Subject: [Fauna] Gankei
Die Gankei (gàn-kêj / Feuerrösser) sind eine auf Qiemsua vorkommende Pferdeart. Genauer gesagt liegt ihr Verbreitungsgebiet im südlichen Aoshum-Hochland, in der Ruongprovinz. Das kurze, seidenweiche Fell der Tiere ist schattierungslos schwarz. Die sehr voluminös ausgebildeten Schweif, Mähne und Haarfläume in der Hufregion sind von so kräftigem orangerot, dass sie beim Galopp wirklich an Feuer erinnern. Grundsätzlich ist ein Gankai sehr muskulös. Bei einer Höhe von 2,10m und einer Kopf-Rumf-Länge von 3m ist es ein schwieriges Unterfangen diese Kraft zu bändigen.
Während die anderen kulturtragenden Völker Qiemsuas eine eher klägliche Vorstellung auf dem Rücken dieses Tieres bieten, harmoniert ein Reiter der Ruong sehr mit dem Gankai. Im Aoshum wird diese Pferdeart seit Jahrtausenden gezüchtet, früher für Kriegsführung, heute aus Prestigegründen. Die Gankei sind nicht so schnell, wie man es von den Elitezüchtungen der Albie her kennt, aber sie haben andere Vorzüge. Nicht nur, dass sie äußerst genügsam sind, was Nahrung angeht, sie haben auch den Ruf, in jedem Gelände das Tempo halten zu können. Tatsächlich macht das Pferd keinen Fehltritt im Gebirge, bleibt aufgrund seiner "weichen" Hufe nicht im Wüstensand stecken und bahnt sich pfeilgleich einen Weg durch jeden Wald.
Auch wilde Gankei findet man auf dem Aoshum. Diese leben in geschlossenen Herden von bis zu mehreren Hundert Exemplaren. Nachdem die Herde eine Stelle abgegrast hat, schickt sie "Kundschafter" in alle Richtungen, die dann nach einer neuen Weidestelle suchen. Sowohl in der Wildnis als auch in Aufzucht werden die Gankei an die achzig Jahre alt, das fortpflanzungsfähige Alter beginnt bei neun.
Während die anderen kulturtragenden Völker Qiemsuas eine eher klägliche Vorstellung auf dem Rücken dieses Tieres bieten, harmoniert ein Reiter der Ruong sehr mit dem Gankai. Im Aoshum wird diese Pferdeart seit Jahrtausenden gezüchtet, früher für Kriegsführung, heute aus Prestigegründen. Die Gankei sind nicht so schnell, wie man es von den Elitezüchtungen der Albie her kennt, aber sie haben andere Vorzüge. Nicht nur, dass sie äußerst genügsam sind, was Nahrung angeht, sie haben auch den Ruf, in jedem Gelände das Tempo halten zu können. Tatsächlich macht das Pferd keinen Fehltritt im Gebirge, bleibt aufgrund seiner "weichen" Hufe nicht im Wüstensand stecken und bahnt sich pfeilgleich einen Weg durch jeden Wald.
Auch wilde Gankei findet man auf dem Aoshum. Diese leben in geschlossenen Herden von bis zu mehreren Hundert Exemplaren. Nachdem die Herde eine Stelle abgegrast hat, schickt sie "Kundschafter" in alle Richtungen, die dann nach einer neuen Weidestelle suchen. Sowohl in der Wildnis als auch in Aufzucht werden die Gankei an die achzig Jahre alt, das fortpflanzungsfähige Alter beginnt bei neun.
Caraz
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