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Durch die Wüste
Forenrollenspiel
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Subject: Durch die Wüste
Dank dem anhaltenden Erfolg von Lexus' Forenrollenspiel und der Tatsache, dass die Forenrollenspiele nunmehr ein ganzes Forum darstellen, hatte ich die Idee, noch so einen Thread zu eröffnen. Jeder ist recht herzlich eingeladen mitzuspielen. Die Bedingungen sind die gleichen wie bei bisher, jeder spielt einen Charakter, ich würde aber drum bitten, den Charakter, wenn er die Geschichte betritt, optisch zu beschreiben (Kleidung, Aussehen usw.), damit die Mitspieler sich das besser vorstellen können.

Die aktuellen Mitspieler:

1.Caraz als Wahid (vollständig - Wahid, Sohn des Rumal aus dem Geschlecht der Carazenen)
26 Jahre alt, Sterndeuter
Aussehen - 1,82 groß, grüne Augen, gebräunte Haut, kurzes Haupthaar, kurzer schwarzer Kinnbart
Kleidung - grüner Turban, knielanger schwarzer Mantel aus Kamelhaar, sandfarbener Kaftan, weiße Hose und schwarze Lederstiefel
Bewaffnung - Stahlsäbel, fünf Wurfmesser im Gürtel
Ziel - Familienerbstück im Dschibri, dem Kern der Wüste finden

2.Skyfox als Creon de Luc (auch Sandwandler)
50 Jahre alt, merkutischer Magier, der die Magie als Kunst sieht, auf Sand spezialisiert
Aussehen - 1,75 groß, grüne Augen, dunkel gebräunte Haut, weißes Haupthaar, Vollbart, führt einen kleinen Sandgolem (Knoxor) auf der Schulter
Kleidung - lange beschfarbene Hose, unter der er Pluderhose, gebogene Schuhe und ein Hemd trägt
Bewaffnung - Magierstab, Magierschwert, Dolch
Ziel - Rache an einem mächtigen Magier

3.Lexus als Arkon (auch Arkon der Verdammte, Der Schwarze Mantel, der Wanderer)
Alter unbekannt, ehemaliger Gott, zu Machtverlust und ewiger Unsterblichkeit verdammt
Aussehen - 1,79 groß, goldene Augen, leicht gebräunte Haut, kurzes Haupthaar, schmaler Kinnbart
Kleidung - weiter, ausladender, schwarzer Kapuzenmantel aus unbekanntem Stoff, dunkelgraue Hose und schwarzes, mit drei goldenen Totenköpfen verziertes Oberteil
Bewaffnung - Koralschwert - längerer stählerner Dolch
Ziel - den Tod zu finden, um erneut in die Reihen der Götter aufgenommen zu werden


1.Kapitel
Die Nacht legte sich über die Wüste und ein beständiger Wind von Osten her wirbelte kurzlebige Wolken aus dem feinen Sand auf, um sie etwas weiter auf die mächtigen Dünen zu zerstreuen. Wahid zog seinen Mantel aus Kamelhaar fester um sich, um der klirrenden Kälte zu trotzen. Der junge Mann, erst Mitte zwanzig, saß im Schneidersitz auf einer modrigen Holzbank und lehnte mit dem Rücken an die Wand des Einkehrhauses. Hier, in dem einstöckigen Lehmgebäude bei einer Oase inmitten der Wüste hatte er vor einer Stunde Halt gemacht, um zu essen, seine Wasservorräte aufzufrischen und sich eine Nacht der Ruhe auf seiner beschwerlichen Reise gönnen. Der einzige Mensch, den er hier vorgefunden hatte, war ein kleiner zuvorkommender Mann, der für sein hohes Alter doch recht gut erhalten schien und Wahid für wenig Geld ein gutes Abendessen bereitete. Dies lag nun hinter ihm, und da Wahid nicht schlafen konnte, saß er vor der Seite der Lehmhütte und blickte in die sternklare Nacht hinein. Auch wenn er äußerlich sehr ruhig blieb, kochte sein Inneres doch vor einer Erregung, die jeden Tag, an dem er seinem Ziel näher kam, größer und größer wurde. Bedächtig streichte er mit der Linken den Kinnbart, als er zum Großen Stern hochblickte. 'Wirst du mich auch weiterhin so gut führen, wie du es stets tatest?' - fragte er in lächelnd in Gedanken. 'Bald soll es mir gehören, mir, dem es bei aller Götter Gnaden zusteht. Und wenn es mir erst gehört...' - wieder wurden seine größten Phantasien vor seinem inneren Auge lebendig, wie Wahid sie stets zu beschauen pflegte, sobald er über seine Zukunft nachsann. Ein kurzer, recht heftiger Windstoss, ließ ihn jäh aus seinen Gedanken erwachen, da er ihm einige Sandkörner ins Gesicht schlug. "Ah, wird wahrscheinlich Zeit, wieder hineinzugehen. Es scheint, die Wüste zürnt mir ob der Ruhepause." stieß er lachend hervor, streichte mit der Hand den Sand aus seinem grünen Turban und erhob sich.
This post was edited on 2006-10-16, 14:03 by Caraz.
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Sein Blick schweifte über die Sanddünen in der Ferne und dann sah er es. Oder spielten ihm seine Augen ihm nur einen Streich, dort war etwas auf der nächsten Düne. NAch einigen Augenblicken erkannte er es als ein Jemand und nicht als ein Etwas. Es schien ein Mann zu sein, den eine Robe vor der Wüste und dem Wind schütze. Er bewegte sich zielstrebig auf die Oase mit ihrem Einkehrhaus zu. Wahid wartete wenige Minuten bis die Gestalt nähergekommen war.

Da erkannte er einen Menschen Mitte vierzig, der einen Stab in der rechten Hand als Wanderhilfe nutze. Doch da war etwas, etwas das auf der Schulter des Mannes sass. Es schien ein kleines Wesen zu sein, jedoch ähnelte es ein bißchen dem Menschen. Als der Mann ins Licht getreten war, konnte Wahid erkennen das es ein Wesen aus Sand war, das da auf der Schulter des Magiers sass und ihn neugierig musterte. Doch bevor er sich weitere Gedanken über es machen konnte, richtete der Neuankömmling das Wort an Wahid.

"Seid gegrüßt, werter Herr. Sekur scheint es  gut mit uns zu meinen, zumindest bis zum jetzigen Zeitpunkt, es scheint ein Wind kommt auf. Ich glaube es bahnt sich ein kleiner Sturm an, der ziemlich unangenehm werden kann. Lasst uns doch am besten ins Haus gehen, bevor die Naturgewalten ihr Spiel mit uns spielen. Ach wo waren meine Manieren."
Und er bot Wahid die Hand an:"Creon de Luc, von einigen Leuten auch der Sandwandler genannt, zu Euren Diensten."
Cuando los angeles lloran
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Eine Gestalt in einen langen schwarzen Mantel gehüllt wanderte über die Sanddünen. Er sah dort vorn ein Licht brennen und entschied sich dazu darauf zu zugehen.
Und dort auf dem Hügel war noch so eine Gestalt. Arkon der von allen einfach nur der Wanderer oder der Schwarze Mantel genant wurde konnte erkennen das dort vorn zwei Gestalten in der Nähe des Lichtes waren.
Mögen nie die fallenden Sterne eure Welt verheeren!

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This post was edited 2 times, last on 2006-10-14, 18:36 by Lexus.
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offtopic Hehe, ich glaube die Idee ist nicht gut, Sekur ist Merkutiens Gott und keine lebende Person offtopic ;)
Cuando los angeles lloran
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Reply · Quote Caraz #5
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Und während diese schwarze Gestalt auf das Einkehrhaus zusteuerte, ergriff Wahid beidhändig Creons ausgestreckte Hand und verbeugte sich, wie es vor älteren Menschen Sitte war. "Sei gegrüßt, Creon de Luc, mein Name ist Wahid, Sohn des Rumal aus dem Geschlecht der Carazenen. Ich war lange Zeit Sterndeuter, mittlerweile aber habe ich dieser Pflicht entsagt und befinde mich auf einer Reise. Aber lass uns nicht hier aufhalten, du hast sicher großen Hunger. Es wäre mir eine Ehre, dir bei einem Mahl Gesellschaft zu leisten." Mit diesen Worten führte er Creon in den kerzenerleuchten Eingangsraum und beeilte sich, den alten Wirt zu holen. Der Sandwandler schritt währenddessen in das bescheidene Speisezimmer und machte es sich auf einem Sitzkissen bequem.
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Reply · Quote Skyfox #6
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Creon schaute zum Wirt und sagte freundlich: "Und sagte zwei Glas Wein bitte, werter Herr. Und wenn ihr habt etwas Fleisch zum Essen und einige Datteln dazu, wenn ihr habt." Und zu Wahid fügte er hinzu: "Wahid, Sohn des Rumal aus dem Geschlecht der Carazenen, bitte setz euch, was ist das Ziel auf euer Reise? Bitte setz euch doch."
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Reply · Quote Lexus #7
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noch bevor Wahid beginne konte betrat der Wanderer den Raum. Wahid sah ihn an und sagte "seit gegrüßt wer seit ihr und von wo komt ihr?" der Wanderer blickte leicht empor und sagte "nun wer ich bin ich werden der Schwarze Matel oder der Wanderer genant mein richtiger Name lautet aber Arkon. Von wo ich komme ich habe keine Ahnung mehr es ist schon zulang her und ihr?"
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Reply · Quote Caraz #8
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Die beiden stellten sich dem Sonderling vor und der Wirt verschwand mit einem Lächeln im Hinterzimmer, während Wahid und der Wanderer Creon gegenüber Platz nahmen, sodass sie nun in einem Dreieck um den kleinen, niedrigen Steintisch saßen. Eine kurze Schweigepause trat ein, in der man nur das Flackern des Herdfeuers vernahm, ab und zu übertönt vom Wind, der die Lehmwände von außen umwehte. "Junger Wahid, du erzähltest mir von einer Reise, die du angetreten hast, wohin führt es dich?" - wiederholte Creon seine zuvor bereits gestellte Frage. Der Angesprochene, vor sich hin starrend, antwortete nicht gleich. Doch schon als der Sandwandler den Mund öffnete, um mit einer anderen Frage die Stille zu überbrücken, ergriff Wahid das Wort. "Ich befinde mich auf einer Reise ins Dschibri." - "Du willst zum Kern der Wüste?! Bist du denn wahnsinnig?" - Creon de Luc war entsetzt. "Was hast du dort verloren?" - fragte Arkon verblüfft. "Verloren - nichts, doch hoffe ich, dort etwas zu finden." - sein leerer Blick fixierte den kleinen Golem auf der Schulter Creons. "Nun, dann wisse, das einzige, was du dort finden wirst, ist Sand, Staub und die Hitze zweier Höllen, von den riesigen Biestern einmal abgesehen. Ich kann mir nichts vorstellen, was einen Besuch in dieser gottverlassenen Einöde lohnen würde." Aufs höchste merkwürdig erschien der Sterndeuter den beiden anderen. Wollte sein Leben aufs Spiel setzen und doch... sah er nicht aus wie ein Verrückter. Arkon ergriff das Wort. "Darf ich fragen, was es ist, das du zu finden gedenkst?" "Ein Erbstück aus meiner Familie." - antwortete Wahid ohne zu zögern.

Nun verstanden alle. Vor Jahrhunderten hatte der Gott Sekur diesen Ort, damals fruchtbarer Ackerboden, unter einer Sandschicht begraben, um die Menschen zu strafen. Die größte aller Wüsten ward entstanden. Dieser Wahid wollte nun in den unbewohnten Kern vordringen, den lebensfeindlichsten Teil, auch Dschidri genannt. Wahrscheinlich hatte sein Geschlecht vor der Erschaffung der Sekurwüste dort gelebt. "Es ist eine gefährliche Reise. Hör auf mich und lass davon ab. Kein Erbstück der Welt ist es wert, dafür sein Leben zu geben." - "Dieses schon! Im übrigen habe ich auch nicht vor, mein Leben dafür zu geben." - entgegnete der Jüngere lächelnd. Sie beobachteten, wie der Wirt den Wein brachte und sich wieder zurückzog, dann setzte er fort. "Ich habe vor es auszugraben und wieder zu gehen." Creon sah verdutzt auf ihn und setzte dann zu einem Lachen an, bei dem fast sein Golem hinunterfiel, auch Arkon konnte sich ein Lächeln nicht verkneifen. "Die Wüste ist doch kein Marktstand, zu dem man einfach so gehen und mit etwas zurückkehren kann. Dieses Erbstück - selbst wenn es noch existiert - liegt unter einem baumgroßen Sandteppich. Ganz zu schweigen davon, wie du den Ort aufspüren willst, Wahid, wie wirst ihr ihn ausgraben?" Wahid sah zu, wie Creon de Luc am Weinbecher nippte und antwortete dann. "Über den Weg brauche ich mir keine Sorgen zu machen - als kundiger Astronom verstehe ich es, den Pfad an den Sternen zu lesen. Und erst vor kurzem stieß ich auf die geheimnisvolle Sternkarte, die den genauen Weg zum alten Palast der Carazenen beschreibt. Das Ausgraben wird tatsächlich schwierig sein. Aber... vielleicht könnte ich ja Hilfe erwarten von jemandem, der den störenden Sand beherrscht, wie ein Hirte seine Viehherde." - Bei diesem Satz fing er Creons Blick auf und lächelte unmissverständlich. "Würde es euch was ausmachen, mir bei meiner Unternehmung zu helfen. Ich verspreche auch eine großzügige Entlohnung. Das gilt auch für euch, Arkon, ich kann jeden fähigen Mann gebrauchen, allein schon um mich der verruchten Kreaturen dort draußen zu erwehren."
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Reply · Quote Skyfox #9
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Creon wurde wieder ernst: "Werter Herr, ich weiß nicht was ihr über diese wisst, aber ohne einen Magier zu reisen in diesem Lande, könnte sich als großer Fehler erweisen. Ohne überheblich klingen zu wollen, Magier beherrschen diese Lande, Magier, die die Energie des Sandes nutzen können, eine Macht, die selbst die toklunischen Magier erschrecken würde. Wenn Ihr ins Dschibri aufbrechen wollt, dann seid euch sicher, dass das ein oder andere merkutische Reich sich dazwischen befindet. Und jedes Reich wird von einem Magier beherrscht und die wenigsten Magier haben Verständnis für Wanderer, die ihre Lande durchreisen. Mich wundert, dass ihr überhaupt so weit vorgedrungen seid. Doch ich glaube mein Freund, ich werde euch begleiten, zu bezahlen braucht ihr mich nicht. Vielleicht werde ich eure Hilfe zu einem späteren Zeitpunkt gebrauchen. Ach ja verfügt ihr über magische Kräfte, mein Freund?"

Und zu Arkon gerichtet sagte er:" Ihr seid also der legendäre Arkon, euer Ruf ist euch selbst in dieses Lande vorgedrungen, doch erzählt doch etwas über eure Reise, und auch euch will ich die gleiche Frage stellen, seid ihr der Magie mächtig. Es könnte sich als sehr hilfreich erweisen."
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„Nun nur die wenigsten Sterblichen kennen meine Wahre Natur daher seit ihr nun seit langem die ersten denen ich mein Schicksal offenbare einst war ich, vor langer, langer zeit lange bevor Elben, Menschen, Dwarfen existierten ein Gott doch dann begehrte ich gegen meinen Herren auf er war ein noch viel mächtigerer Gott als ich. Er bestrafte mich dafür und nahm mir alle meine Mächte nur die Unsterblichkeit nicht und mein wissen aber er gab mir auch den Makel des Vergessens. Meine Erinnerungen verblassen immer mehr aber sie verschwinden nicht völlig. Einige sind schon so blas das ich sie beinahe vergessen habe und aus ihnen nicht mehr schlau werde. Vor langer zeit ... Vor langer zeit ... nun suche ich denn Tod denn nur wenn ich Sterbe werde ich wieder in den reihen der Götter aufgenommen aber ich bin unsterblich nur die, die Götter töten können, können mich töten und die Suche ich. Von daher begleite ich euch mit Freuden und mit noch größeren Freuden würde ich euch in den Tod begleiten. Nun zurück zu eurer Frage ich bin nicht der Magie mächtig aber einiger Geistigen Fähigkeiten bin ich durch aus mächtig aber am liebsten ist mir mein Koralschwert welches mir mein Herr gelassen hat es ist schärfer als alles was euch bekannt ist. Es schneidet ohne das man die Verletzung spürt und es ist Feder leicht.“ Arkon zog ein Schwert in einer eisernen, mit Schwarzen Leder bezogenen Scheide hervor aber holte es nicht heraus „Warum zeigt ihr uns euer Schwert nicht?“ wollte Wahid wissen „es ist zu gefährlich, dieses Schwert ist so scharf das es Fleisch wie holz wie Stein gleichermaßen wie Luft schneidet.“ Leichte Verwirrung und Unglaube standen in den Gesichtern beider „Meine Taten sind meistens daher weil ich schon immer eine Schwäche für Gerechtigkeit hatte. Und so berühmt bin ich nun auch wieder nicht.“ Schmunzelte Arkon „Nun und meine Reisen hmpf... ich war über all und nirgendwo ich habe Schrecken gesehen die ihr euch nur schwierig vorstellen könnt und Freuden die jedwedem Beispiel spotten ich sah Nationen in Kriegen untergehen und andere wiederum aus Kriegen erstehen, ich war im fernen Osten und im fernen Westen. Auch über das Große Wasser bin ich gereist und habe gewaltige Nationen, Kluge Herrscher wie Brutale Sklaventreiber gesehen. Nun führte mich mein Weg wieder von West nach Ost um nach zusehen was sich in den Jahren meiner eisen so getan hatte das letzte mal als ich dort war herrschte eine gewaltige Nation von hoher Kultur und gewaltiger Macht dort ihre Hauptstadt war die Schönste und Größte die ich je gesehen hatte aber ich war schon sehr, sehr, sehr lange nicht mehr dort. Sie liegt im Norden ihres gewaltigen Inselreiches. Und ihr werter Creon? Was habt ihr so zu erzählen über eucher Schicksahl?“
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Reply · Quote Skyfox #11
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" So so dann scheint dies wohl doch keine Legende gewesen sein und ihr seid sicher, dass ihr unsterblich seid, ihr solltet vorsichtig sein in diesen Lande. Ich kenne mich zwar nicht mit den Unsterblichen aus, aber wenn ich meine Studien bedenke, könntet ihr hier in der Wüste euren Tod finden. Ein mächtiger Magier könnte das bewerkstelligen, aber besser ihr beschwört es nicht heraus.
Zu meiner Vergangenheit kann ich nur soviel sagen, ich habe die Menschen verloren durch einen feigen Angriff der sich eigentlich gegen mich richtete, ich war nicht da um die Schutzbedürftigen zu schützen und ich bin auf der Suche nach Rache an einen der größten Magier in diesen Lande."
Immer noch etwas skeptisch betrachtete er Arkon und überlegte, ob dies nun wirklich sein könnte. In diesen Lande war es ein Amenmärchen vom ewigen Wanderer, doch angeblich soll er an Sekur Seite gesessen haben und reglos mitangesehen haben, wie der Sonnengott das Wesen erschaffte, dass die Lande hier zur Wüste machte.
Immer noch skeptisch erhob sich Creon und richtete seinen Zauberstab auf Arkon:"Bedenkt eure nächsten Worte gut mein Freund. Ihr könnt nie im Leben der Wanderer sein, dies ist nur eine Geschichte die Kinder lehren sollte niemals Unrecht zu tun. Ich glaube euch nicht und ich denke ihr solltet eine wahre Geschichte erzählen oder ihr werdet eurer letzten Atemhauch hier getan haben!"
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Reply · Quote Lexus #12
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Arkon sah ihn an und atmete leicht leise aus „nun wie ihr wollt. Wie ich dachte habt ihr mir nicht geglaubt, aber dies ist egal, da mir nie geglaubt wurde wenn ich dies sagte. Gut ich werde es euch beweisen, aber nur weil es mir zu wieder währe mit euch zu kämpfen.“ Arkon holte das Schwert in der Scheide hervor und zog es heraus, nahezu unendlich dünn bog es sich in Richtung Boden und es glimmerte in einem leichten Rot, nein es war so dünn dass, das Feuer hindurch schien. Arkon nahm ein Messer welches auf dem Tisch lag und stach sich damit in die Hand, als er es wieder heraus zog war da keine Wunde und auch kein Blut „ihr versteht die Unsterblichkeit nicht richtig, sie ist kein Segen wie viele Denken sonder der schlimmste Fluch, lieber würde ich ein Zeitalter leiden als weiter unsterblich zu sein.“ Und er lies sein Schwert leicht wirbeln so das es mit der Spitze knapp vor seinem Daumen der das Messer hielt vorbei sauste und es Schnitt durch das Metal des Messers als währe da nichts. Das Messer viel zu Boden besser gesagte die Klinge des Messers und Arkon steckte sein Schwert wieder weg. „Nun?“
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Reply · Quote Caraz #13
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Wahid, der das seltsame Schauspiel mit Spannung verfolgte, sah sich nun gezwungen, einzuschreiten. "Wir haben genug gesehen! Einen Mann eures Schlages kann ich gut brauchen. Nun nimm endlich deinen Stab hinunter, Creon, du willst doch nicht etwa die Ehre des Gastgebers mit Füssen treten, indem du in seinem Haus einen Streit anfängst." Der Sandwandler schien innerlich zu zögern, doch schließlich war er überzeugt und setzte sich wieder, zudem der leicht erschrockene Wirt aus der Küche auftauchte und fragte, was los sei. Die Stimmung wurde etwas ruhiger und ein Schweigen trat ein, welches Wahid nun zu überbrücken suchte. "Ich sollte euch wohl auch meine Geschichte erzählen, damit ihr wisst, mit wem ihr es zu tun habt. Meinen Namen kennt ihr bereits, mein Geschlecht, die Carazenen, war einst eine hoch angesehene Familie im blühenden Merkutien. Im heutigen Dschibri, dem Ruheort des Sandwesens, besaß meine Famlilie vor Generationen ein Stückchen Erde, reich an klarem Wasser, duftenden Blumen und herzlichen Menschen. Doch war das ewig her. Die Zeiten änderten sich. Der Palast der Carazenen, wie auch das ganze Land, fiel der Wüste zum Opfer.

Ich selbst hatte meine Kindheit mit den Augen eines armen Waisen gesehen. Nach einer Zeit als Straßendieb wurde ich von einem gutherzigen Hofastrologen aus dem Süden aufgenommen, der mich in der Kunst des Sterndeutens unterwies. So verdiente ich bis vor einigen Monaten meinen Lebensunterhalt mit Zukunftsvorhersagen und Zeichnen von Himmelskarten. Erst vor kurzem erfuhr ich von meinem Erbe." - "Das Erbe eines Waisen?" - "Ja, ihr müsst wissen, solange ich denken kann, trage ich dieses Medaillon hier um den Hals." Und er griff mit der Rechten unter seinen Kaftan, um einen runden Lapislazuli an einer Goldkette herauszuholen. Seltsame Muster waren ringsherum in den Stein eingeritzt. "Dies hier," - setzte Wahid fort, - "ist der Dynastiestein der Carazenen, wie ich aus einer uralten, angestaubten Schrift erfuhr. Vermodernd lag das Dokument in einer fast vergessenen Schreibstube, begraben unter einem Berg anderer Papiere." Die anderen beiden lauschten interessiert. "Auch eine Sternkarte zum alten Palast der Carazenen konnte ich finden. Nun versteht ihr, was mich durch die Wüste treibt. Ich will holen was mir zusteht!"
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Reply · Quote Lexus #14
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"Vergesst nicht! Wahid, die Sterne von damals sind nicht die Sterne von heute bedenkt das, die Sterne wandern, nur unmerklich langsam, aber sie wandern! Daher stimmt diese Karte nicht mehr ganz. Und Irgendwie sangt mir euer Name Carazenen etwas. Aber was?"
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Reply · Quote Caraz #15
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"Es war eine einflussreiche Familie, wie gesagt. Das Wandern der Sterne ist mir wohl bewusst, doch folge ich immer einem Stillstehenden. Er weist mir die Richtung, während die Konstellationen am Sternenhimmel mir meinen genauen Aufenthalt verraten. Das Lesen von Sternkarten ist Kunst und Wissenschaft zugleich, auf die Details kommt es an. Doch genug für das erste. Ich werde mich nun zur Nacht bereiten." Mit diesen Worten stand Wahid auf, wies den vorbeikommenden Wirt an, ihn vor Sonnenuntergang aufzuwecken und verließ die Anwesenden unter Wünschen eines angenehmen Schlafes.
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