Subject: Ostkönigreiche
Da ich ja das Gebiet der Ostkönigreiche gepachtet habe und die Grenzen (so denke ich mal) einigermaßen geklärt sind, ist es wohl langsam Zeit, dass ich die "Pachtung" auch rechtfertige. Etwas ausführliches zu schreiben habe ich noch nicht geschafft, das Land nimmt auch eher langsam Gestalt an, aber das was da ist, will ich mal in einem groben Überblick präsentieren. Hoffe auf eure Anregungen, Meinungen, Nachfragen, Verbesserungsvorschläge, Kritikpunkte etc.
So, also erst einmal zur Karte, die alte Beschriftung auf den Karten der gerelianischen Reiche habe ich ja bereits verworfen - hier eine neue Version. http://galerie.weltenportal.org/v/karten/skizzen…?g2_GAL…
Dies sind also die Ostkönigreiche. Bewohnt werden diese Wälder und Steppen von vier verschiedenen "Rassen". Da wären zum einen natürlich die Menschen, daneben noch die Elben, die Riesen und die Nymphen. Diese "Rassen" sind wiederum in Völker aufgesplittet, hier meine Vorstellungen:
Drei große menschliche Völker besiedeln die bzw Teile der Ostkönigreiche. Die Namen ihrer Länder habe ich in der Karte praktischerweise mit der Endung -ia versehen. Die Menschenvölker im einzelnen.
-Die Tabenit - blondes und blauäugiges Kriegervolk aus dem Norden. Als ihre Gebiete von den expandierenden Totenreichen erobert wurden, mussten die stolzen Tabenit nach Süden auswandern - in das nadelbewaldete Areal, was heute unter dem Namen Tabenitia zusammengefasst wird. Dieses ehemals dünn besiedelte Land gehörte zu der Zeit den Dunkelelfen, doch wurden sie von den nicht enden wollenden Horden der Nordmänner einfach überrannt. Die ehemals vielen Sippen der Tabenit wurden angesichts der gemeinsamen Gefahr aus dem Norden geeint und bilden bis in die heutige Zeit hinein einen einheitlichen Staat unter dem erblichen Königtum (z. z. Feuerherz-Dynastie). Noch immer leidet das Volk unter der Schmach der Vertreibung, doch das neue Land bietet gute Lebensbedingungen und das Land gedeiht. Die Wälder bieten viel Nahrung und das Handelsnetz zu südlichen Völkern wird ausgebaut. Dennoch ist die Lage keineswegs friedlich. Noch immer ist die Grenze gen Norden nicht gesichert und verschiebt sich auch andauernd mal zugunsten der Tabenit, mal dagegen. Dieses viel umkämpfte Grenzland ist wegen der schwarzen Magie, die sich hier ausbreitet, inzwischen völlig ausgedörrt, die fast ganzjährig unter Schneemassen liegenden Wälder sind tot oder verkümmert.
Wer in diesem Volk Anspielungen auf die Wikinger erkennt, der hat sich nicht geirrt. Die Tabenit sind tatsächlich an dieses reale Volk angelehnt. Das äußert sich vor allem in der germanischen Baukunst und den Drachenbooten, mit denen die Tabenit die gerelianischen Flüsse befahren. Die Männer tragen fast ohne Ausnahme Vollbärte.
-Die Dreven - brunettes und grünäugiges Volk, das seit Jahrhunderten Teile des als Drevia bezeichneten Mischwaldgürtels bewohnt. Auf diesem fruchtbaren Boden haben die Menschen hier ein großes Reich aufgebaut, welches aber mittlerweile durch territoriale Überdehnung in fünf Fürstentümer zersplittert ist.
Städte der Dreven
--Zivolod, einstige Hauptstadt des großdrevischen Reiches und größte Stadt der Ostkönigreiche, heutige Hauptstadt des gleichnamigen Fürstentums, befindet sich nun in dekadentem Verfall. Diese Stadt steht voll und ganz im Zeichen der Geistlichkeit, die kahlköpfigen, bärtigen Priester und Mönche sind überall anzutreffen. Sie hängen dem traditionellen Vielgötterglauben an, dessen Gottheiten täglich in den unzähligen Klöstern und Tempeln der Stadt gehuldigt und geopfert wird.Nach ihrer Zeitrechnung wird im Hauptkloster von Zivolod auch der ‚Blaue Almanach’ – eine Geschichtschronik der Ostkönigreiche – eifrig geführt. Die Hauptbevölkerung bilden nach wie vor leibeigene Bauern.
--Alninsk, einzige Küstenstadt der Dreven und Hauptstadt des gleichnamigen Fürstentums. In Wahrheit steht die ganze Stadt im Mündungsdelta des Schwarzflusses auf einem Archipel größerer und kleinerer Inseln, der durch Brücken und Seilfähren in sich verknüpft ist. Neben dem Straßennetz gibt es ein weit verzweigtes System von Kanälen, die mit sogenannten Hechtbooten passiert werden können. Diese schmalen, wendigen Boote bieten Platz für bis zu drei Personen und können daneben große Lasten aushalten. Aufgrund dieses angeborenen Hafenpotenzials entwickelte sich Alninsk zu einer florierenden Handelsmetropole, in der die breite Kaufmannsschicht zugleich die Regierungsaufgaben übernahm und dem Fürsten einen Großteil der Macht entzog. Die Handelsflotten der Archipelstadt sind in Ost und West berühmt, ihre Kriegsflotten nicht minder berüchtigt.
---Roghov, Hauptstadt des gleichnamigen Fürstentums liegt im Nordosten Drevias und wird auch als Drachenfestung bezeichnet. Hier, am Berg Rogh, schlossen drevische Siedler mit den auf dem Berg lebenden Drachen einen Pakt, wonach sie friedlich zusammenleben sollten. Die Menschen an den Ausläufern des Berges erhielten von den oben lebenden Drachen Schutz, diese erhielten im Gegenzug gezüchtete Rinder und Edelsteine, die in den Tiefen des Bergs von den Menschen geschürft wurden. Zunehmend machte sich Roghov von dem großdrevischen Reich selbstständig und spaltete sich von Zivolod. Roghov erinnert in seiner Erscheinung vor allem architektonisch stark an Zivolod, es gibt hier aber weniger Tempel, Stadtmauer und Gebäude sind im Gegensatz zum blendend weißen Zivoloder Marmor aus schwarzem Onyx erbaut. Ganz eigen ist auch der Glaube der Roghover. Die alten Götter werden kaum noch verehrt, stattdessen gibt es eine starke Zuwendung zu schwarzer Magie. Nun sind die Menschen hier keine Nekromanten, sie betreiben diese Studien zu wissenschaftlichen Zwecken, auch wenn die Ergebnisse die Mauern Roghovs nie verlassen.
---Izentsin, Hauptstadt des gleichnamigen Fürstentums liegt im Südosten Drevias. Die ursprüngliche Gefängnisfestung, in die alle politischen Gegner des Großfürsten gebracht wurden, erlebte einen inneren Umsturz, als während der Abspaltung von Jat immer mehr Wächter zur Grenzsicherung abziehen mussten. Ein fataler Fehler brachte die Gewalt über die Feste in die Hände aufständischer Häftlinge. Deren beträchtliche Anzahl reichte mittlerweile aus, um ein bescheidenes Heer aufzustellen, das immerhin ausreichte, um die geschwächten Truppen Zivolods aus der Region zu vertreiben. Izentsin und seine Umgebung wurde von einem selbsternannten Fürsten, einem ehemaligen Häftlingsführer übernommen. Seitdem steht die Stadt in mehr als gespanntem Verhältnis zu Zivolod und immer wieder kommt es zu Scharmützeln. Bevorzugte Handelspartner sind Roghov und die Stämme der südlich gelegenen Steppe, von denen sie vor allem Frauen kaufen – denn davon gibt es in Izentsin nach wie vor zu wenig. Das Stadtbild ähnelt dem Zivolods, nur dass es vielmehr hölzerne Gebäude gibt und anstelle von Tempeln vor allem von Saufhäusern bestimmt wird.
---Jat ist der Name einer alten Burg am Feenfluss. Zu Zeiten des Großreichs war sie ein wichtiger Grenzpunkt des Südwestens und diente sowohl dem Handel als auch der Verteidigung vor Invasoren aus den südlichen Steppen. Eines Tages verbündete sich ein machtgieriger Statthalter mit den Kräften der Unterwelt und verfluchte mit deren Hilfe die gesamte damalige Stadtbevölkerung, wonach alle Menschen aus Jat zu blutgierigen untoten Vampiren verwandelt wurden. Von da an fielen die Vampirarmeen unter dem unsterblich gemacht wordenden Statthalter immer wieder in das großdrevische Reich ein und führte letztendlich auch dazu, dass sich dieses in die heutigen Fürstetümer aufspaltete. Viel über die Stadt zu erzählen gibt es nicht, da sich niemand mehr in diesen Ort des Todes hintraut, sogar der Feenfluss führt seit geraumer Zeit verpestetes Wasser. Mittlerweile soll Jat ziemlich verfallen sein, die Bedrohung durch die Vampire ist jedoch noch immer lebendig.
Ja, also wie man sehen kann, sind die Dreven bis jetzt noch am Besten durchdacht. Das Stadtbild wie das Volk selbst ist stark an den Slawen orientiert.
-Die Szollok - schwarzhaariges und braunäugiges Menschenvolk, welches in Gestalt von zahlreichen Stämmen und Stammesverbänden in der Steppe von Szolokia zuhause ist. Im großen und ganzen handelt es sich um Reiternomaden, an den beiden Hauptflüssen jedoch findet man auch einige feste Siedlungen, in denen gefischt und Weizen angebaut wird. Die Szollok verehren die Geister ihrer Ahnen, jeder Stamm greift da natürlich auf eigene Vorfahren und Helden zurück. Sehr zahlreich und verbreitet sind demzufolge auch die Legenden, welche in unzähligen Volksliedern, Geschichten und sogar ganzen Epen verarbeitet werden. Grundsätzlich bleibt ein erwachsener Szoll innerhalb seines Stammes, die Kontakte unter den einzelnen Sippen beschränkt sich auf saisonbedingte Grenzvertragsschließungen sowie militärische Auseinandersetzungen. Auch haben sich einige Könige der Szollok das feste Ziel gesetzt, mit ihren Reiterheeren den bewaldeten Norden zu erobern, was vor allem Izentsin sehr viele Verteidigungsmaßnahmen abverlangt.
So weit, so gut, jetzt zu den Elben. Da wir ja bis jetzt keine Elben auf Gerelia haben, Lexus sie aber im Achong-Post erwähnte, habe ich mir gedacht das Land der Elben (siehe Wisalban) an der Küste nicht weit von Achong zu platzieren. Ich wusste nicht, ob ich mit der Tradition brechen sollte, - vorsichtshalber habe ich die Elben wie gewohnt in Hochelben (Wisalban), Dunkelelfen (Naxalban) und Waldelfen (Damralban an der Grenze zu Naligna). Konkretere Ideen habe ich noch keine.
Die Königreiche der Riesen sind auch kaum ausgearbeitet. Auf jeden Fall sollten die Riesen von Askaldir im Norden so was wie eine Mischung aus Yeti und Eskimo sein. Die Nifjörgir wären so die klassischen Riesen und die Südlichen von der Insel Giklappir sollen an griechische Cyklopen erinnern.
Zamiria ist noch unbestimmt, Gorgosh und Paragan' sind Überbleibsel einer Invasion von Untoten. Das heißt, diese "Seuchenlande sind in untoter Hand. Man sagt, hier gibt es Tore zur Unterwelt.
Zum Schluss noch die Nymphen, also so weibliche Fantasyfiguren. Hier war meine Idee, die von Viles (einer zwerklüfteten Berginseln) mit Flügeln auszustatten - eine Art Harpyien/Engel/Vilen. Die Nymphen von Laumeses haben auch Flügel, nur in anderer Größe und Farbe und desweiteren sollen sie ein völlig von den anderen Königreichen abgeschottetes Leben im Wald führen.
Ich will hier noch einmal Al Elias für das großartige Bild der Gottheit Gzharl in der Galerie danken. Gzharl ist die oberste Gottheit in dem Pantheon, welches sowohl die Tabenit als auch die Dreven anbeten. So viel von meiner Seite, bin auf Meinungen gespannt.
So, also erst einmal zur Karte, die alte Beschriftung auf den Karten der gerelianischen Reiche habe ich ja bereits verworfen - hier eine neue Version. http://galerie.weltenportal.org/v/karten/skizzen…?g2_GAL…
Dies sind also die Ostkönigreiche. Bewohnt werden diese Wälder und Steppen von vier verschiedenen "Rassen". Da wären zum einen natürlich die Menschen, daneben noch die Elben, die Riesen und die Nymphen. Diese "Rassen" sind wiederum in Völker aufgesplittet, hier meine Vorstellungen:
Drei große menschliche Völker besiedeln die bzw Teile der Ostkönigreiche. Die Namen ihrer Länder habe ich in der Karte praktischerweise mit der Endung -ia versehen. Die Menschenvölker im einzelnen.
-Die Tabenit - blondes und blauäugiges Kriegervolk aus dem Norden. Als ihre Gebiete von den expandierenden Totenreichen erobert wurden, mussten die stolzen Tabenit nach Süden auswandern - in das nadelbewaldete Areal, was heute unter dem Namen Tabenitia zusammengefasst wird. Dieses ehemals dünn besiedelte Land gehörte zu der Zeit den Dunkelelfen, doch wurden sie von den nicht enden wollenden Horden der Nordmänner einfach überrannt. Die ehemals vielen Sippen der Tabenit wurden angesichts der gemeinsamen Gefahr aus dem Norden geeint und bilden bis in die heutige Zeit hinein einen einheitlichen Staat unter dem erblichen Königtum (z. z. Feuerherz-Dynastie). Noch immer leidet das Volk unter der Schmach der Vertreibung, doch das neue Land bietet gute Lebensbedingungen und das Land gedeiht. Die Wälder bieten viel Nahrung und das Handelsnetz zu südlichen Völkern wird ausgebaut. Dennoch ist die Lage keineswegs friedlich. Noch immer ist die Grenze gen Norden nicht gesichert und verschiebt sich auch andauernd mal zugunsten der Tabenit, mal dagegen. Dieses viel umkämpfte Grenzland ist wegen der schwarzen Magie, die sich hier ausbreitet, inzwischen völlig ausgedörrt, die fast ganzjährig unter Schneemassen liegenden Wälder sind tot oder verkümmert.
Wer in diesem Volk Anspielungen auf die Wikinger erkennt, der hat sich nicht geirrt. Die Tabenit sind tatsächlich an dieses reale Volk angelehnt. Das äußert sich vor allem in der germanischen Baukunst und den Drachenbooten, mit denen die Tabenit die gerelianischen Flüsse befahren. Die Männer tragen fast ohne Ausnahme Vollbärte.
-Die Dreven - brunettes und grünäugiges Volk, das seit Jahrhunderten Teile des als Drevia bezeichneten Mischwaldgürtels bewohnt. Auf diesem fruchtbaren Boden haben die Menschen hier ein großes Reich aufgebaut, welches aber mittlerweile durch territoriale Überdehnung in fünf Fürstentümer zersplittert ist.
Städte der Dreven
--Zivolod, einstige Hauptstadt des großdrevischen Reiches und größte Stadt der Ostkönigreiche, heutige Hauptstadt des gleichnamigen Fürstentums, befindet sich nun in dekadentem Verfall. Diese Stadt steht voll und ganz im Zeichen der Geistlichkeit, die kahlköpfigen, bärtigen Priester und Mönche sind überall anzutreffen. Sie hängen dem traditionellen Vielgötterglauben an, dessen Gottheiten täglich in den unzähligen Klöstern und Tempeln der Stadt gehuldigt und geopfert wird.Nach ihrer Zeitrechnung wird im Hauptkloster von Zivolod auch der ‚Blaue Almanach’ – eine Geschichtschronik der Ostkönigreiche – eifrig geführt. Die Hauptbevölkerung bilden nach wie vor leibeigene Bauern.
--Alninsk, einzige Küstenstadt der Dreven und Hauptstadt des gleichnamigen Fürstentums. In Wahrheit steht die ganze Stadt im Mündungsdelta des Schwarzflusses auf einem Archipel größerer und kleinerer Inseln, der durch Brücken und Seilfähren in sich verknüpft ist. Neben dem Straßennetz gibt es ein weit verzweigtes System von Kanälen, die mit sogenannten Hechtbooten passiert werden können. Diese schmalen, wendigen Boote bieten Platz für bis zu drei Personen und können daneben große Lasten aushalten. Aufgrund dieses angeborenen Hafenpotenzials entwickelte sich Alninsk zu einer florierenden Handelsmetropole, in der die breite Kaufmannsschicht zugleich die Regierungsaufgaben übernahm und dem Fürsten einen Großteil der Macht entzog. Die Handelsflotten der Archipelstadt sind in Ost und West berühmt, ihre Kriegsflotten nicht minder berüchtigt.
---Roghov, Hauptstadt des gleichnamigen Fürstentums liegt im Nordosten Drevias und wird auch als Drachenfestung bezeichnet. Hier, am Berg Rogh, schlossen drevische Siedler mit den auf dem Berg lebenden Drachen einen Pakt, wonach sie friedlich zusammenleben sollten. Die Menschen an den Ausläufern des Berges erhielten von den oben lebenden Drachen Schutz, diese erhielten im Gegenzug gezüchtete Rinder und Edelsteine, die in den Tiefen des Bergs von den Menschen geschürft wurden. Zunehmend machte sich Roghov von dem großdrevischen Reich selbstständig und spaltete sich von Zivolod. Roghov erinnert in seiner Erscheinung vor allem architektonisch stark an Zivolod, es gibt hier aber weniger Tempel, Stadtmauer und Gebäude sind im Gegensatz zum blendend weißen Zivoloder Marmor aus schwarzem Onyx erbaut. Ganz eigen ist auch der Glaube der Roghover. Die alten Götter werden kaum noch verehrt, stattdessen gibt es eine starke Zuwendung zu schwarzer Magie. Nun sind die Menschen hier keine Nekromanten, sie betreiben diese Studien zu wissenschaftlichen Zwecken, auch wenn die Ergebnisse die Mauern Roghovs nie verlassen.
---Izentsin, Hauptstadt des gleichnamigen Fürstentums liegt im Südosten Drevias. Die ursprüngliche Gefängnisfestung, in die alle politischen Gegner des Großfürsten gebracht wurden, erlebte einen inneren Umsturz, als während der Abspaltung von Jat immer mehr Wächter zur Grenzsicherung abziehen mussten. Ein fataler Fehler brachte die Gewalt über die Feste in die Hände aufständischer Häftlinge. Deren beträchtliche Anzahl reichte mittlerweile aus, um ein bescheidenes Heer aufzustellen, das immerhin ausreichte, um die geschwächten Truppen Zivolods aus der Region zu vertreiben. Izentsin und seine Umgebung wurde von einem selbsternannten Fürsten, einem ehemaligen Häftlingsführer übernommen. Seitdem steht die Stadt in mehr als gespanntem Verhältnis zu Zivolod und immer wieder kommt es zu Scharmützeln. Bevorzugte Handelspartner sind Roghov und die Stämme der südlich gelegenen Steppe, von denen sie vor allem Frauen kaufen – denn davon gibt es in Izentsin nach wie vor zu wenig. Das Stadtbild ähnelt dem Zivolods, nur dass es vielmehr hölzerne Gebäude gibt und anstelle von Tempeln vor allem von Saufhäusern bestimmt wird.
---Jat ist der Name einer alten Burg am Feenfluss. Zu Zeiten des Großreichs war sie ein wichtiger Grenzpunkt des Südwestens und diente sowohl dem Handel als auch der Verteidigung vor Invasoren aus den südlichen Steppen. Eines Tages verbündete sich ein machtgieriger Statthalter mit den Kräften der Unterwelt und verfluchte mit deren Hilfe die gesamte damalige Stadtbevölkerung, wonach alle Menschen aus Jat zu blutgierigen untoten Vampiren verwandelt wurden. Von da an fielen die Vampirarmeen unter dem unsterblich gemacht wordenden Statthalter immer wieder in das großdrevische Reich ein und führte letztendlich auch dazu, dass sich dieses in die heutigen Fürstetümer aufspaltete. Viel über die Stadt zu erzählen gibt es nicht, da sich niemand mehr in diesen Ort des Todes hintraut, sogar der Feenfluss führt seit geraumer Zeit verpestetes Wasser. Mittlerweile soll Jat ziemlich verfallen sein, die Bedrohung durch die Vampire ist jedoch noch immer lebendig.
Ja, also wie man sehen kann, sind die Dreven bis jetzt noch am Besten durchdacht. Das Stadtbild wie das Volk selbst ist stark an den Slawen orientiert.
-Die Szollok - schwarzhaariges und braunäugiges Menschenvolk, welches in Gestalt von zahlreichen Stämmen und Stammesverbänden in der Steppe von Szolokia zuhause ist. Im großen und ganzen handelt es sich um Reiternomaden, an den beiden Hauptflüssen jedoch findet man auch einige feste Siedlungen, in denen gefischt und Weizen angebaut wird. Die Szollok verehren die Geister ihrer Ahnen, jeder Stamm greift da natürlich auf eigene Vorfahren und Helden zurück. Sehr zahlreich und verbreitet sind demzufolge auch die Legenden, welche in unzähligen Volksliedern, Geschichten und sogar ganzen Epen verarbeitet werden. Grundsätzlich bleibt ein erwachsener Szoll innerhalb seines Stammes, die Kontakte unter den einzelnen Sippen beschränkt sich auf saisonbedingte Grenzvertragsschließungen sowie militärische Auseinandersetzungen. Auch haben sich einige Könige der Szollok das feste Ziel gesetzt, mit ihren Reiterheeren den bewaldeten Norden zu erobern, was vor allem Izentsin sehr viele Verteidigungsmaßnahmen abverlangt.
So weit, so gut, jetzt zu den Elben. Da wir ja bis jetzt keine Elben auf Gerelia haben, Lexus sie aber im Achong-Post erwähnte, habe ich mir gedacht das Land der Elben (siehe Wisalban) an der Küste nicht weit von Achong zu platzieren. Ich wusste nicht, ob ich mit der Tradition brechen sollte, - vorsichtshalber habe ich die Elben wie gewohnt in Hochelben (Wisalban), Dunkelelfen (Naxalban) und Waldelfen (Damralban an der Grenze zu Naligna). Konkretere Ideen habe ich noch keine.
Die Königreiche der Riesen sind auch kaum ausgearbeitet. Auf jeden Fall sollten die Riesen von Askaldir im Norden so was wie eine Mischung aus Yeti und Eskimo sein. Die Nifjörgir wären so die klassischen Riesen und die Südlichen von der Insel Giklappir sollen an griechische Cyklopen erinnern.
Zamiria ist noch unbestimmt, Gorgosh und Paragan' sind Überbleibsel einer Invasion von Untoten. Das heißt, diese "Seuchenlande sind in untoter Hand. Man sagt, hier gibt es Tore zur Unterwelt.
Zum Schluss noch die Nymphen, also so weibliche Fantasyfiguren. Hier war meine Idee, die von Viles (einer zwerklüfteten Berginseln) mit Flügeln auszustatten - eine Art Harpyien/Engel/Vilen. Die Nymphen von Laumeses haben auch Flügel, nur in anderer Größe und Farbe und desweiteren sollen sie ein völlig von den anderen Königreichen abgeschottetes Leben im Wald führen.
Ich will hier noch einmal Al Elias für das großartige Bild der Gottheit Gzharl in der Galerie danken. Gzharl ist die oberste Gottheit in dem Pantheon, welches sowohl die Tabenit als auch die Dreven anbeten. So viel von meiner Seite, bin auf Meinungen gespannt.
Caraz
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, jedoch Dunkelelfen sollte es auf jeden Fall geben.
) und den Nalingturianern [<-- Last mich reaten Falschgeschreiben] infallen bsp das mit den Orks in dem Gebirge würde irgendwo passen sowas wie Halb "Wilde" Ork