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Die Stadt Malach Torh
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Reply · Quote Shia (Administrator) #1
User title: Wanderer
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Subject: Die Stadt Malach Torh
Malach Torh

Die sechs schwarzen Türme von Malach Torh bergen viele Geheimnisse. Doch das größte Geheimnis welches sie bergen ist das um die Stadt selbst.

Von vielen wird diese Stadt als der perfekte Zufluchtsort gesehen, da nichteinmal die Götter selbst hier Macht zu haben scheinen. Andere sind der festen Überzeugung die Stadt sei der Höllenschlund selbst. Jegliche Wesen, seien es Menschen, Elben, Dämonen oder Götter sind hier anzutreffen und leben und sterben direkt nebeneinander.

Seit jeher schwebt sie auf einem gewaltigen Felsen, welcher mit unvorstellbar großen Ketten in den Neben unter der Stadt verankert ist. Zu erreichen ist sie nur über eine beeindruckende Hängebrücke die mehrere tausend Schritt in Länge mißt. Diese Brücke führt durch die Nebel, welche die gesamte Stadt umgeben. Um die Nebel selbst ranken sich viele Sagen und Geschichten. Es heißt man könne seltsame Dinge erblicken, wenn man nur lange genug in die ewig wabernden Nebelschwaden starrt. Manche behaupten deshalb, die Nebel dienen nur dazu den wirklichen Standort der Stadt zu verbergen.

Niemand vermag mit Sicherheit zu sagen welche Ausmaße Malach Torh besitzt. Denn es ist niemand bekannt, welcher es vermocht hätte, die Stadt zu vermessen. Viele sind der Meinung man könne Malach Torh nicht vermessen, weil sich die Stadt in einem ständigen Wandel befindet. Andere meinen bisher hätte es nur niemals jemand wirklich versucht. Aber die Meisten begnügen sich damit, die Stadt so hinzunehmen wie sie ist. Dann es heißt schon einige, welche zu intensiv nach den Lösungen der Rätsel gesucht haben, hätten darüber ihren Verstand verloren.

Aus diesen Gründen hat die Stadt auch viele Namen. Die Stadt der Rätsel ist einer davon. Man nennt sie auch oft die ewige Stadt, weil keiner zu wissen scheint, wann oder wie Malach Torh erbaut wurde. Ebenso nennt man sie die Stadt zwischen den Welten. Dieser Name rührt von der Meinung, daß Malach Torh nicht direkt auf Dâse liegt, sondern vielmehr zwischen den Ebenen der Existenz. So könnte man auch erklären wieso die Gesetze der Realität in Malach Torh nur eingeschränkt zu gelten scheinen.

Ein Sprichwort sagt 'Gehe wohin du willst und du wirst niemals ankommen'. Ein weiteres sagt 'Dies ist der Ort an dem ein Augenschlag mehr verändern kann als die Ewigkeit'.
Allein aus diesen Sprichwörtern kann man erkennen, daß Malach Torh ein Ort ohne Gleichen ist. Nicht einmal die Zeit oder gar der Tod scheinen eine große Macht zu besitzen innerhalb der Stadtmauern. Man sagt solange man nicht danach sucht, könne man alles finden in dieser Stadt. Selbst wenn es sich um Personen handelt, welche schon lange nicht mehr unter den Lebenden weilen.

Der einzige Herr den Malach Torh kennst, ist der Lächelnde. Er besitzt die Gestalt eines stets lächelnden Mannes und ist meinst in seltsame dunkle Gewänder gekleidet. Ebenso scheinen Bänder den Groteil seines Körpers zu verbergen. In seinen Augen scheint ein seltsamens grünlichens Glüchen zu liegen aber viel mehr ist nicht über ihn bekannt. Sowohl seine Herkunft als auch sein Ziele liegen im Verborgenen.

Meist sieht man ihn durch die Straßen der Stadt wandern. Er zeigt Interesse an den Geschehnissen seiner Stadt, greift aber selbst nur selten ein. Wenn er es aber tut, sind seine Handlungen stehts unvorhersehbar. Über das Ausmaß seiner Macht ist nichts Genaues bekannt, doch heißt es selbst ein Gedanke von ihm kann tödlich sein.

Der Lächelnde spricht niemals von sich aus und antwortet nur äußerst selten auf direkte Fragen. Wenn er dies tu, dann immer in unduchsichten Rätseln. Einige meinen, daß in seinen Rätseln die Antwort auf jede Frage liegt, doch wenige können von sich behaupten, viel mit seinen Antworten anfangen zu können. Ebenso soll er bereits Fragesteller ohne ersichtlichen Grund niedergestreckt, oder schwer verstümmelt haben. Deshalb ignorieren die meisten Einwohner und Besucher von Malach Torh den Lächelnden einfach, da dies die beste Methode zu seien scheint ebenfalls von ihm ignoriert zu werden.
"Wahret den Glauben. Die alten Götter werden wiederkehren."
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Reply · Quote DragonicGuardian #2
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nicht schlecht, aber ein bisschen zu schleierhaft.
Keinen Drachen kann man so hoch steigen lassen wie den der Phantasie.
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Reply · Quote raVen #3
User title: Mr. Magic Letter
Member since Jan 2006 · 327 posts · Location: Schweiz
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Mir gefällt die Stadt auf anhieb! echt 1a... nur zwei Dinge bzw. zwei Wörter hab ich nicht verstanden... könntest du die noch kurz aus dem Kontext heraus erklären:

1.
Seit jeher schwebt sie auf einem gewaltigen Felsen, welcher mit unvorstellbar großen Ketten in den Neben unter der Stadt verankert ist.
Was sind "Neben"? sollte das "Nebeln" heissen?

2.
Allein aus diesen Sprichwörtern kann man erkennen, daß Malach Torh ein Ort ohne Gleichen ist.
Was meinst du hier mit "Gleichen"?
edit: ah so, du meinst wohl "ohnegleichen


dann sind noch ein paar wenige Schreibfehler:

eines stets lächelnden Mannes und ist meinst...
Ebenso scheinen Bänder den Groteil seines Körpers zu verbergen.
hier fehlt wohl ein Doppel-S
In seinen Augen scheint ein seltsamens grünlichens Glüchen
Wenn er dies tu, dann immer in unduchsichten Rätseln.

und noch allgemein: Guardian mag vielleicht das schleiherhafte an deiner Ausführung nicht besonders, aber meiner Meinung nach macht das deine Beschreibung gerade deshalb so stark und aussagekräftig. Ein schleierhafter Text über eine sagenumwobenen bzw. schleierhafte Stadt ist doch perfekt.
Es stört ganz minim, dass du im letzten und zweitletzten Absatz ein von der indirekten Rede abkommst (also: "man sagt", "es scheint" etc.) und Fakten durchgibst (z.B. "der Lächelnde spricht..."; wieso nicht: "der Lächelnde spreche..."). Könntest du das noch verbessern um den Text zu verfeinern?

hm, vielleicht noch ein kleiner Logikfehler: du sprichst davon, dass so gut wie keiner die Stadt zu betreten wagt, erzählst dann allerdings etwas zu ausführlich vom Lächelnden, den ja demzufolge noch weniger Abenteuerlustige gesehen haben können. Verstehst du was ich meine? aber vielleicht bessert sich das ja schon, wenn du die indirekte Rede noch etwas anpasst.

aber wie gesagt, die Stadt gefällt mir und der Text ist aufgebaut wie wenn irgend ein Gaukler die Schankgäste zum Schaudern bringen will. Und sag du nicht mehr, dass du's nicht so hast mit Texte schreiben ;)
______________________________
Phantasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt
- Albert Einstein
This post was edited on 2006-09-15, 18:59 by raVen.
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Reply · Quote Caraz #4
User title: Chronist
Member since Jul 2006 · 311 posts · Location: Gera
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Hat dieser Alte irgendwas mit dem Erleuchtungsthread zu tun?
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