Da drängt sich bei mir doch die Frage auf, ob wir denn dann nicht gleich ganz auf die Sieben-Tage-Woche verzichten könnten. Ich persönlich fände es ja super übersichtlich, die Woche auf fünf Tage zu stauchen oder noch besser auf zehn Tage zu erweitern. Und wenn wir da nämlich jedem Monat (sollen's ruhig zwölf bleiben) exakt dreißig Tage zuschreiben, so wird meiner Meinung nach eine sehr übersichtliche Zeitrechnung auf Dâse möglich sein. Dann hieße es nämlich:
1 Jahr = 12 Monate = 36 Wochen =360 Tage
Ich meine, auf die 4-5 Tage kommts ja nicht drauf an und um Schaltjahre braucht sich im Fantasy-Genre doch eh kein Mensch zu kümmern.
Was nun die einheitlichen Namen der Tage und Monate angeht, denke ich, dass es sehr klug ist, für Autoren bindende Bezeichnungen herauszuarbeiten, weil die deutschen Tagesbezeichnungen größtenteils auf germanische Götternamen zurückgehen, die es ja auf Dâse nicht gibt. Meine Vorschläge zu den Tagen (nach der Zehn-Tage-Woche)
1.Wachbing (Verballhornung von Woche und Beginn)
2.Arbezwit (von Arbeit und zweit)
3.Trayd (von Drei und Tag)
4.Zonvartz (von S(=Z)onnen und vartz=Viertes)
5.Voenvar (sprich fönfar von Fünfer )
6.Saxol (von sechs und sol)
7.Degesibt (von der Tage siebter)
8.Eirond (von eight und rund - auf Sonnenrund bezogen)
9.Nijnhel (von Neun und hell bzw. Hölle)
10.Wachnand (von Wochenende)
Also ich hab drauf geachtet, dass die Nummer aus dem Namen ersichtlich ist. Und das tolle daran ist, man könnte um den poetischen Charakter Dâses etwas zu betonen, die Daten so angeben, dass man den immer den Wochentag eines Monats sagt, zusammen mit dessen Nummer in diesem Monat
Zum Beispiel
Am 2en Wachnand des Monats = am 20en des Monats
am 3en Trayd des Monats = am 23en des Monats
Was hälst du von der ganzen Sache?