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Die beiden Monddämonen
Gegenspieler des Sekurs
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Subject: Die beiden Monddämonen
In Merkutien herrscht der Glaube, dass es Monddämonen geben, deren Macht mit der Gestalt des Mondes zusammenhängen. So verfügen die Anhänger dieser Dämonen bei Vollmond über grosse Kräfte, während sie, wenn der Mond kaum zu erkennen ist, über sehr wenig Macht verfügen.
Die mächtigste Gruppe dieser Kultisten sind die Beschwörer. Ein solcher Beschwörer ist ein Magier, der neben einigen anderen mondspezifischen Sprüchen ebenfalls noch Dämonen beschwören kann, die einem der beiden Monde zugeordnet werden.

Nun zuerst einmal zu den beiden Hauptdämonen der Monde, die in einer anderen Sphäre Herrscher über die anderen Dämonen des Mondes sind. Beide entstammen aus dem Platz der unendlichen Dunkelheit und sind dort ihrem Meister unterstellt, weiterhin ist zu erwähnen, dass diese Dämonen Unikate sind, sprich es gibt nur ein Exemplar:

Vhalgor:

Dieser Dämon ist dem größeren der beiden Monde zugeordnet und erscheint dem Betrachter als kuttentragender Humanoid, der an die 2m groß ist. Seine Kutte soll angeblich dunkel grünlich und bläulich im Mondlicht schimmern und er soll einen Schweif jener Farben in Sternenstaub hinter sich herziehen, sobald er sich bewegt. Durch diese Kutte wird der wahrhaftige Körper des Dämonen verdeckt, man kann nur Klauen Hände erkennen, die eine gräuliche Färbung aufweisen und seine Knochenmaske, die aus dem Schädel eines unbekannten Geschöpfes gefertigt wurde, und sein wahres Gesicht verdecken soll und somit seine umgebenden Diener vor seinem Antglitz schützen soll. Im Ro´shim, dem Platz der unendlichen Dunkelheit, soll er vor den gefolterten Seelen zu seiner Belustigung diese Maske abnehmen. Die Opfer verfallen den Wahnsinn, wobei es in dem Platz der unendlichen Dunkelheit mehrere Formen des Wahnsinns zu geben scheint, wobei diese eine der schlimmsten sein soll. Die Augen des Dämonen sind glühend rot und der Blick, den sie erzeugen, soll durchdringend sein.

Einige Opfer des Dämonen, die auf Dáse sein Gesicht gesehen haben, wurden als verständnislose Körper gefunden, die die ganze Zeit von der einzigen Wahrheit faseln und man kann aus den bruchstückhaften Erläuterungen heraushören, dass das Gesicht sich angeblich zu den verschiedesten Formen verzerren und somit die Ängste in dem Betrachter erhöhen soll, so dass der gesunde Geist nicht mehr existieren kann.

Ein einfaches Band soll die schimmernde Kutte zusammenhalten, so hat noch kein Sterblicher je den Körper des Dämonen gesehen.
In seiner rechten Hand hält er normalerweise eine Peitsche, die Feuer gefangen hat. Mit dieser brennenden Peitsche fügt er den 9 Beschwörungsopfern, die für seine Herbeirufung nötig sind, 9 Wunden zu, wodurch die Opfer verbrennen und er durch die gesammelten Seelen, die er in den Ro´shim weiterletet, sich für kurze Zeit auf der Welt manifestieren kann. Jedoch seine Anrufung ist sehr schwer, selbst zu Vollmondzeiten von Vhale, so dass nur eine Handvoll solcher Beschwörungen auf Dáse bis zum heutigen Zeitpunkt durchgeführt wurden. Erwähnenswert ist jedoch das drei dieser Beschwörung in Merkutien durchgeführt worden.
Um den Dämonen manifestieren sich bläuliche und grünliche Irrlichter, die Irfas von den Gelehrten genannt werden, und jeden Unglücklichen, der von ihnen berührt wird, grässliche Verbrennungen zufügen, wodurch jene für ihr Leben gezeichnet sind.

Dieser Dämon soll auch keine Fußspuren oder ähnliches hinterlassen, was viele Kritiker dieser Dämonentheorie an der Existenz von jenigem zweifeln lassen. Jedoch in Merkutien ist dieser Dämon bekannt und wird dank seiner Verwüstungen in den letzten Jahrhunderten als real angesehen.
Seine Macht ist konstant über die Mondzyklen, jedoch ist seine Anrufung erheblich leichter, wenn Vollmond ist. Dieser Dämon kann  regelrecht die Wirklichkeit verändern und durch ein Fingerschnippsen Dämonen der eigenen Sphäre herbeirufen oder vollständige Dunkelheit erzeugen (wodurch man nur noch diesen Dämon erkennen kann, der sich durch die Dunkelheit auf die unglücklichen Opfer zubewegt), oder auch die Ängste, in den Opfern schüren.

Im Platz der unendlichen Dunkelheit, in dem die gefangenen Seelen nichts anderes sehen als die Dämonen, erscheint dieser Dämon ohne Maske noch grässlicher und gestochen scharf.
Obwohl der Dämon geschworen hat, Merkutien und auch Sekur zu vernichten, wird er auch häufig von seinem Meister für andere Dinge eingesetzt.


Salhpur:
Einer der grossen Unterschiede dieses Dämonen zu seinem ungleichen Bruder ist, dass die Macht dieses Dämonen vom Gestirn selber abhängt, so dass die Herbeirufung immer gleich schwer ist, jedoch die Form des Dämons sich den Verhältnissen angleicht.

Dieser Dämon hat immer die Farbe des Gestirn, die gerade vorherrscht. So kann er manchmal gelb, rot oder auch purpur dem Betrachter erscheinen. Seine Gestalt hängt wie oben schon angesprochen von der Vollheit des Mondes ab, wodurch ich hier nur auf die beiden Extrema eingehen werde, die Gestalten dazwischen sind dann eine Mixtur von beidem, wobei die Gestalt überwiegt, dessen Zustand des Mondes näher ist.

Die Gestalt bei Vollmond erinnert an einem überdimensionalen Troll, der eine Schulterhöhe von 5m erreicht. Grosse Stellen des Körpers sind mit einem dunkelbräunlichen Fell bedeckt. Seine grossen Händen umgreifen eine überdimensionale Keule, mit der er seine Opfer brutal und direkt angeht, nicht so wie sein in dieser Hinsicht raffinierterer Bruder. Das Gesicht ist eher schmal und die Schlitzaugen mit der grossen Nase und dem riesigen Mund lassen die Gestalt ziemlich grotesk erscheinen. Große Zähne dienen dazu die unglücklichen Opfer zu zerlegen und ihnen somit die Seele zu entreißen. Die Körper fallen in den Magen des Dämonen und werden dort von der starken Magensäure in Sekunden zersetzt. Durch Würgen kann er auch Klümpchen dieser Säure auf Angreifer schleudern, wodurch die getroffenen Stellen ziemlich schnell zersetzt werden und sich schnell bis auf den Knochen frisst.
Dieser Dämon stellt den brutalen und direkten Aspekt der Ro´shims dar, das heißt er wird direkt und ohne zu zögern auf seine Opfer zu marschieren und diese mit der Keule zermalmen und diese dann verschlingen, auch wenn sie noch am Leben sind. Ausser einem Lendenschutz trägt er nichts.

Wenn der Mond quasi verschwindet, erscheint der Dämon als einen halben Meter großen Gnom, der die Farbe des Mondes hat. Sein Körper weist keine Körperbehaarung auf, jedoch hat er ebenfalls wie das grosse Exemplar von ihm einen Lendenschutz. Sein Gesicht, das bei Vollmond eher dumm erscheint, scheint hier eine heimtückische Intelligenz in sich zu haben, die unterstützt wird, durch ein langes Kinn und zusammengekniffenen Augen, mit denen er seine Opfer fixiert.
Er entwickelt eine rasende Schnelligkeit und greift seine Opfer mit Nadeln an, die er aus einem Blasrohr abfeuern kann. Diese Nadel, die er auch als Nahkampfwaffe führen kann, hängen in einer Tragetasche an seiner rechten Seite. An den Nadeln scheint ein Gift zu sein, dass seine Opfern die Kraft raubt. Sollte er Zeit haben wird er auf die am Boden liegenden Opfer steigen und diese mit einem Messer aufschneiden, ausweiden und dann mithilfe seines Zepters versuchen die Seele des Opfers zu entreißen. Dies dauert jedoch eine gewisse Zeit und ist für das Opfer eine sehr schmerzliche Prozedur, und das hämische Lachen des Dämons trägt auch nicht zur Schmerzverdrängung bei.

Die Beschwörung des Dämons ist verglichen zum Valhgor magisch einfacher, jedoch ziemlich komplex. Sollte man einen Fehler machen, kann es auch sein, dass der ansich große Dämon als kleiner Dämon erscheint. Dieser Dämon ist schon über ein Dutzend Mal auf Dáse gesichtet worden. Die Anzahl der Ritualopfer varriert von einem zu zwölf, wobei dies von den Umständen abhängt.

Geschichtlich:
In den merkutischen Legenden wird berichtet, dass diese beiden Dämonen einst Sekur dazu veranlasst haben, das Sandwesen zu erschaffen, wodurch die Wüste entstand. Jedoch diese Legende wird immer wieder von Naturforschern untergraben, die aufzeigen, dass es sich nur um eine Naturkatastrophe, die vielleicht magisch verstärkt wurde, handeln könnte.

Jedoch in den Schriften heißt es, dass Sekur von seinem Berater, der damals noch den Namen Vares hatte, verführt, das Wesen erschuf, um den durch Merkutien wütenden Dämonen Salhpur aufzuhalten. Valhgor bearbeitete Sekur so lange und vereitelte die verschiedensten Pläne von Sekur den Dämon Salhpir zu vertreiben. Er überzeugte den immer wütender werden Sekur schliesslich ein Sandwesen zu erschaffen, das den Dämon begraben sollte. Jedoch liess Vares bei der Erschaffung seinen Einfluss gelten und so begrub das Wesen nicht nur den Dämon unter dem Sand, sondern ganz Merkutien. Vares wollte den magischen Sand nutzen, um seine Macht zu stärken, und somit ebenfalls zu einem Gott zu werden.
Aber er hatte nicht mit der Wut von Sekur gerechnet. Jener verbannte Vares aus Dáse von Sekur in den Ro´shim, weit weg von der Macht Sekurs und somit der Sonne, in die dunkelste Ecke der Hölle, was der Platz der unendlichen Dunkelheit war.
Durch seine Rachsucht bewegt schloss Vares einen Pakt mit dem Herrscher des Platzes der unendlichen Dunkelheit und schwor Merkutien und damit auch Sekur zu vernichten. Sein Meister gab ihm den Namen Valhgor und ordnete ihm die Dämonen des Gestirns unter.
Auf einmal sah Valhgor den Dämonen, den er früher geschworen hatte zu bekämpfen, und es entbrannte ein Streit zwischen den beiden Dämonenbrüdern, der auch geführt wurde, um die Gunst ihres Meisters zu erhalten. Dieser Streit hält bis zu dem heutigen Tage an.
Oft ist es schon zu Zwischenfällen zwischen beiden Anhängerschaften gekommen, die mehr oder minder offen aufgetreten sind, jedoch auch manchmal werden beide Dämonen von ihrem Meister gezwungen, zusammen zu arbeiten. Weiterhin ist zu erwähnen, dass die diese beiden Dämonen nur relativ selten beschwören werden, weil bestimmte Gestirnkonstellationen wie auch ein relativ schwieriges Ritual nötig ist, was auch Menschenopferungen benötigt, um diese Erzdämonen nach Dáse zu holen.

OMG, ich hatte gerade einen Schreibflash, irgendwie passte alles zusammen, mal gucken, was der Rest dazu sagt ;)
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entonces los diablos se ríen
This post was edited 6 times, last on 2006-11-19, 22:02 by Skyfox.
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keke, werde das mal demnächst in die Enzyclopedia übernehmen ;)...
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Reply · Quote Julia #3
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Mach das... Dein Schreibflash war mal wieder cool.
Ich finde es toll, woher Du immer die ganzen Ideen zauberst und wollte Dich glaich mal fragen, ob ich mich mal zeichnerisch an Vhalgor wagen darf ??? ;-)

Noch ne Frage zum Grossen Mond von Dase... hat der eine unserem Mond aehnliche Farbe (also weiss leuchtend) ? Oder sieht er anders aus?
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Reply · Quote Skyfox #4
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ja klar gerne, ich bin ja leider nicht so bewandert in solchen Dingen :D, wäre sehr froh, wenn du das machen würdest... : )
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Reply · Quote Julia #5
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O.k dann leg ich in den naechsten Tagen los... Deinen Ava bekommst Du auch bald. :-)
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Reply · Quote Skyfox #6
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So hier nochmal die beiden Monde

Vhale
Der größere der beiden Monde. Er hat eine leicht grünlich bis bläuliche Färbung.
Sein Zyklus dauert 28 Tage.

Salh
Der kleinere der beiden Monde. Er ändert seine Farbe in unregelmäßigen Abständen. Zumeist befindet sich sein Farbton zwischen Gelb und Rot und Purpur.
Sein Zyklus ist unregelmässig und dauert 5 bis 10 Tage.
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Reply · Quote Julia #7
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Danke !!!
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