Subject: Auf verzweifelter Suche Teil 1
Ihre Augen sind so wundervoll, dachte Cian. Sie hatte ein wirklich wundervolles Lächeln auf ihren Lippen. Ihr blondes Haar hing lang an ihren Schultern hinunter. Der Schmiedlehrling schaute der Frau noch eine ganze weile hinterher, bis sie um die Ecke bog. „Hey Cian, was machst du da? Du sollst doch nicht faulenzen, sondern arbeiten.“ „Ja Meister! Es tut mir Leid.“ Der Mann, der ihn tadelte war sein Onkel. Cian hatte vor einem halben Jahr angefangen bei ihm das Schmiedehandwerk zu erlernen. Es war spät am Abend, als er seine Arbeit beendet hatte und der Abendwind wehte ihm Kalt in den Rücken. Er hatte noch einen langen Weg vor sich. Am Ende der Stadt lebten seine Eltern. Cian lief die Straße entlang und kam dann bald auf die Hauptstraße, wo sich noch ein paar Menschen aufhielten. Wahrscheinlich kamen sie von dem Fest, das auf der Burg Klangsteen viele Besucher anlockte. Und da war auch wieder die Frau, die er schon am Nachmittag gesehen hatte. Sie lief recht schnell und wenige Sekunden später sah der Lehrling auch wieso. Ein großer dunkelhaariger Mann rannte hinter ihr her und fuchtelte mit einem Messer herum. „Hilfe! HILFEEE!!!“, hallten ihre Schreie durch die Gassen. In den Häusern flackerten Kerzen auf und Flüche wurden gerufen. Cian dachte kurz nach und rannte den beiden hinterher. Der Große hatte sein Opfer bereits eingeholt und beugte sich über sie. Er schnitt mit dem Messer die Träger durch und riss ihr das Kleid vom Leib. Der Junge kam gerade noch rechtzeitig um zu sehen wie der Mann diese junge Frau vergewaltigen wollte. Mit einem Satz war er nah genug heran gekommen um seinem Gegenüber mit einem Tritt in die Kniekehlen zu Boden zu zwingen. Das half jedoch nicht wirklich viel, da sein Gegner mindestens vier Köpfe größer war als er. Der Dunkelhaarige stand auf und versuchte Cian mit seinem Messer zu treffen. Dieser wich jedoch aus und trat mit dem Fuß nach der Hand. Er traf auch und das Messer flog in einen Abfluss. Obwohl die Waffe nun weg war, hatte der Retter keine Chance. Nach weiteren Rangeleien und Faustschlägen schlangen sich die Hände des Schurken um den Hals seines Gegners. Die Luft wurde immer knapper und dann ließen die Hände von ihm ab. Die Frau hatte ihren Schock überwunden und einen Stab aus dem Müll gefischt und dem Vergewaltiger eins übergebraten. Dieser lag nun bewusstlos am Boden. „Danke sehr! Ich weiß nicht was passiert wäre, wenn du nicht gekommen wärst“, sagte sie und warf ihre Arme um seinen Hals und weinte vor Freude in die Jacke ihres Helden. „Ist schon in Ordnung. Es ist ja nun alles wieder gut.“ Die Frau schaute auf und in die Augen von Cian. Dann küsste sie ihn zärtlich und leidenschaftlich. „Ich werde mich noch bei dir melden und dir noch einmal danken.“ „Ach das brauchst du nicht.“ Und so ging sie ihren Weg und verschwand wenige Sekunden später in einer Haustür.
Cian wusste gar nicht wie er nach Hause gekommen war und auch den Ärger seiner Eltern, wegen seiner Verspätung nahm er nicht war. Er war die ganze Zeit nur in Gedanken um diese Frau. Er hatte sich verliebt, das wusste er. Und, er hatte seinen ersten Kuss bekommen. Es war wirklich so. Er hatte nie viel mit den Frauen zu tun gehabt, sondern hatte sich nur auf die Arbeit konzentriert. Es war ein so schönes Gefühl und er freute sich schon darauf, dass er sie wieder treffen würde. Mit diesen Gedanken schlief er ein. In seinen Träumen sah er sie auf ihn zukommen und wie sie sich küssen würden. Doch dann verwandelte sich der Traum in einen Alptraum. Eine hohe Mauer wurde plötzlich zwischen ihnen hochgezogen. Die Mauer zog sich über die ganze Stadt und noch weiter. Schweißgebadet wachte er auf und hielt sich sein klopfendes Herz. Ein Glück, es war nur ein Alptraum, dachte er sich. Er lag noch eine Weile auf dem Bett und starrte die Decke an. Dann zog er sich um und ging hinunter in die Stube. Seine Eltern saßen gerade beim Frühstück. Als er sich dazu setzte blickte sein Vater auf und sah ihn fragend an und deutete auf sein Gesicht. Cian fasste in das seine und zuckte kurz auf. Ein riesiger blauer Fleck zog sich über sein Auge und einen Teil seiner Wange. „Hast du dich etwa geprügelt?“, fragte der Vater. „Ja, da war ein Typ, der wollte einer Frau etwas antun und da hab ich eingegriffen und die Frau geschützt.“ „Das kannst du vielleicht deiner Großmutter sagen, aber mir sagst du jetzt lieber die Wahrheit.“ „Das ist die Wahrheit. Ehrlich!“ „Na gut wenn du´s mir nicht sagen willst dann lass es eben.“ Cian schaute seinen Vater fragend an, wandte dann den Blick ab und nahm sich ein Brot und aß es. Später dann ging er zu seinem Onkel um seine gestrige Arbeit zu beenden. An diesem Tag konnte er sich nicht wirklich konzentrieren. Die ganze Zeit musste er an die Frau, deren Namen er nicht einmal kannte, denken. Seine Blicke wandte er immer an die Ecke wo er sie das erste Mal sah. „Hey, Cian! Was machst du da? Du sollst doch arbeiten.“ „Was? Wie? Oh Tschuligung“ Um die Mittagszeit haben dann alle Pause gemacht. Der Lehrling schlenderte durch die Straßen und ließ sich sein Brot schmecken, als er plötzlich eine Stimme hinter sich hörte. „Hey du! Bist du mein Retter gewesen?“ Er Cian drehte seinen Kopf herum und sah in die wunderschönen Augen seiner Liebe. „Ja, ich glaub schon. Schön dich zu sehen.“ „Darf ich dich zum Dank auf einen Met einladen?“ „Ok, Danke!“ Sie gingen zusammen in ein schickes Restaurant, setzten sich an einen Tisch am Fenster und bestellten jeder einen Krug warmen Met. „Wie heißt du eigentlich?“, fragte die Frau. „Mein Name ist Cian Danken. Und deiner?“ „Ich heiße Maria, Maria Kornus.“ „Kornus? Die Königstochter?“ „Ja! Ist was?“, fragte sie als sie merkte, dass Cian sie anstarrte. „Nein, Nein! Nichts! Ich bin nur überrascht, dass ich hier mit einer Adeligen sitze.“ „Ist das denn so schlimm? Egal! Wo wohnst du denn?“ „Ich lebe im Südviertel.“ „Im Südviertel also! Ist das nich bei den Bauern?“ „Ja meine Eltern sind Bauern.“ „Und was machst du dann in dieser Gegend?“, fragte sie mit einem spöttischen Unterton. „Ich bin Lehrling in der Schmiede meines Onkels.“ „Ach so!“, sagte sie etwas enttäuscht. „Ist etwas?“ „Nein nein! Es ist nichts.“ Sie schaute aus dem Fenster und sagte: „Oh schau mal wie spät es ist. Ich muss los. Tschüss.“ Sie gab ihm noch einen Kuss auf die Wange und verschwand durch die Tür.
Die nächsten Wochen sah er sie nicht mehr. Er wusste nicht was er machen sollte, er liebte sie doch so sehr. In jeder Mittagspause ging er durch die Straßen und Gassen der Stadt. Alles blieb ohne Erfolg, bis zu diesem Tag. Er ging gerade an dem Restaurant vorbei, wo sie zusammen gesessen hatten. Er schaute durch das Fenster und sah hinten in der Ecke wie Maria sich mit einem sehr reich wirkenden Mann unterhielt. Sie lachten zusammen und schienen glücklich zu sein. Und dann, sie beugten sich auf einander zu, küssten sie sich leidenschaftlich. In Cians Körper machte sich ein unwirkliches Gefühl frei. Sein Herz tat sehr weh und Tränen fluteten seine Augen. Er hätte sofort los schreien können doch er rannte weg, direkt in das Armenviertel der Stadt. Er setzte sich auf den Boden und weinte sich erst einmal aus. Das dauerte ungefähr dreißig Minuten. Danach stand er auf und ging zurück zu seinem Onkel. Die wütenden Anschuldigungen und Enttäuschungen ließ er über sich ergehen, ohne auch nur eine Miene zu verschieben. Die nächsten Wochen waren wie eine Geschichte, sie lief einfach ab ohne, dass wirklich gedacht wurde. Sein Leid ging so tief, dass er Tage lang nicht ein Wort herausbrachte. Eines Tages, er war wieder sehr spät mit seiner Arbeit fertig geworden und war durch die Mittelstadt gegangen, sah er Maria wieder. Sie tat so als ob sie ihn nicht kennen würde. Er blickte sie an, holte ein Messer aus seiner Tasche, ging auf sie zu und stach zu. Das Messer steckte tief in ihrem Herzen. Sie sank mit einem erschreckten Blick zusammen und starb. Cian zog das Messer heraus und verschwand in der Dunkelheit
Cian wusste gar nicht wie er nach Hause gekommen war und auch den Ärger seiner Eltern, wegen seiner Verspätung nahm er nicht war. Er war die ganze Zeit nur in Gedanken um diese Frau. Er hatte sich verliebt, das wusste er. Und, er hatte seinen ersten Kuss bekommen. Es war wirklich so. Er hatte nie viel mit den Frauen zu tun gehabt, sondern hatte sich nur auf die Arbeit konzentriert. Es war ein so schönes Gefühl und er freute sich schon darauf, dass er sie wieder treffen würde. Mit diesen Gedanken schlief er ein. In seinen Träumen sah er sie auf ihn zukommen und wie sie sich küssen würden. Doch dann verwandelte sich der Traum in einen Alptraum. Eine hohe Mauer wurde plötzlich zwischen ihnen hochgezogen. Die Mauer zog sich über die ganze Stadt und noch weiter. Schweißgebadet wachte er auf und hielt sich sein klopfendes Herz. Ein Glück, es war nur ein Alptraum, dachte er sich. Er lag noch eine Weile auf dem Bett und starrte die Decke an. Dann zog er sich um und ging hinunter in die Stube. Seine Eltern saßen gerade beim Frühstück. Als er sich dazu setzte blickte sein Vater auf und sah ihn fragend an und deutete auf sein Gesicht. Cian fasste in das seine und zuckte kurz auf. Ein riesiger blauer Fleck zog sich über sein Auge und einen Teil seiner Wange. „Hast du dich etwa geprügelt?“, fragte der Vater. „Ja, da war ein Typ, der wollte einer Frau etwas antun und da hab ich eingegriffen und die Frau geschützt.“ „Das kannst du vielleicht deiner Großmutter sagen, aber mir sagst du jetzt lieber die Wahrheit.“ „Das ist die Wahrheit. Ehrlich!“ „Na gut wenn du´s mir nicht sagen willst dann lass es eben.“ Cian schaute seinen Vater fragend an, wandte dann den Blick ab und nahm sich ein Brot und aß es. Später dann ging er zu seinem Onkel um seine gestrige Arbeit zu beenden. An diesem Tag konnte er sich nicht wirklich konzentrieren. Die ganze Zeit musste er an die Frau, deren Namen er nicht einmal kannte, denken. Seine Blicke wandte er immer an die Ecke wo er sie das erste Mal sah. „Hey, Cian! Was machst du da? Du sollst doch arbeiten.“ „Was? Wie? Oh Tschuligung“ Um die Mittagszeit haben dann alle Pause gemacht. Der Lehrling schlenderte durch die Straßen und ließ sich sein Brot schmecken, als er plötzlich eine Stimme hinter sich hörte. „Hey du! Bist du mein Retter gewesen?“ Er Cian drehte seinen Kopf herum und sah in die wunderschönen Augen seiner Liebe. „Ja, ich glaub schon. Schön dich zu sehen.“ „Darf ich dich zum Dank auf einen Met einladen?“ „Ok, Danke!“ Sie gingen zusammen in ein schickes Restaurant, setzten sich an einen Tisch am Fenster und bestellten jeder einen Krug warmen Met. „Wie heißt du eigentlich?“, fragte die Frau. „Mein Name ist Cian Danken. Und deiner?“ „Ich heiße Maria, Maria Kornus.“ „Kornus? Die Königstochter?“ „Ja! Ist was?“, fragte sie als sie merkte, dass Cian sie anstarrte. „Nein, Nein! Nichts! Ich bin nur überrascht, dass ich hier mit einer Adeligen sitze.“ „Ist das denn so schlimm? Egal! Wo wohnst du denn?“ „Ich lebe im Südviertel.“ „Im Südviertel also! Ist das nich bei den Bauern?“ „Ja meine Eltern sind Bauern.“ „Und was machst du dann in dieser Gegend?“, fragte sie mit einem spöttischen Unterton. „Ich bin Lehrling in der Schmiede meines Onkels.“ „Ach so!“, sagte sie etwas enttäuscht. „Ist etwas?“ „Nein nein! Es ist nichts.“ Sie schaute aus dem Fenster und sagte: „Oh schau mal wie spät es ist. Ich muss los. Tschüss.“ Sie gab ihm noch einen Kuss auf die Wange und verschwand durch die Tür.
Die nächsten Wochen sah er sie nicht mehr. Er wusste nicht was er machen sollte, er liebte sie doch so sehr. In jeder Mittagspause ging er durch die Straßen und Gassen der Stadt. Alles blieb ohne Erfolg, bis zu diesem Tag. Er ging gerade an dem Restaurant vorbei, wo sie zusammen gesessen hatten. Er schaute durch das Fenster und sah hinten in der Ecke wie Maria sich mit einem sehr reich wirkenden Mann unterhielt. Sie lachten zusammen und schienen glücklich zu sein. Und dann, sie beugten sich auf einander zu, küssten sie sich leidenschaftlich. In Cians Körper machte sich ein unwirkliches Gefühl frei. Sein Herz tat sehr weh und Tränen fluteten seine Augen. Er hätte sofort los schreien können doch er rannte weg, direkt in das Armenviertel der Stadt. Er setzte sich auf den Boden und weinte sich erst einmal aus. Das dauerte ungefähr dreißig Minuten. Danach stand er auf und ging zurück zu seinem Onkel. Die wütenden Anschuldigungen und Enttäuschungen ließ er über sich ergehen, ohne auch nur eine Miene zu verschieben. Die nächsten Wochen waren wie eine Geschichte, sie lief einfach ab ohne, dass wirklich gedacht wurde. Sein Leid ging so tief, dass er Tage lang nicht ein Wort herausbrachte. Eines Tages, er war wieder sehr spät mit seiner Arbeit fertig geworden und war durch die Mittelstadt gegangen, sah er Maria wieder. Sie tat so als ob sie ihn nicht kennen würde. Er blickte sie an, holte ein Messer aus seiner Tasche, ging auf sie zu und stach zu. Das Messer steckte tief in ihrem Herzen. Sie sank mit einem erschreckten Blick zusammen und starb. Cian zog das Messer heraus und verschwand in der Dunkelheit
Keinen Drachen kann man so hoch steigen lassen wie den der Phantasie.
DragonicGuardian
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