem Sinne habt eine geruhsame Nacht...
Cuando los angeles lloran
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Reply · Quote Julia #21
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@Skyfox: Wow !!! Wahnsinn, woher Du immer die ganzen Ideen und Details herzauberst... habe eben einpaar Minuten Zeit gehabt, mir alles kurz durchzulesen und bin begeistert !!!

Alles, alles gute bei Deinen Klausuren!!
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Reply · Quote Skyfox #22
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Ups ja danke Julia, dein Glück bringen hat leider nur bedingt geklappt :D.
Keine Ahnung solche Ideen entwickeln sich eben ;O

Berufe:
Neben den militärischen Berufen gibt es natürlich in Nalingtur noch die verschiedensten Berufe , die auch in anderen Reichen vorkommen. Hier will ich eigentlich nur auf die speziellen Berufe eingehen.
Die Baumwandler sind die einzigen magiebewandeten Nalingturianer, die nicht die Worte eines Gottes verkünden dürfen, wobei sie fast ausschließlich Heishira gläubig sind. Sie lernen auf der Magierakademie in Ulow zum einen Pflanzen so zu formen, dass man sie zum Wohnen nutzen kann, und zum anderen auch natürlich gewisse Statik und andere Architekturgrundlagen, die natürlich auch Wohndesign beinhaltet. Sie überwachen den Häuserbau und die dafür tätigen Arbeiter.
Die Heishii selber führen ansonsten neben ihren religiösen Tätigkeiten noch die Heilkunst und die Hevronzucht (siehe Fauna) durch. Hierbei übernehmen sie aber nur die Ausbildung und die Übersicht der beiden Berufsklassen. Die Heilkundigen lassen sich dann in den Siedlungen nieder und gehen unabhängig ihre Tätigkeit wahr. Hingegen die Hevronzüchter unterstehen immer einer Heishii auf einer Farm.
Eine spezielle Art von Schmied kennen die Nalingturianer auch. Der Bögner ist speziell für die beliebeste Waffe unter den Nalingturianer zuständig. Häufig dauern Bögen von ihnen über mehrere Monate, wenn sie sehr kunstvoll gefertigt worden sind.
Und natürlich darf man den Holzfäller und auch die Sägewerkarbeiter nicht vergessen, die das Holz in den handelsfertigen Zustand bringen. Diese werden dann von Händlern mit Hevronkarren in die umliegenden Reiche gebracht.
Cuando los angeles lloran
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Reply · Quote Skyfox #23
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So hier habe ich mal eine Bitte um Hilfe bei dem politischen System

Also es soll sich um quasi eine halbe Demokratie handeln. Es soll noch einen König geben, der einen Anteil an den Stimmen in der Ratsversammlung haben. Im Grunde genommen habe ich mir derzeit zwei politische Lager geben, wobei ich am Überlegen bin nicht noch eine kleinere "Partei" einzuführen.

Also Namen weiß ich noch nicht genau, aber soll sozusagen einmal die Bewahrer und die "Kreuzritter" geben. Die bewahrer sind ziemlich stark vertreten und meinen die Aufgabe der Nalingturianer ist es den Wald Naligna zu bewachen. Die Kreuzritter hingegen wollen das Bewußtsein für die Umwelt in die umliegenden Reiche bringen und dies auch mit Gewalt durchsetzen.
Dies soll indirekt wieder die göttlichen Geschwister wiederspiegeln.

Sagt mal was ihr davon haltet und wenn euch Namen und/oder eine dritte politische (oder auch vierte) einfällt, dann immer her damit. Bin mir auch noch nicht sicher ob es solche Ökofanatiker in Nalingtur geben soll :P
Cuando los angeles lloran
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Reply · Quote Caraz #24
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Ehrlich gesagt, kann ich mir schwer vorstellen, dass zwei Parteien, die so unterschiedliche Ziele haben, noch miteinander eine gemeinsame Regierung leiten könnten. Das würde ja früher oder später dazu führen, dass sich die "Kreuzritter" einfach selbstständig machen würden und ein Bürgerkrieg ausbricht. Ich würde vorschlagen, dass du die Grundsätze formulierst, in denen sich beide Parteien einig sind - so dass sie irgendwie aneinander gebunden sind. Die Differenzen würde ich bei der Umsetzung dieser Grundsätze einbauen. Oder so in der Art. Aber wie gesagt, nur ein Vorschlag.

Für eine dritte kleine Partei, hmm... vielleicht eine kommerziell ausgerichtete.
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Reply · Quote Skyfox #25
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Also in der Geschichte soll es einen großen Bruderkrieg gegeben haben, zwischen den beiden Parteien. Doch derzeit sind sie beide dank dieser ereignisse noch sehr gemässigt...
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Reply · Quote Skyfox #26
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Ich hoffe, dass DragonicGuardGuardian mir erlaubt seine Idee mit dem Grau wieder aufzugreifen

Die Beziehung mit den Zwergen:
Heutzutage haben diese beiden Völker nur noch sehr wenig miteinander zu tun, wobei dies auch in früheren Zeiten nur bedingt durch den Handel mit dem Holz und Zwergengütern auch nicht viel besser war. Die einzige Ausnahme liegt Jahrhunderte zurück jedoch das Erzeugnis dieser Zusammenarbeit kann man noch heute in dem Feenstein Gebirge bewundern. Die Mine, die durch Zwergenhand erbaut wurde, erstreckt sich über mehrere Ebenen und Stohlen und wird sogar von Fahrstühlen, die aussen von Hevron über Seile betrieben werden, versorgt.

Die Entstehungsgeschichte darf man als ein glückliches Schicksal für die Nalingturianer ansehen. Damals waren die Menschen im Wald von Naligna noch sehr abhängig von den Metalllieferungen aus den umliegenden Reichen und mussten die schlechte Wechselkurse mit ihrem Holz teuer bezahlen. Damals machten die Nalingturianer riesige Verluste bei diesen Handelsgeschäften, was die Staatswirtschaft ziemlich belastete.
Wie durch einen Zufall wurde in diesen Zeiten ein Grau in diesem Wald unter den Wolfsrudeln geboren. Eines Tages fiel einer Jägerschaft der Nalingturianer, die auf der Jagd nach einigen Hevron von mehreren Waldläufer unterstützt wurde, ein Wolfsrudel auf, dass von einem besonders grossen, ehrfürchtigen Wolf geführt wurde. Nach der Jagd suchten sie den Rat der Hathii und Heishii auf und berichteten von dem besonderen Wolf.
Die Heishii meinten, dass dies ein magisches Zeichen für die Fruchtbarkeit des Waldes sei und der Wolf auf jeden Fall in Ruhe gelassen werden solle. Man dürfte Heishiras Symbole auf Dâse nicht anrühren, sie auf keinen Fall verletzten. Die Hathii jedoch sahen den Wolf als Bedrohung an, vielleicht wollten sie auch einfach nur den Wörtern der Diener der Göttin widersprechen. Sie sendeten eine grössere Abteilung von Jägern und Soldaten aus, die die Fährte des Rudels aufnehmen sollten und den Wolf zur Strecke bringen sollten. Nach einigen Tagen hatte die Jägerschaft endlich das Wolfrudel stellen können, dass erschreckenderweise ihre Spüren so gut verwischen konnte, dass selbst die erfahrensten Waldläufer die Spur nur schwer verfolgen konnten. Ein Hathi, der die Jägerschaft, anführte, befahl den Angriff auf die überraschten Wölfe, die sich jedoch nach kurzer Zeit zur Wehr setzten.
Nach einem langen Kampf mit dem Rudel und Dutzenden Toten auf beiden Seiten stellte sich der Hathi dem großen Wolf zum Zweikampf. Dieses Bild wurde beschreibend für etliche Kunstwerke und Hathorglaubensbezeugnissen. Der Hathii rammte den Speer mit einem starken Ruck in die Brust des Tieres, während das Tier seine Zähne im Hals des Hathii vergrub. Die beiden Geschöpfe von Dase umschlangen sich im Todeskampf und dies endete erst als der Mensch getötet war und der Wolf seine letzten Schritte gemacht hatte und dann zusammenbrach. Als sich nun die überlebenden Menschen dem Tier näherten, mussten sie feststellen, dass es zusammengesunken zu Metall erstarrt war.
Dieses Ereignis wurde von den Heishii als Lästerung an ihrer Göttin gesehen, da der Lebenssaft des Tieres nicht in den Hisha eingehen konnte. Daher errichteten sie ein Mahnmal, das gleichermaßen als Schrein von Heishira diente. Dieses Mahmal, also der metallene Wolf verwucherte über Jahrzehnten und diente als Pilgerstätte. Jedoch eines Tages erfuhren einige Durchreisende von einem metallenen Wolf, der auf einer Lichtung im Wald stehen sollte. Einer dieser Reisenden war ein Schmied, der schon einmal von der Legende des Graus gehört hatte. Er überzeugte sich selbst von den Pilgerschrein und fand heraus, dass es wirklich um Graustahl handelte.
Von seiner Gier überwätigt, wollte er sich des Metalls bemächtigen, jedoch wurde er und seine Gefährten von den Nalingturianern bei der Schändung des Schreins erwischt und überwältigt. Sie wurden des Landes verwiesen und so sprach sich in den umliegenden Landen herum, dass sich ein vollständiger Grau, in seiner metallener Form, im Walde Nalingtur befand. Dies lockte Unmengen an Schatzsuchern in den Wald der Nalingturianer, die sich auf die verschiedensten Weisen den Graustahl beschaffen wollten. Mehrere Jahrzehnten mussten sich die Nalingturianer den einen oder anderen Attacken, die sowohl auf List wie auch Gewalt oder einer Mischung von beiden begründet waren, erwehren. Mehrere Jahrzehnten wurden die Anzahl der wachenden Waldläufer um den Schrein mehrfach verstärkt, so dass zeitweise sogar auch schon eine kleine Armee in der Nähe des Graus lagerten. Aus diesen Zeiten stammt auch die mißtrauische Einstellung der Nalingturianer gegenüber Fremden.
Eines Tages kam sogar eine Gesandtschaft der Zwerge, die auch erfahren hatten, dass sich ein solches Material in der Obhut der Nalingturianer befand. Sie vereinbarten ein Treffen mit dem derzeitigen König von Nalingtur, um an das Material zu kommen. Da die Nalingturianer nur Ärger mit dem Material gehabt hatten, waren sie einer Lösung des Problems nicht abgeneigt. So fanden die beiden Parteien eine akzeptable Lösung.
Die Zwerge sollten im Gebirge, dem Feenstein, nach Metall suchen und eine Mine etablieren und den Menschen die Schmiedekunst des Metalls beibringen, während sie im Gegenzug den Graustahl erhielten. Ausserdem sicherten die Zwerge den interessierten Nalingturianern 60 Armbrüste zu, die noch in den heutigen Tagen von der Zwergenwehr genutzt werden, wobei 3 Armbrüste schon  der Zeit zum Opfer fiel.

Mal so nebenbei der Wald Nalingna grenzt an östlich an die westlichen Königreiche
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This post was edited 3 times, last on 2006-08-15, 14:49 by Skyfox.
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Politisches System:
Die Regierungsfrom des Reiches ist eine demokratische Monarchie. Neben einem Parlament, dass in Kathil tagt, gibt es noch einen König, der ein gewisses Mitbestimmungsrecht im Parlament hat. Er hat bei Abstimmungen im Parlament ein Siebtel der Stimmen und darf bei aus seiner Sicht schlechten Entscheidungen ein Veto einlegen, das Gesetze um 7 Jahre verzögert. Dadurch können sich die Parteien noch einmal überlegen und dann erneut abstimmen. So hat der König auch eine überwachende Funktion, die er jedoch eher selten wahrnimmt.
Jeder Nalingturianer, ob Mann oder Frau, hat nach dem Militärdienst das Recht zu wählen. Die Wahlen finden alle 7 Jahre statt und alle Wähler müssen dann nach Kathil pilgern und dort ihre Stimme in den Wahllokalen abgeben. Diese Wahlen werden immer von einigen Hathii und auch einigen Heishii gleichsam überwacht, um einen möglichen Wahlbetrug vorzubeugen.
Im Grunde genommen beschränkt sich die Politik auf Kathil, so dass es in den anderen Städten keine politischen Einrichtungen vorhanden sind. So wohnen viele Politiker in Kathil direkt oder sie pendeln täglich von den umliegenden Städten wie Zergan oder Guthan aber auch Knores oder Eplis.
Das Steuersystem ist relativ einfach, jeder muss ein Zehntel seines Einkommens an die Stadtskasse entrichten, damit sie die Gelder für das Allgemeinwohl, aber auch das Militär einsetzen kann.

Das Gründungsgesetz:
Die ersten 11 Paragraphen wurden in der Gründungszeit formuliert, wobei mit den Jahren noch weitere Paragraphen hinzukamen, so dass inzwischen 19 Paragraphen im Gründungsgesetz verankert sind.

Die wichtigsten Paragraphen sind
Paragraph §1:
...Jeder Nalingturianer hat die gleichen Rechte, keiner darf bevorzugt werden und auch keiner darf gesellschaftlich über einen anderen stehen...
Dieses Gesetz ist nur eine Floskel und wird im Grunde genommen nicht praktiziert, da noch ein klares Ständesystem in Nalingtur herrscht

Paragraph §5:
...Jeder Nalingturianer darf in seiner Freiheit nicht eingeschränkt werden und niemals von einem anderen Nalingturianer angegriffen, verletzt oder verleumdet werden. Sollte dies jedoch geschehen, muss sich derjenige Nalingturianer sich vor einem Gericht verantworten, was in schlimmsten Fall ihn zu einem Gefallen machen...

Paragraph §11:
...Jedem Nalingturianer sollter der Wald Naligna als Lebensquelle dienen. Er darf sich an seinen Früchten und Tieren bedienen, hat aber auch die Pflicht diesen Wald vor äußeren und inneren Gefahren zu beschützen...
... so muss jeder Bürger des Reiches jeden Eindringling den Soldaten melden...
...so sollte jeder Nalingturianer symbolisch jedes Jahr einen neuen Baum pflanzen, um diese Verbundenheit mit Nalingna zu zeigen...

Paragraph §12:
...Jeder Nalingturianer ist verpflichtet den örtlichen Behörden jeden Hevron zu melden, der wild im Wald lebt, so dass sich keine Plage aus den nützlichen Tieren entsteht...
Dieses Gesetz war das erste neue Gesetz, das kurz nach der explodiereneden Hevronwachstum entstand

Paragraph §13:
...Jeder Nalingturianer ist verpflichtet den heiligen Wolfsschrein der Heishira vor Eindringlingen zu schützen, niemals soll er gewaltsam entfernt werden...
Diesen Gesetz ist entstanden als sehr viele Eindringlinge versucht haben, den gestorbenen Grau mit Gewalt zu nehmen, so dass das Parlament dieses Gesetz verabschieden musste

Paragraph §19:
...Jeder Nalingturianer ist verpflichtet einem Gefallen weder Unterschlupf noch andere Hilfe zu leisten. Er soll den Behörden gemeldet werden, falls er sich wieder im Wald Nalingna befindet...

Die Parteien Nalingturs:
Die Bewahrer des Waldes (DBW): Derzeit ist dies die größere politsche Fraktion im Parlament und ihr höchsten Ziel ist die Bewahrung des Waldes. Sie sind relativ gemässig und versuchen die Mißstände im Reich sozial zu lösen, wobei sie immer wieder versuchen die Regierungsform zu einer reinen Demokratie zu verändern.

Die Nalingna Jünger (DNJ): Eine eher rechte Fraktion im Parlament, die Fremden und anderen Völkern mißtrauisch gegenüber ist. Sie sind zwar nicht fremdenfeindlich, aber sehen in anderen Völker die Verschmutzer Dáses und würden am liebsten einen Kreuzzug starten, der die angrenzenden Reiche eine ähnliche Naturverbundenheit zu lehren, wie es die Nalingturianern heutzutage an den Tag legen. Noch nie hat diese Fraktion eine solche Macht, so dass sie einen solchen Kreuzzug in Gang setzen konnten, jedoch musste der König schon einige Male sein Veto benutzen um einen Kreuzzug aufzuhalten.

Die nalingturianische Handelsfront (DnH): Diese gemässigte gewinnorientierte Partei würde gerne den Wohlstand des Reiches steigern. Sie wäre für eine größere Abholzung des Waldes, das durch mehrere Förster ausgeglichen werden soll. Jedoch diese Partei hat nur selten eine wichtige Rolle in der politischen Geschichte gespielt.

Die Spannungen zwischen der DBW und der DNJ sind schon öfter öffentlich ausgetragen wurden. Der größte Auseinandersetzung war ein Bürgerkrieg, der in etwa ein Jahrhundert zurückgreift, den die Bewahrer jedoch für sich entscheiden konnten (dazu demnächst mehr in der Geschichte Nalingturs). Diese Auseinandersetzung spiegelte auch die Rivalität der beiden göttlichen Geschwister wieder.
Nach diesem Kriege jedoch haben sich beide Parteien verbrüdert und die kurzzeitige Radikalisierung der DNJ ist seitdem sehr weit zurückgegangen, so dass sie nun eher mitte rechts politisch eingestuft werden können.
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This post was edited on 2006-08-29, 10:42 by Skyfox.
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So nun will ich mich seit langem mal wieder mit Nalingtur befassen, heute werde ich auf die Grundzüge der Geschichte eingehen, wobei ich diese später noch weiter aufdrösseln werde:

Gründungszeit: Über diesen Abschnitt in der nalingturianischen Geschichte gibt es gewisse Unklarheiten. Niemand weiß genau wie die Nalingturianer den Wald gefunden und besiedelt haben. In einigen Legenden zufolge sollen sie vom Anbeginn der Zeit dort schon gelebt haben, wobei dies von den meisten angesehenden Historikern bestritten wird. Eine andere Legende berichtet von einer Baumfee, die die Schiffe der Nalingturianer angeflogen haben soll. Die Menschen haben dies als Zeichen ihrer archaischen Götter gewertet und haben die Fee als ein göttliches Geschöpf gesehen. Die Schiffe folgten der aufsteigenden Fee an die Küste von Gerelia, wo die Menschen an Land gegangen sind und nun nach einem langem Fussmarsch in Schlepptau der Fee und mehreren Gefahren den Wald erreicht und diesen dann besiedelt haben.

In den ersten Jahrzehnten des jungen Reiches herrschte ein Monarch, den man eher als Diktatur bezeichnen sollte. Er regierte das Volk mit eiserner Hand und er wird heutzutage von den Nalingturianern dem hathorischen Aspekt des Göttlichen zugeordnet. In den heutigen Geschichtsbücher wurde er als der erste und einzige Hathorkaiser bezeichnet.
In diesen Zeiten wurden die Heishira Anhänger klein gehalten und nicht wenige wurden verfolgt, gestellt und getötet. Ein Geheimbund wurde in diesen Zeiten gegründet, der die heimlichen Heishiraanhänger verband, der Bund der Wenemar.
Die Wenemar planten mehrere Anschläge auf den Kaiser, erst der vierte jedoch war erfolgreich und der Kaiser starb. Der oberster des Bundes trat an die Stelle des Kaisers und wurde der erste König von Nalingtur, der zwar etwas milder das Reich regierte, jedoch immer noch mit einer festen Hand.

Nach dem natürlichen Tod des Königs, folgte ein Bürgerkrieg um die Nachfolge des Königs, der erst nach 9 Jahren endete. Der Sieger dieses Krieges wurde der zweite König des Landes. Ihm folgten mehrere Könige, bis ein König die Regierungsform in eine demokratische Monarchie umwandelte, die heutige Regierungsform des Reiches.

Einige Jahre später folgte ein Überfall der Nashoks, den die Nalingturianer mit Mühen zurückwerfen konnten. Der König stirbt in diesem Krieg. Die Folge des Krieges war, dass die Wehrpflicht im Reich eingeführt, um sich gegen Aggresoren wehren zu können.

Nach einem weiteren Jahrhundert, kam es zu einem weiteren Bürgerkrieg im Reiche, der als Bruderkrieg in die Geschichtsbücher eingehen sollte. In diesen Krieg sollte es die ersten Gefallenen geben, die ins Exil geschickt werden sollten.

Nach diesem Krieg kamen und gingen noch einige weitere Könige bis hin zum heutigen Tage.


Dies ist derzeit nur eine grosse Übersicht, ich werde noch genauer auf die Geschichte eingehen, dies soll für mich und vielleicht auch für euch erst einmal ein Grundgerüst sein...
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Hehe, hier muss auch mal wieder was rein, mal was ganz banales folgt nun:

Geriof ist eine Kunst des Entspannens. Durch gewisse Atem- und Bewegungstechniken, die von langsamen rhytmischen bis hinzu schnellen, verdrehten Wirbel- und kämpferischen Bewegungen reicht, wird der Körper und Geist von dem Anwender entspannt. Entstanden ist sie in früheren Zeiten von einer Heishi, die als Asketin in den tieferen Wald gezogen war, um dort die Nähe zu ihrer Göttin zu suchen. Sie verschwand im Wald und wurde dann 9 Jahre nicht mehr gesehen, obwohl viele sie suchten.
Als man die Hoffnung schon fast aufgegeben hatte, kehrte die inzwischen sichtlich gealterte Frau zurück und verkündete das sie eine heilige Vision hatte. Und von fortan lehrte sie die Nalingturianer, zumindest jene die wollten, Geriof. Von den Hathii und ihren Anhänger eher verpönnt, erfreut sich diese Entspannungstechnik inzwischen eine solche Beliebtheit, das man inzwischen teure Bücher über diese Technik in den Läden von Nalingtur erwerben kann. Und auch teure Privatlehrer lehren jene, die Interesse haben und das Nötige Kleingeld, die verschiedensten Techniken. Ausserdem wurde sie ebenfalls in die Grundausbildung für die normalen Soldaten eingebunden und eine spezielle Art wird von den Waldläufern verwendet.
Jedoch die Technik hat sich mit den Jahren gewandelt und inzwischen gibt es über ein Dutzend verschiedene Stile, hier sind die fünf interessantesten und verbreitesten Stile einmal aufgelistet:

Heishira-Stil: Dieser Stil wird von den Heishii selber und auch einigen anderen Anhängern der Göttin vollführt, er beschränkt sich eher auf rituelle Bewegungen als auf Entspannung und entspricht dem klassichen Geriof wie es seit Beginn gelehrt wurde.

Geriof: Die normale Entspannungstechnik, die von vielen Nalingturianern verwendet wird. Dieser Stil hat keinen religiösen Charakter und auch keinen kämpferischen. Durch verschiedene Übungen sollen Körper und Geist wieder in den Einklang gebracht werden. Sie wird in der Armeezeit jedem Nalingturianern vermittelt, das soll jedoch nicht heißen, dass jeder Nalingturianer nach seiner Wehrpflicht diesen Stil oder überhaupt einen Stil nutzt.

Watuk-Stil: Dieser Stil wird von den Waldläufern benutzt, er betont eher den körperlichen Aspekt, jedoch wird auch hier in manchen Stellen die Ruhe hervorgerufen, wodurch der Anwender abschalten kann und einfach und schnell neue Kraft schöpfen oder mehrere Stunden Schlaf nachholen kann, wenn dies nötig ist. Angeblich soll dieser Stil auch als Nahkampftechnik von den Waldläufer angewendet werden.

Adels-Stil, auch Gerolf-Stil genannt, nach dem ersten König, der Geriof betrieb, benannt: Dieser Stil wird von der Adelsschicht vollführt, wobei sehr darauf geachtet wird, dass dies nur unter Adligen geschieht, sprich alle Bediensteten und Nalingturianer aus den unteren Schichten ausser Sichtweite geschickt werden.

Neo-Stil: Dieser Stil erfreut sich in letzter Zeit unter den jungen Nalingturianern immer mehr Beliebtheit. Er ist eher auf den Nutzen der Entspannung und hat einen fast tänzerischen Stil in den meisten Passagen, so dass dieser Stil auch häufig von den Nalingturianern bei Volksfesten vollführt wird.

So eine etwas leichtere Kost, aber naja kreativität kommt und geht :D
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This post was edited on 2006-11-24, 14:23 by Skyfox.
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So nun aber mal eine etwas schwere Kost ;):

Der ansonsten eher helle Wald wandelt seine Form zwischen Veron und Werof, so ist er hier eher stark verwachsen und wilder als der restliche Wald. Das Licht wird regelrecht in diesem Landstrich verschluckt, und dadurch erscheinen den Betrachter in diesem Abschnitt der Wald als bedrohlich. Er wird normalerweise gemieden, nur die Händler die von dem Südwesten nach Norden müssen, durchqueren ihn, jedoch häufig heuern sie für diesen Weg Geleitschutz an.
Das Licht ist oft im Zwielicht oder es ist nachtdunkel selbst am Tag, es gehen neben einigen übernatürlichen Wesen auch die normalen Tiere des Waldes um, jedoch diese Tiere weisen eine grosse Aggressivität auf. Die Früchte dieses Waldes sind zwar essbar, jedoch schmecken sie verdorben.
In diesem Wald scheint es zu spuken und manchmal scheinene sogar einige Dämonen umzugehen. Auch wird oft von Verschleppungen gesprochen, da immer wieder einige Nalingturianer in der Nähe des Waldes verschwinden. Heishii und Hathii vermuten, dass sich dort ein Dämonenzirkel sein Unwesen treiben, der sich dem Monderzdämonen verschrieben haben soll. Schon mehrere Male sind Gruppen von mehreren Soldaten, unterstützt von einigen Heishii und Hathii in diesen Abschnitt vorgedrungen und mussten sich wieder zurückziehen, weil sich der Wald an jener Stelle gegen die ansonsten so naturverbundenen Nalingturianern gewandt hatte. Ausserdem wurden die Armeen von einigen unheiligen Kreaturen angegriffen wurden.
Die letzte Expedition hatte sich bis zu einer Lichtung mit einem grossen Runenstein vorgekämpft, der magische Symbolen trug, jedoch von keinem Heishii oder Hathii entschlüsselt werden konnte. Jedoch die Ruhe währte nicht lange, als mehrere schwarzgekleidete Menschen aus dem Wald hervorbrachen und die noch von dem Runenstein vereinnamte Armee angriff. Erschreckenderweise war der mächtige Dämon Salhpur höchstpersöhnlich unter den Angreifern. Nach einer langem Auseinandersetzung, in denen sich noch weitere Monddämonen den Angreifern anschlossen, konnte der höchste Hathii, unterstützt von einigen Waldläufern und anderen nalingturianischen Soldaten den Dämonen zurückdrängen, so dass er von den überlebenden Heishii gebannt werden konnte. Jedoch verlor der Hathii, dessen Namen man am heutigen Tage nicht mehr weiß, sein Leben, er wurde in den Legenden auch der Namenlose genannt.
Durch das Verschwinden ihres Meisters, immaterialisierten sich auch die restlichen Dämonen, jedoch stürmte eine zweite Welle der unbekannten Angreifer heran und so wurde die inzwischen schon sehr stark dezimierte Armee zurückgeschlagen. Bei der Flucht zu dem rettenden Wald, verloren weitere Soldaten ihr Leben, so dass nur ein Achtel der aufgebrochenen Armee ihr Ziel erreichte.
Einige Heishii haben bei Forschungen herausgefunden, dass der Dunkelwald jedes Jahr um ungefähr einen halben Meter in alle Richtungen wächst.


Hier ist eine veränderte Karte von Nalingna, und sagt mal, ob das in Nalingtur reinpasst, ist derzeit noch auf der Kippe, weiß selber nicht, ob es passt ;)...
http://galerie.weltenportal.org/v/karten/skizzen/Naligna_0…
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