Subject: Kurzgeschichte: Morgenröte
Anxun eilte, so schnell es ihm seine Vorsicht gebot, die steinerne Treppe hinunter. Die schimmernde Holzfackel in seiner Rechten versuchte vergeblich, gegen die Finsternis ringsrum anzukämpfen. Seine Linke war damit beschäftigt, dem morschen Geländer im Dunkel zu folgen. Die stickige Luft unter der Erde und die Anstrengungen der letzten Nacht ließen Anxun schwer atmen, doch der Pie kannte keine Ruhe. Noch nicht. Zuallererst musste er Gewissheit haben, dass sein Versteck nicht aufgeflogen war. Die Sorge, dass es anders sein könnte, ließ ihn trotz der Kälte in der Kammer Ströme schwitzen.
Wer hatte ihn nur verraten? Diese Frage wirbelte in Anxuns Kopf herum wie ein Messer, darauf bedacht, immer und immer tiefer in seine Seele einzustechen. Umso mehr schmerzte es, da er die Antwort bereits wusste. Nicht viele kannten das zweite Gesicht des bescheidenen Anxun, des braven Mannes, der seine Steuern immer pünktlich und gewissenhaft zahlte, reumütig den Tempel des Drachenkultes aufsuchte und zurückgezogen seinen Kräuterladen am Dorfrand bewohnte. Wer noch ausser seinem Bruder konnte den Behörden sein Geheimnis preisgeben? Wer noch außer ihm konnte aus seiner Haustruhe das verräterische Siegel der Bruderschaft entwenden. Sein eigener kleiner geliebter Bruder, dem er nach der Hinrichtung ihrer Eltern vor nun siebzehn Jahren doch wie ein Vater war. Heisse Tränen schossen aus den entzündeten Augen - nein, nein, dies konnte nicht sein.
Beim nächsten Schritt stand er auf weichem, erdigem Untergrund. Angekommen. Nichts wies darauf hin, dass jemand vor ihm hier gewesen ist. Nun entzündete er mit der Fackel die Wandkerzen zur linken und rechten der Treppe. Der kleine, irdene Raum wurde in sanft flackerndes rot gehüllt. Die steinerne Truhe an der hinteren Wand war verschlossen, wie Anxun sie bei seinem letzten Aufenthalt hier zurückgelassen hatte. Gut. Ohne große Kraftanstrengung schob er den schweren Deckel weg und griff hinein. Ein Schwert wurde herausgezogen. Der Kerzenschein beleuchtete sein altes Fanlou. Von der hölzernen Scheide mit Schwarleder- und Goldüberzug spielten rote Rubine mit dem schwachen Licht. Der Knauf des hochwertigen Schwertes war in der selben Weise verziert, im vergoldeten Parierblatt waren kunstvoll Schriftzeichen eingeschmolzen. An-Xun-Hiang-Yen-Yar-Qia - Anxun, General der Schwarzen Kralle, wiederholte Anxun in Gedanken.
Ohne die Kerzen auszumachen, stürmte Anxun die Treppe hoch. Es war höchste Zeit für die Flucht. Die Häscher der Blumengarde würden die ganze Umgebung nach ihm abgrasen. Als diese widerlichen Echsenbiester gestern gegen Mitternacht seinen Laden stürmten, hatte er gerade noch die Zeit, sich in dem Geheimfach hinter dem Bücherschrank einzuschließen. Wie lange er dort blieb, das konnte der Pie nur schätzen. Man fand ihn nicht. Als die Gieo sein Heim verwüsteten, zogen sie ab und ließen zwei Wachen vor der Tür. Etwas Genugtuung mochte sich Anxun nicht verkneifen, als er jetzt daran dachte, wie leicht es war, den beiden die Hälse umzudrehen. Und zu fliehen. Zu der Zeit bereits war ganz Milao ein einziger Hexenkessel, jetzt würde das Dorf einem Hügel voll wütender Termiten gleichen.
Anxun konnte nicht zurück, die Flucht war das einzige Mittel seiner Rettung. Der Abschied fiel ihm schwer und noch schwerer fiel es ihm, seinen Bruder Anyan vor der Abreise nicht sprechen zu können. Doch für Gefühle war jetzt keine Zeit. Der Yarqia trat durch die verborgene Nische ins Freie. Die Nacht hielt noch immer das Land umschleiert, doch barg der östliche Horizont bereits den ersten Schimmer. Von seiner Anhöhe aus überblickte Anxun die bewaldete Gegend. Dort, zu seiner Rechten lag Milao. Überall brannten die roten Papierlaternen und der kühle Wind trug die aufgeregten Stimmen aus dem Dorf in seine Richtung. Sie suchten ihn. Nach kurzem Durchatmen eilte Anxun bereits zum Fluss. Wenn er sich flussabwärts treiben ließe, würde er bereits in wenigen Stunden im Came-Strom herauskommen und dann wäre die Flucht erfolgt.
Das Schwert gezückt und hinter den Bäumen verborgen, rannte er den Hügel hinunter und machte sich auf zum Wasser. Kurz bevor der Wald am Ufer endete blieb er abrupt stehen und unterdrückte gerade noch einen Fluch. Je fünf Blumengardisten an beiden Ufern hielten ihren Wachdienst ab. Wenige Meter flussaufwärts lag ein Boot vertäut. Nun half nur noch die Flucht nach vorn. Ohne auch nur ein Geräusch zu verursachen, schoss Anxun aus den Büschen hervor und erlegte drei der Wachen mit einem Schwerthieb. Die anderen beiden folgten in wenigen Augenblicken.
Ein menschlicher Bass schlug am anderen Ufer Alarm. - "Der Aufständische ist hier!" – Drei ungeschickt angelegte Pfeile verfehlten ihr Ziel im Dunkeln. Schon saß Anxun im Boot und trieb flussabwärts, die Strömung meinte es gut mit ihm. Ein Pfeil wurde mit der Klinge abgeblockt, ein zweiter, dann war er außer Reichweite. Das bewaldete Gelände würde seine Verfolger aufhalten - und ihm Zeit geben, die Zeit, die er brauchte, um mit heiler Haut hier herauszukommen. Eines der lästigen Echsenbiester hatte sich zu Wasser an Anxuns Fersen geheftet, doch bereits ein Schwertstreich ließ den Verfolger gurgelnd untergehen.
Langsam wich die Anspannung und Anxun atmete erleichtert durch. Doch der Kampf war noch nicht vorbei, das wusste er. Als Anführer einer Schwertkampfschule, erst recht der Schwarzen Kralle, war das auf ihn ausgesetzte Kopfgeld zweihundertfach größer als das, was ein hiesiger Bauer im Jahr verdiente. Und der General der Blumengarde würde sich dieses Geld bestimmt nicht so einfach in den Fingern zerrinnen lassen. Warum haben wir ihre verfluchte Festung nicht bereits letztes Jahr im Feuer aufgehen lassen, als wir die Gelegenheit dazu hatten? Unwillkürlich musste er an Anyan denken. Warum nur, Bruder? Warum?
Der östliche Himmel war rot gefärbt, als der Pie die Mündung in den Came erreichte. Die Fahrt war ohne Zwischenfälle verlaufen, der Weg nun frei. Doch die Ruhe an dieser fleckenlosen Idylle vermochte Anxun nicht zu täuschen. Dort! Hatte er nicht eben Metall hinter dem Gebüsch aufblitzen sehen? Noch ehe er den Gedanken zu Ende führen konnte, flog ein Speer aus derselben Richtung auf ihn zu. Das Geschoss wurde abgeblockt und flog ins Wasser. Doch der heftige Aufprall ließ auch das Boot umkippen. Anxun konnte sich gerade fassen und stieß sich ab auf das Ufer, wo er sich schwer atmend aufrichtete.
Ein Geraschel im Gebüsch ließ ihn sein Schwert hochreißen. Ein Albie kam zum Vorschein. Stolz erhobenen Hauptes und mit geringschätzigem, spöttischen Lächeln musterte er den Menschen. Die im Morgenrot glänzende Generaluniform der Blumengarde verriet seine Absichten. "Nun denn, zieh deine Waffe, Schlange!" - spie Anxun hervor. Ohne ein Wort oder eine Gesichtsregung entblößte der Angesprochene seine Klinge. Ein edles Fanlou, wie es wohl nur die Ruong im Norden zu schmieden vermögen. Einige Augenblicke standen sie sich gegenüber, dann packte der Elb sein Schwert und hieb mit zornentbrannter Miene auf Anxun ein. Der parierte, lenkte ab und verpasste einen Konter, der wiederum geblockt wurde. Sein Gegenüber war ein guter Schwertkämpfer, das musste Anxun ihm lassen, nachdem solche Paraden mehrmals erfolgt waren. Aber er... war der bessere. Nach einem Hagel von Hieben und Stichen machte der Elb eine unvorsichtige Bewegung.
Und wurde aufgespießt. „Ergreift Ihn! Und foltert ihn bis er krepiert!“ – thrillte der Albie aus letzter Kraft hervor, bevor er stürzte. Auf einmal schienen die Wälder ringsherum zum Leben zu erwachen. Überall raschelte Laub und in wenigen Augenblicken waren alle drei Ufer umstellt von Blumengardisten. Anxun lächelte, als er feststellte, dass er umzingelt war, auch als er die Bogenschützen in den Baumkronen bemerkte. Das Lächeln war keines des Hohns, nein, es war ein Lächeln der Genugtuung. Wie hieß es doch: ein General ist nichts ohne seine Streitmacht. Wie wahr. Der Kreis schloss sich auf seiner Uferseite, aber er nahm die Soldaten nicht mehr wahr. Er richtete seinen Blick zur rot glühenden Sonne. Nein. Es gab jetzt keinen Grund zu zögern, keinen Grund zu trauern. Diese Schlacht mochte für die Yarqia verloren sein, doch wird der Krieg eines Tages zum Sieg führen.
Ein letztes Mal betrachtete Anxun sein Fanlou, das Zeichen seines Ranges, seines Lebenswerks. Er drehte das Schwert um. Ein Blick zum Himmel. „Tod der Smaragdgrünen Schlange!“ Die Klinge fuhr in seine Eingeweide und erlöste seine Seele. Die Sonne verschwand hinter den Wolken.
Wer hatte ihn nur verraten? Diese Frage wirbelte in Anxuns Kopf herum wie ein Messer, darauf bedacht, immer und immer tiefer in seine Seele einzustechen. Umso mehr schmerzte es, da er die Antwort bereits wusste. Nicht viele kannten das zweite Gesicht des bescheidenen Anxun, des braven Mannes, der seine Steuern immer pünktlich und gewissenhaft zahlte, reumütig den Tempel des Drachenkultes aufsuchte und zurückgezogen seinen Kräuterladen am Dorfrand bewohnte. Wer noch ausser seinem Bruder konnte den Behörden sein Geheimnis preisgeben? Wer noch außer ihm konnte aus seiner Haustruhe das verräterische Siegel der Bruderschaft entwenden. Sein eigener kleiner geliebter Bruder, dem er nach der Hinrichtung ihrer Eltern vor nun siebzehn Jahren doch wie ein Vater war. Heisse Tränen schossen aus den entzündeten Augen - nein, nein, dies konnte nicht sein.
Beim nächsten Schritt stand er auf weichem, erdigem Untergrund. Angekommen. Nichts wies darauf hin, dass jemand vor ihm hier gewesen ist. Nun entzündete er mit der Fackel die Wandkerzen zur linken und rechten der Treppe. Der kleine, irdene Raum wurde in sanft flackerndes rot gehüllt. Die steinerne Truhe an der hinteren Wand war verschlossen, wie Anxun sie bei seinem letzten Aufenthalt hier zurückgelassen hatte. Gut. Ohne große Kraftanstrengung schob er den schweren Deckel weg und griff hinein. Ein Schwert wurde herausgezogen. Der Kerzenschein beleuchtete sein altes Fanlou. Von der hölzernen Scheide mit Schwarleder- und Goldüberzug spielten rote Rubine mit dem schwachen Licht. Der Knauf des hochwertigen Schwertes war in der selben Weise verziert, im vergoldeten Parierblatt waren kunstvoll Schriftzeichen eingeschmolzen. An-Xun-Hiang-Yen-Yar-Qia - Anxun, General der Schwarzen Kralle, wiederholte Anxun in Gedanken.
Ohne die Kerzen auszumachen, stürmte Anxun die Treppe hoch. Es war höchste Zeit für die Flucht. Die Häscher der Blumengarde würden die ganze Umgebung nach ihm abgrasen. Als diese widerlichen Echsenbiester gestern gegen Mitternacht seinen Laden stürmten, hatte er gerade noch die Zeit, sich in dem Geheimfach hinter dem Bücherschrank einzuschließen. Wie lange er dort blieb, das konnte der Pie nur schätzen. Man fand ihn nicht. Als die Gieo sein Heim verwüsteten, zogen sie ab und ließen zwei Wachen vor der Tür. Etwas Genugtuung mochte sich Anxun nicht verkneifen, als er jetzt daran dachte, wie leicht es war, den beiden die Hälse umzudrehen. Und zu fliehen. Zu der Zeit bereits war ganz Milao ein einziger Hexenkessel, jetzt würde das Dorf einem Hügel voll wütender Termiten gleichen.
Anxun konnte nicht zurück, die Flucht war das einzige Mittel seiner Rettung. Der Abschied fiel ihm schwer und noch schwerer fiel es ihm, seinen Bruder Anyan vor der Abreise nicht sprechen zu können. Doch für Gefühle war jetzt keine Zeit. Der Yarqia trat durch die verborgene Nische ins Freie. Die Nacht hielt noch immer das Land umschleiert, doch barg der östliche Horizont bereits den ersten Schimmer. Von seiner Anhöhe aus überblickte Anxun die bewaldete Gegend. Dort, zu seiner Rechten lag Milao. Überall brannten die roten Papierlaternen und der kühle Wind trug die aufgeregten Stimmen aus dem Dorf in seine Richtung. Sie suchten ihn. Nach kurzem Durchatmen eilte Anxun bereits zum Fluss. Wenn er sich flussabwärts treiben ließe, würde er bereits in wenigen Stunden im Came-Strom herauskommen und dann wäre die Flucht erfolgt.
Das Schwert gezückt und hinter den Bäumen verborgen, rannte er den Hügel hinunter und machte sich auf zum Wasser. Kurz bevor der Wald am Ufer endete blieb er abrupt stehen und unterdrückte gerade noch einen Fluch. Je fünf Blumengardisten an beiden Ufern hielten ihren Wachdienst ab. Wenige Meter flussaufwärts lag ein Boot vertäut. Nun half nur noch die Flucht nach vorn. Ohne auch nur ein Geräusch zu verursachen, schoss Anxun aus den Büschen hervor und erlegte drei der Wachen mit einem Schwerthieb. Die anderen beiden folgten in wenigen Augenblicken.
Ein menschlicher Bass schlug am anderen Ufer Alarm. - "Der Aufständische ist hier!" – Drei ungeschickt angelegte Pfeile verfehlten ihr Ziel im Dunkeln. Schon saß Anxun im Boot und trieb flussabwärts, die Strömung meinte es gut mit ihm. Ein Pfeil wurde mit der Klinge abgeblockt, ein zweiter, dann war er außer Reichweite. Das bewaldete Gelände würde seine Verfolger aufhalten - und ihm Zeit geben, die Zeit, die er brauchte, um mit heiler Haut hier herauszukommen. Eines der lästigen Echsenbiester hatte sich zu Wasser an Anxuns Fersen geheftet, doch bereits ein Schwertstreich ließ den Verfolger gurgelnd untergehen.
Langsam wich die Anspannung und Anxun atmete erleichtert durch. Doch der Kampf war noch nicht vorbei, das wusste er. Als Anführer einer Schwertkampfschule, erst recht der Schwarzen Kralle, war das auf ihn ausgesetzte Kopfgeld zweihundertfach größer als das, was ein hiesiger Bauer im Jahr verdiente. Und der General der Blumengarde würde sich dieses Geld bestimmt nicht so einfach in den Fingern zerrinnen lassen. Warum haben wir ihre verfluchte Festung nicht bereits letztes Jahr im Feuer aufgehen lassen, als wir die Gelegenheit dazu hatten? Unwillkürlich musste er an Anyan denken. Warum nur, Bruder? Warum?
Der östliche Himmel war rot gefärbt, als der Pie die Mündung in den Came erreichte. Die Fahrt war ohne Zwischenfälle verlaufen, der Weg nun frei. Doch die Ruhe an dieser fleckenlosen Idylle vermochte Anxun nicht zu täuschen. Dort! Hatte er nicht eben Metall hinter dem Gebüsch aufblitzen sehen? Noch ehe er den Gedanken zu Ende führen konnte, flog ein Speer aus derselben Richtung auf ihn zu. Das Geschoss wurde abgeblockt und flog ins Wasser. Doch der heftige Aufprall ließ auch das Boot umkippen. Anxun konnte sich gerade fassen und stieß sich ab auf das Ufer, wo er sich schwer atmend aufrichtete.
Ein Geraschel im Gebüsch ließ ihn sein Schwert hochreißen. Ein Albie kam zum Vorschein. Stolz erhobenen Hauptes und mit geringschätzigem, spöttischen Lächeln musterte er den Menschen. Die im Morgenrot glänzende Generaluniform der Blumengarde verriet seine Absichten. "Nun denn, zieh deine Waffe, Schlange!" - spie Anxun hervor. Ohne ein Wort oder eine Gesichtsregung entblößte der Angesprochene seine Klinge. Ein edles Fanlou, wie es wohl nur die Ruong im Norden zu schmieden vermögen. Einige Augenblicke standen sie sich gegenüber, dann packte der Elb sein Schwert und hieb mit zornentbrannter Miene auf Anxun ein. Der parierte, lenkte ab und verpasste einen Konter, der wiederum geblockt wurde. Sein Gegenüber war ein guter Schwertkämpfer, das musste Anxun ihm lassen, nachdem solche Paraden mehrmals erfolgt waren. Aber er... war der bessere. Nach einem Hagel von Hieben und Stichen machte der Elb eine unvorsichtige Bewegung.
Und wurde aufgespießt. „Ergreift Ihn! Und foltert ihn bis er krepiert!“ – thrillte der Albie aus letzter Kraft hervor, bevor er stürzte. Auf einmal schienen die Wälder ringsherum zum Leben zu erwachen. Überall raschelte Laub und in wenigen Augenblicken waren alle drei Ufer umstellt von Blumengardisten. Anxun lächelte, als er feststellte, dass er umzingelt war, auch als er die Bogenschützen in den Baumkronen bemerkte. Das Lächeln war keines des Hohns, nein, es war ein Lächeln der Genugtuung. Wie hieß es doch: ein General ist nichts ohne seine Streitmacht. Wie wahr. Der Kreis schloss sich auf seiner Uferseite, aber er nahm die Soldaten nicht mehr wahr. Er richtete seinen Blick zur rot glühenden Sonne. Nein. Es gab jetzt keinen Grund zu zögern, keinen Grund zu trauern. Diese Schlacht mochte für die Yarqia verloren sein, doch wird der Krieg eines Tages zum Sieg führen.
Ein letztes Mal betrachtete Anxun sein Fanlou, das Zeichen seines Ranges, seines Lebenswerks. Er drehte das Schwert um. Ein Blick zum Himmel. „Tod der Smaragdgrünen Schlange!“ Die Klinge fuhr in seine Eingeweide und erlöste seine Seele. Die Sonne verschwand hinter den Wolken.
Caraz
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Freut mich sehr.